Sonntag, 7. Februar 2016

Rezension zu "Cold East" von Alex Shaw





Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 12.01.2016
Verlag : Luzifer-Verlag
Seiten : 352
Preis Print : 13,95 €

Klappentext :

MI6 Agent Aidan Snow rettet in der Ukraine einen britischen Staatsangehörigen, der von russischen Aufständischen gefangen gehalten wird.
In den Vereinigten Staaten wird ein Terroranschlag von einem Mann vereitelt, der gar nicht existiert.
In Russland flüchtet ein tschetschenischer Terrorist aus dem sichersten Gefängnis des Landes.
Und aus Afghanistan meldet ein Soldat der Roten Armee, der lange für tot gehalten wurde, eine erschreckende Botschaft: Al-Qaida soll im Besitz einer Atombombe des Typs RA-115A sein, welche unter dem Namen »Kofferatombombe« bekannt ist.

Als die Zusammenhänge zwischen diesen Ereignissen deutlicher werden, sind MI6 und die CIA gezwungen, gemeinsam das weltweit erste Attentat des nuklearen Terrorismus zu verhindern.
Aber wo ist die Waffe, und was ist das Ziel?
Von London bis Langley, Virginia, von Afghanistan bis Tschetschenien und in den Kaukasus müssen die Nachrichtendienste in der ganzen Welt zusammenarbeiten, um die terroristische Bedrohung zu vereiteln.
Die Uhr tickt.
Und niemand weiß, wem er vertrauen kann.
Aidan Snow steht vor seiner größten Herausforderung, und wenn er scheitert, werden Tausende mit ihrem Leben bezahlen.

COLD EAST ist ein internationaler Thriller, perfekt für Fans von David Baldacci, Chris Ryan und Tom Clancy.

Zum Autor :

Alex Shaw lebte während der zweiten Hälfte der 1990er in Kiew in der Ukraine, wo er Schauspiel unterrichtete und ein eigenes Beratungsunternehmen führte, bevor ihn Personalsucher einer Abteilung von Siemens abwarben. Die nächsten paar Jahre führten ihn im Dienst des Konzerns quer durch die ehemalige UdSSR, den Mittleren Osten und Afrika.

Alex ist aktives Mitglied von ITW und CWA, Zusammenschlüssen von Thriller- beziehungsweise Krimiautoren. Er hat die »Aidan Snow SAS«-Serie, deren Bände an die Spitze der Kindle-Verkaufscharts rückten, und die »Delta Force Vampire«-Reihe geschrieben. Werke von Alex erschienen in den Thriller-Anthologien »Death Toll«, »Death Toll 2« und »Action Pulse Pounding Tales 2«

Mit seiner Frau und ihren beiden gemeinsamen Söhnen wohnt er abwechselnd in Kiew und Worthing in England. Man erreicht Alex ber seine Website www.alexwshaw.com; ansonsten könnt ihr ihm auf Twitter folgen (@alexshawhetman) und bei Facebook finden.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Cold East" hat uns Alex Shaw einen spannenden Thriller gezaubert. Das Cover hat mich direkt neugierig auf das Buch gemacht. Es sprach mich sofort an wo ich es gesehen habe.

In diesem Buch jagen wir einer "Kofferatombombe" nach mit der ein Aschlag verübt werden soll, nur ist die Frage wo liegt das Ziel und was noch schlimmer ist das sich die verschiedenen Geheimdienste nicht untestützen sondern alle einzeln ermitteln, was natürlich zur Folge hat, das es da Komplikationen gibt. Wer die Bombe bekommt und ob sie gezündet wird werde ich hier  nicht verraten.

Es heißt ja "ein Aiden Snow Thriller" nur leider liest man im ersten Teil wenig von Aiden. Aiden ist ein Geheimagent und einer der Helden. Mir war er ein bischen zu wenig in Erscheinung getreten, so kann man ihn nicht sehr gut einschätzen. Sympathisch ist er einem auf alle Fälle ,nur kommt er mir zu glatt vor. Er ist eine Marke "Superheld" oder auch nur Glückspilz. Er springt dem Tod mir ein wenig zu oft von der Schippe, entweder wird ihm das Leben gerettet oder ein direkter Befehl nicht ausgeführt der seinen sicheren Tod hätte bedeuten müssen.

Harris ist vom CIA und kam einem erst sehr professionell herüber, aber das er dann überläuft ist doch sehr überraschend, daher ist auch das Ende nicht sehr überaschend.

Kischiew ist ein Terrorist der erst im Gefängnis sitzt und dann durch Geheimdienste auf freien Fuss kommt, dass er natürlich dann flüchtet ist klar und er mischt richtig mit in der Geschichte. Er ist ein echter Fanatiker wie man ihn sich vorstellt und auch nicht davon abzubringen.

Auch alle anderen Protagonisten in dem Buch sind sehr Bildhaft und gut beschrieben. Sie passen sich gut in die Geschichte ein, obwohl ich manchmal auch Zuordnungsschwierigkeiten hatte bei der Anzahl dedr Personen. Sie kamen und gingen manchmal auch wieder ehr schnell.

Bei den Handlungsorten hatte ich manchmal so meine Probleme, was aber auch dadurch kam das sie doch öfters sehr schnell wechselten.

Der Schreibstil ist zum größten Teil sehr flüssig, aber durch die schnellen und häufigen Wechsel zwischen den anfangs vielen Handlungssträngen musste ich auch manche Teile öfter lesen um sie richtig zu verstehen. Die Kapitel selbst sind nicht zu lang nur die wie gesagt vielen Wechsel zwischen den Strängen waren sehr anstrengend. Zum Ende wo die Handlungsstränge zusammengeführt werden wird dann die Geschichte ein richtiger Pageturner, weil sich die Geschichte dann nur so weg lesen lässt. Dem Autor ist es aber auch gelungen einen immer wieder auf die falsche Fährte zu schicken und wir werden mit vielen unerwarteten Wendungen überrascht.

Alles in allem ist es ein schöner Agententhriller, den man aber nicht einfach mal so zwischendurch weglesen kann. Man sollte sich schon etwas Zeit für dieses Buch nehmen.

Amazonlink :

 Cold East von Alex Shaw

Bewertung :

Von mir bekommt dieser Agententhriller 3 von 5 Sternen

 

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