Sonntag, 8. November 2015

Rezension zu "Der Savant von Innis" von Susanne Esch



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 25.02.2013
Verlag :  Titus Verlag
Seiten : 336
Preis Print : 11,90 €

Klappentext :

Yuro wächst in einem fernen Kloster auf und bemerkt bald, dass er besondere Fähigkeiten besitzt. Mit seinem Freund Solus macht er sich auf den Weg, nach seinen Wurzeln zu suchen. Dabei erfährt er, dass er auf Innis eine Aufgabe zu erledigen hat, bei der Solus eine bedeutende Rolle spielt. Ein facettenreicher Roman mit gewohnt ausdrucksvoller Sprache der Autorin Susanne Esch.

Zur Autorin :

Susanne Esch wurde am 2.4.1967 in Höchst geboren, das heute zu Frankfurt am Main gehört. Sie besuchte die August-Gräser-Grundschule in Schwanheim sowie das Carl-Schurz-Gymnasium in Sachsenhausen und beendete ihre Schullaufbahn 1986 mit dem Abitur. Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung als Restaurantfachfrau, und auch bis zur Geburt ihres ersten Kindes 1995 in diesem Beruf gearbeitet. Inzwischen ist sie Mutter von vier Kindern und managt ihre kleine Großfamilie alleine. Seit 13 Jahren ist sie als Elternbeirätin tätig, zuerst im Kindergarten, nun in den Schulen, die ihre Kinder besuchen. Außerdem ist sie zweite Vorsitzende des Kinder- und Elternvereins Griesheim Nord e. V. (KEV), eines Vereins, der sich ursprünglich aus der Elternschaft der dort ansässigen städtischen Kindertagesstätte gründete. Der Verein engagiert sich hauptsächlich für Kinder und deren Eltern, unterstützt stadtteilbezogene Projekte, organisiert Ausflüge und Fahrten, beteiligt sich an kleineren und größeren Events innerhalb Griesheims und steht allen Interessierten offen. Susanne Esch erachtet diese ehrenamtlichen Tätigkeiten als ungeheuer wichtig und empfindet sie als ausgesprochene Bereicherung. Frau Esch gehört nicht zu denjenigen Autoren, die "schon immer" schreiben wollten, sondern begann erst im Jahr 2007 mit dem Schreiben von Harry Potter Fanfiction-Geschichten. Das Schreiben war eine der Kraftquellen bei der Überwindung der Krebserkrankung, die im September 2008 diagnostiziert wurde. Die Idee zu ihrem ersten "eigenen" Buch kam ihr 2010. Frau Esch schreibt in erster Linie aus Freude und Leidenschaft am kreativen Erzählen. »Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn das, was man schreibt, nicht nur einem selbst gefällt und ich hoffe, mit meinen Büchern einer großen Leserschaft ebenso viel Freude am Lesen zu bereiten, wie ich sie beim Schreiben empfinde.« (Quelle Amazon)
Rezension :

Mit dem Buch "Der Savant von Innis" hat uns Susanne Esch eine tolle Fantasygeschichte aufs Papier gezaubert. Das Cover gibt eine Landschaft wieder wie man sich Innis vorstellen könnte.

In dem Buch begleiten wir Juro mit seinem Freund Solus auf einer Reise über den Planeten Innis, der allem Anschein der Erde wie wir sie kennen ähnlich ist. Juro und Solus wachsen wohlbehütet in einem Kloster in den Bergen auf und verlassen dieses zusammen, weil Juro einen inneren Drang verspürt, das er etwas zu erledigen hat. Es ist eine lange Reise die sie bis zur Hauptstadt Majakosch führt.

Juro ist junger Mann der sehr aufbrausend ist aber auch sehr verständnisvoll sein kann. Er ist auch anfangs sehr unbeholfen, entwickelt sich aber im Laufe des Buches sehr schnell weiter auf allen Ebenen. Mir persönlich ist ist Juro sehr sympathisch und man kann sich sehr gut in ihn hineinversetzten.

Solus ist der genaue Gegenpart zu Juro. Er ist eher besonnen und auch etwas reifer was anscheinend durch sein doch Alter kommen soll. Er ist der Ruhepol für Juro, holt ihn in die Realität zurück und sagt ihm auch seine Meinung. Leider hat er ein Geheimnis das etwas mit Juro zu tun hat.

Alle anderen Charaktere hier aufzuzählen wäre eine lange Liste. Nur soviel sei gesagt das alle Charaktere sehr gut beschrieben wurden und man sich in sie super reinversetzen kann. Man hat immer sofort eine passende Person vor Augen.

Die Handlungsorte sind alle sehr detailgetreu bescjrieben von der Autorin und ich hatte immer ein Bild vor Augen mit dem ich arbeiten konnte und mich auch im Verlauf des Buches immer wieder arrangieren konnte.

Die Geschichte ist der Autorin wirklich gut gelungen, nur Anfangs konnte ich mich nicht sofort in der Geschichte fallen lassen. Die Orientierung fiel mir sehr schwer, was sich aber nach kurzer Zeit legte. Ab dem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, was wohl auch nicht zuletzt an dem sehr flüssigen Schreibstil lag, auch wenn ich mich mit den Namen und Ortsnamen ein wenig schwer tat.
Das einzige was mir nicht gefiel, war das die Kapitel irgendwo auf der Seite endeten und dann auch wieder anfingen, aber das ist meine persöliche Meinung.

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Der Savant von Innis von Susanne Esch

Bewertung :

Der Roman erhält von mir 4 von 5 Sternen 


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