Sonntag, 21. Februar 2016

Rezension zu "Der 7. Tag" von Nika Lubitsch



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 17.12.2012
Verlag : mvg Verlag
Seiten : 192
Preis Print : 8,99 €

Klappentext :

"Der 7. Tag" hat monatelang die Kindle-Bestsellerliste angeführt. Auf vielfachen Leserwunsch gibt es den hinterhältigen Kriminalroman mit unerwartetem Ausgang jetzt auch als Taschenbuch. Sybille und Michael sind ein glückliches Paar. Jetzt endlich erwarten sie ein Baby. Da verschwindet Michael spurlos. Sybille befindet sich mitten in einem Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Als ihr Mann erstochen aufgefunden wird, gibt es nur eine Verdächtige: seine Ehefrau. Die Anklage lautet auf Mord. Während Sybille vor Gericht den Ausführungen der Zeugen zuhört, zieht ihr gemeinsames Leben an ihr vorbei. Am siebenten Prozesstag erkennt Sybille plötz­lich die Wahrheit. Sie muss sie nur noch beweisen.

Zur Autorin :

Kaum konnte sie mit einem Geha-Füller ganze Worte auf Papier klecksen, stand Nika Lubitschs Berufswunsch fest: Sie wollte Schriftstellerin werden. Bis ihr erster Kriminalroman "Der 7. Tag" auf Platz 1 der Kindle-Bestsellerliste landete, dauerte es allerdings fast ein halbes Jahrhundert. Dafür hielt sich der Roman fünf Monate ganz oben in den Charts und war das bisher erfolgreichste e-book Deutschlands. Mit "Das 5. Gebot" konnte sie an diesen Erfolg anknüpfen, auch dieses Buch wurde wieder Nr. 1 der Kindle-Bestsellerliste. Ihr Florida-Thriller "Das 2. Gesicht" sprang ebenfalls innerhalb weniger Tage ganz nach oben in die e-book-Charts. Die Autorin plant ein Buch pro Jahr als klassischen Detektivroman mit dem Team vom "Kudamm 216" herauszubringen. Nika Lubitsch lebt in Berlin und in Florida, ihre Bücher werden in mehrere Sprachen übersetzt.
Lernen Sie die wundersame Welt der Nika Lubitsch kennen.
http://nikalubitsch.blog.de/ Oder besuchen Sie die Autorin auf Facebook.com/NikaLubitsch.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit Ihrem Roman "Der 7. Tag" hat uns Nika Lubitsch eine spannende Geschichte gezaubert. Das Cover ist eingach nur super gelungen, man muss einfach hinschauen und das Buch in die Hand nehmen.

In dem Buch wird die Gecshichte von Sybille Thalmann erzählt. Sie soll ihren Mann Michael brutal mit einem Küchenmesser ermordet haben. Im ersten Teil des Buches lesen wir über den Prozes und ihre Gedankengänge während des Prozesses. Im zweiten Teil erzählt nochmals Sybille aus ihrer Sicht und ein Verlag über die Recherchen zu dem Fall.

Sybille kommt einem zum Anfang sehr kühl vor, wie sie bei Gericht auftritt und man ihre Gedankengänge mitliest. Später aber lernt man sie besser kennen. Sie ist vor dem Vorfall äußerst lebenslustig aber auch sehr ehrgeizig in Sachen Karriere. Als ihr Mann dann aber verschwindet sieht man auch das sie Verlustängste hat und auch sehr hilfsbedürftig ist. Sie will alles nicht wahrhaben.

Michael, der Mann von Sybille, ist der erfolgreiche Anwalt, der eines Tages verschwindet. Er ist der ruhige Pol zu Sybille und ein guter Zuhörer. Aber warum er so spurlos verschwindet kann keiner verstehen. Will er seine Familie schützen oder musste er wegen dubiosen Geschäften untertauchen ? Man wird lange im Dunkeln gelassen.

Ulli und Gabi sind die besten Freunde von Sybille und Michael. Sie sind viel mit den beiden zusammen. Aber ist das immer nur der Freundschaft geschuldet oder steckt da mehr dahinter ?

Es gibt noch wenige andere Charaktere die sich wunderbar ins Buch integrieren und auch sehr schön ausgearbeitet sind. Einige sind wichtiger und mehr beschrieben und andere nur kurz beschrieben weil sie auch nur einmal auftauchen. Trotzdem sind alle Figuren im Buch schlüssig.

Die Handlungsorte konnte man sich auch sehr gut vorstellen, die wichtigen Orten sind super beschrieben und man hatte immer ein richtiges Bild vor Augen. Die Orte wurden nicht zu doll beschrieben, dass es einem über wurde es zu lesen und es wurde so gut beschrieben das man sich ein genaues Bild machen konnte.

Der Schreibstil von Nika Lubitsch ist sehr schön und auch noch sehr frisch dazu. Es kommen auch Worte und Floskeln vor die doch schon modern sind. Auch ist der Aufbau dieses Buches diesesmal anders als gewöhnlich was das ganze mal ein wenig auffrischt. Wir lesen eigentlich die Geschichte aus drei verschiedenen Gesichtspunkten ujnd immer unter anderen Aspekten. Ich finde das ist mal was anderes. Das einzige Manko was ich anzubringen habe ist der schnelle Wechsel zwischen Gerichtsverhandlung und Sybilles Gedanken, da hätte ich mir gerne eine Abgrenzung gewünscht und wenn ihre Gedanken nur kursiv geschrieben gewesen wären. Dadurch bin ich zum Anfang etwas schwer ins Buch gekommen. Schade.

Im ganzen bin ich begeistert von dem Buch und kann es nur jedem empfehlen der gerne Kriminalromane liest.

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Der 7. Tag von Nika Lubitsch

Bewertung 

Von mir bekommt dieser Krimi spannende 4 von 5 Sterne

 

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