Sonntag, 3. Januar 2016

Rezension zu "Der verlorene Thron" von Brian Staveley




Buchdaten :

Erscheinungdatum : 14.04.2015
Verlag : Heyne
Seiten : 752
Preis Print : 14,99 €

Klappentext :

Drei Erben, ein Reich und eine mörderische Intrige

Als der Kaiser von Annur heimtückisch ermordet wird, geht die Verantwortung für das Reich auf seine drei Kinder über. Seit acht Jahren haben sich die Geschwister nicht mehr gesehen, denn für jeden von ihnen ist ein anderes Schicksal vorherbestimmt: Kaden, der Thronerbe, wird in einem Bergkloster, fernab vom Zugriff seiner Feinde, darauf vorbereitet zu herrschen. Valyn wird auf einer abgelegenen Insel zum Elitekrieger ausgebildet, und Adare ist die oberste Ministerin am Kaiserhof. Entschlossen, den Tod ihres Vaters zu sühnen, machen sich die drei auf die Suche nach dem Täter – nicht ahnend, dass der Mord am Kaiser erst der Beginn einer gewaltigen Intrige ist, die Annur in seinen Grundfesten erschüttern wird ...

Zum Autor :

Brian Staveley studierte Kreatives Schreiben an der University of Boston und unterrichtete Literatur, Geschichte, Philosophie und Religion – Themengebiete, die sein eigenes Schreiben nachhaltig beeinflussen. Mittlerweile arbeitet er als Lektor und Autor und lebt mit seiner Familie in Vermont. Der verlorene Thron war seiner erster Roman.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit den Buch "Der verlorene Thron" hat uns Brian Staveley einen sehr tollen Auftakt zu einer Triologie beschert. Das Cover hat mich auf den ersten Blick sofort angesprochen. Es macht so ein wenig den Eindruck das es wird wie bei "Games of Thrones" wird.

In diesem Teil erfahren wir von dem Verrat und dem hinterhältigen Mord an dem König. Nun muss der Thron neu besetzt werden aber die beiden Söhne sind weit weg vom Palast. Einer ist bei den Mönchen, er ist der direkte Thronfolger und der zweite Sohn ist bei einer Ausbildung von einer Spezialeinheit des Königreiches. Die Tochter wurde vom König mit einem wichtigen Ministerposten bedacht, denn sie darf nicht den Thron besteigen. Den beiden Söhnen wird natürlich auch nach dem Leben getrachtet und ein Kampf ums überleben begint.

Kaden der älteste Sohn des Königs ist seit 8 Jahren bei den Mönchen in Aschk´lan. Er soll da auf das regieren des Landes vorbereitet werden. Kaden ist für mich ein sehr kluger junger Mann. Er wird zwar von den Mönchen sehr getriezt, was ihm aber später sehr zu Gute kommt. Mir scheint es das er in seinem Glauben an seinen Gott sehr gefestigt ist. Er wägt alles sehr genau ab bevor er etwas unternimmt.

Valyn der zweite Sohn des Königs ist bei der Ausbildung zu einem Kettral, welche auch bereits seit 8 Jahren andauert. Er steht kurz vor seiner Abschlussprüfung und da erfährt er in den letzten Atemzügen eines Soldaten der Leibgarde vom Tod seines Vaters und erhält die Warnung das es Verbündete beim Tod seines Vaters in hoher Ebene gibt. Valyn ist ein sehr gut ausgebildeter Soldat der zwar oft sehr impulsiv handelt, aber wo es drauf ankommt kann er sich auf sein Geschwader verlassen. Er hat es sicherlich nicht leicht bei der Ausbildung weil ihm viel Missmut entgegengebracht wird auf Grund seiner königlichen Herkunft.

Adare ist die Tochter des Königs und wird nach seinem Tod in das Amt der Finanzministerin erhoben. Sie scheint eigentlich eine sehr clevere und kluge Frau zu sein, doch leider wird auch sie nur ausgenutzt und von den Verschwörern  für deren Zwecke benutzt. Sie schaftt es den vermeindlichen Mörder ihres Vaters der seiner strafe durch einen Trick entkommen war zu töten, aber später erfährt sie durch den letzten Brief ihres Vaters den sie von ihm versteckt in einem Buch erhielt das er es wohl doch nicht war. Das ärgert sie natürlich.

Auch die ganzen anderen Cahraktere wurden vom Autor sehr gut ausgearbeitet und passen sich sehr stimmig in die gesamte Handlung ein. Durch die detailreichen Beschreibungen des Autors hat man immer eine passende Person vor Augen und kann sich direkt in die Handlung versetzen.

Die Handlungorte der Geschichte sind zwar anfänglich sehr verwirrend , aber Dank der Karte in vorderen Teil des Buches kann man sich ein ungefähres Bild des Reiches machen. Auch hier hat man Dank des bildlichen Ausdrucks des Autors immer ein passendes Bild vor Augen.

Der Schreibstil von Brian Staveley ist einfach nur fesselnd und man mag das Buch garnicht aus der Hand legen. Die knapp 750 Seiten verfliegen nur so. Ich war richtig enttäuscht das das Buch so schnell zu Ende war. Der Autor schreibt einfach nur flüssig und bildreich und daher ist das Buch wunderbar zu lesen.

Ich kann das Buch nur allen empfehlen die sich für Fantasyromane interessieren. Von mir gibt es eine klare Lesempfehlung für dieses Buch.

Amazonlink :

Der verlorene Thron von Brian Staveley

Bewertung :

Von mir bekommt dieser Fantasyroman 
fantastische 5 von 5 Sterne

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen