Mittwoch, 12. August 2015

Rezension zu "Bullet Schach" von Ben Bauhaus




Buchdaten :

Erscheinungstermin : 05.06.2015
Verlag : Egmont LYX
Seiten : 416
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

Eigentlich wollte sich der ehemalige Kommissar Johannes Thiebeck nach seiner Suspendierung ganz seiner Leidenschaft fürs Schachboxen hingeben. Doch dann wird er in eine Mordserie verstrickt, bei der es der Täter offenbar auf Thiebecks Freunde und Verwandte abgesehen hat. Thiebeck versucht, den Unbekannten zu finden und sein Motiv zu ergründen. Der Mörder eröffnet unterdessen die gefährlichste Partie Schach, die Thiebeck je gespielt hat - jede verlorene Figur bedeutet ein weiteres Opfer.

Zum Autor :

Ben Bauhaus wurde 1973 in Berlin geboren und wuchs im östlichen Niedersachsen auf. Nach dem Abitur leistete er anderthalb Jahre Zivilersatzdienst in einem Sozialprojekt mit straffällig gewordenen Jugendlichen in Dublin, Irland.
Nach einem Studium der Nordamerikastudien an der FU Berlin arbeitet Bauhaus derzeit als Game-Designer.
Er hat drei Kinder und wohnt mit seiner Familie in Berlin. 
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Thriller "Bullet Schach" ist Ben Bauhaus ein super Debüt gelungen. Das Buch trägt die Bezeichnung Thriller vollkommen zu recht.

In dem Buch geht es um den Ex-Hauptkommissar Thiebeck der nach seiner Entlassung aus dem aktiven Dienst sich mit einem Beraterjob über Wasser hält und sich voll und ganz seinem Hobby dem Schachboxen widmet.  Nachdem der Sohn seines Coaches tot in seinem gestohlenen Auto gefunden wird begint für ihn der Alptraum. Nach und nach sterben Menschen aus seinem Umfeld und es wird eine Soko eingerichtet in der Thiebeck mitermitteln darf. Eine verzweifelte Suche nach dem Mörder begint und bringt alle bis an die Grenzen der Belastbarkeit.

Johannes Thiebeck ist ein Ex-Hauptkommisar der nach dem Tod eines Verdächtigen entlassen wurde. Er hat seinen eigenen Kopf mit dem er durch die Wand will. DesWeiteren hat er aber auch einen sehr guten Ermittlerinstinkt der ihn irgendwie immer auf die richtige Fährte bringt. Durch sein großes Hobby das Schachboxen ist er sehr durchtrainiert und auch geistig sehr auf der Höhe. Mir persönlich war er sehr sympathisch.

Densch sein Nachfolger ist genau das Gegenteil von ihm. Für ihn gibt es nur seine Vorschriften und die müssen auch befolgt werden. Mit dieser Einstellung kommt er nicht wirklich weit.

Die ganzen Charaktere in dem Buch sind sehr gut ausgearbeitet und auch bildlich beschrieben, mann kann sich die Personen alle sehr gut vorstellen und man sich auch in Ihre Gefühle hineinversetzen.

Das Buch ist in der Ich-Form aus dem Blick von Johannes Thiebeck geschrieben, was einen richtig tief ins Buch eintauchen lässt.

Der Schreibstil von Ben Bauhaus ist wirklich sehr flüssig und erfrischend, dadurch fesselt er einen direkt ans Buch und man möchte dieses garnicht aus der Hand legen.
Die Dialoge sind gut ausgearbeitet und es macht Spass sie zu lesen. Des öfteren fließen Erklärungen ein, die aber an den Stellen sehr hilfreich sind und auch nicht den Lesefluss stören.
Richtig genial finde ich auch immer die Gedankengänge von Johannes Thiebeck, da muss man öfters mal schmunzel.

Durch das gesamte Buch erhöht sich der Spannungsbogen kontinuierlich und bricht auch nicht ab. Der Schluss von dem Buch hat sich richtig gewaschen und es wird richtig spannend mit allem was dazu gehört. Nur wer der Mörder ist ist schon etwas überraschend. Ben Bauhaus schafft es richtig gut den Mörder solange geheim zu halten.

Ich kann an dieser Stelle nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und freue mich darauf noch mehr von Johannes Thiebeck bzw dem Autor Ben Bauhaus lesen zu dürfen.

Amazonlink :


Bewertung :

Von mir bekommt das Buch ganz klare 5 von 5 Sternen

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen