Montag, 24. August 2015

Rezension zu "Denn morgen sind wir tot" von Andreas Götz




Buchdaten :

Erscheinungstermin : 20.08.2015
Verlag :  Oetinger
Seiten : 303
Preis Print : 14,99 €

Klappentext :

Siri ist sechszechn und angeödet von ihrem Leben. Sie sehnt sich nach den ganz großen Gefühlen. Der schöne Niklas behauptet zwar, das er sie liebt, doch wenn es darauf ankommt, kneift er. Dann tritt SAdrian in Siris Leben und bietet ihr alles, wovon sie bisher nur träumen konnte. Freiheit, Liebe, Abenteuer. Siri spürt, das er der Richtige für sie ist, doch Niklas will nicht ruhen, bis er Ihr Glück zerstört hat. Als er schließlich vor ihnen liegt, in seinem eigenen Blut, wird Siri und Adrian klar, dass sie eine Grenze überschritten haben ...

Zum Autor :

Andreas Götz, geboren 1965, studierte Germanistik und arbeitet als freier Autor von Hörspielen für mehrere Rundfunkanstalten, als Journalist und Übersetzer.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Denn Morgen sind wir tot" hat Andreas Götz uns eine sehr schönen Jugendthriller der anderen Art beschert. Das Cover ist ein Blickfang obwohl es sehr dunkel ist, die Hauptfarbe ist schwarz dennoch fällt es auf das der Buchtitel ein Kreuz ergibt welches eine rote Blume auf dem Kopf ziert.

Wir erfahren in der Geschichte wie es ist, das erste mal verliebt zu sein und das es dann einfach Sätze gibt die man nicht äußern sollte, denn es könnte sein das diese dann doch in die Tat umgesetzt werden und wir mit dem Ergebnis nicht leben können.

Siri ist eine 16 jährige Schülerin die noch keine richtige Beziehung hatte. Sie ist sehr Naiv und lässt sich schnell um den Finger wickeln. Im Verlauf der Geschichte entwickelt sie sich zwar aber nicht unbedingt wie man es sich wünscht. Sie wird ihrer ersten großen Liebe geradezu hörig und gibt sich ihm sehr schnell hin. Auch ist sich sehr labil zum ende des Buches.

Adrian ist ja die erste große Liebe von Siri. Er ist der Bad Boy von dem wahrscheinlich viele Mädels träumen. Er studiert , hat ein Auto und eine reiche Familie die ihn unterstützt. Aber er hat auch so seine Gehimnisse von denen Siri nichts weiß. Er war schon in psychologischer Behandlung und man merkt auch das er nicht ganz koscher ist.

Niklas ist da eher der verschmähte. Er liebt Siri über alles und ist so richtig treudoof. Er will nur ihr bestes und Siri merkt es nicht. Der ist kein Aufreißer im eigentlichen Sinne, er will es ruhig angehen lassen und akzeptiert Siri wie sie ist. Sogar die Möglichkeit mit Ihr zu schlafen nimmt er nicht wahr, weil er es für was besonderes hält und nicht nur darauf aus ist. Er ist mir sehr sympathisch gewesen nur leider fällt er ja einem Anschlag zum Opfer.

Auch alle anderen Personen sind gut ausgearbeitet und man kann sie sich sehr gut vorstellen und sich in sie hineinversetzen. Man hat entweder eine Sympathie für die Charaktere und auch nicht und meistens liegt man mit seiner Meinung über die Chararktere genau richtig.

Der Schreibstil ist sehr Jugendlich und aus der Perspektive von Siri geschrieben, teilweise wendet sich Siri direkt an den Leser was mir sehr gut gefiel und das Buch sehr persönlich macht. Das Buch liest sich sehr schnell und auch sehr flüssig, man fliegt nur so über die Seiten und merkt garnicht wie schnell das Buch zu Ende ist.

Ich kann dem Buch eine sehr hohe Leseempfehlung aussprechen und würde auch sagen das es ein sehr schönes Buch für Jugendliche ist die gerade in Ihrer ersten Liebe sind oder noch darauf warten. Macht nicht den selben Fehler wie Siri.

Amazonlink :

 Den morgen sind wir tot von Andreas Götz

Bewertung :

Von mir bekommt das Buch sehr gute 4 von 5 Sternen

 

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