Montag, 15. Februar 2016

Rezension zu "Die Familie" von Richard Laymon




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 11.03.2013 (letzte Auflage)
Verlag : Heyne Verlag
Seiten : 352
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

Wie der Vater, so der Sohn ...

Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will ...

Zum Autor :

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman "Parasit" wurde 1988 vom "Science Fiction Chronicle" zum besten Horrorroman gekürt und für den "Bram Stoker Award" vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Roman "Die Familie" hat uns Richard Laymon eine tolle spannende Geschichte beschert. Das Cover sprach mich gleich an und machte Lust auf mehr, was auch dann nach dem Klappenentext sich nicht ändert.

Wir haben in dem Buch zwei Handlungsstränge, welche sich aufeinander zu bewegen. Wir begleiten einmal Hank und Chris, deren Töchter in der Höhle eingesperrt sind und zum anderen haben wir da unsere Gruppe in der Höhle die eingeschloßen sind und auch irgendwie raus wollen. Es gibt nur einen Weg der eigentlich verboten und zugemauert ist, was passiert als sie diesen Weg öffnen müsst ihr schon selbst lesen.

Zum einen haben wir Darcey, eine Führerin durch die Höhle und eine sehr taffe junge Frau. Sie hat einerseits eine Menge Mut, aber ist auch sehr ängstlich und hat Verlustängste.

Kyle ist der Sohn des Hotelbesitzers und anscheinend psychisch nicht ganz auf der Höhe. Dieses scheint aber in der Familie zu liegen, denn der Vater und Großvater waren wohl genauso.

Hank und Chris sind zwei besorgte Alleinerziehnede Elternteile, die Angst um Ihre Kinder haben und es deswegen auch durch den verbotenen Teil der Höhle wagen um zu Ihren Töchtern zu kommen. Sie werden von der Angst um Ihre Kinder angetrieben und lassen sich von nichts aufhalten.

Auch alle anderen Charaktere passen ins Buch, ob es die nörgelnden Familienmitglieder sind, überhebliche Halbstarke oder Autoren die aus der Situation das beste machen wollen. Die Charakter sind alle gut ausgearbeitet und in allem ganz rund.

Die Handlungsort konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ich konnte mir das Hotelzimmer 115 mit der danebenliegenden Kammer vorstellen, wie auch die Höhle in der die große Gruppe festgesessen hat. Un natürlich alles andere drumherum.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und es macht richtig Spass das Buch zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man merkt garnicht das man sich in großen Schritten dem Ende zu bewegt.

Alles in allem ist das Buch wirklich lesenswert, obwohl mir der gewisse Kick fehlt, was ich mir von einem Buch von "Heyne Hardcore" erwartet habe. Es ist fehlt einfach was. Ich konnte mir schon denken wie es ausgeht und leider war es ein wenig vorausschaubar. Spannung wird aber trotzdem aufgebaut und sie reist nicht ab. Ich hätte mir noch gewünscht von ein paar anderen Charaktern was zu erfahren, wie es mit ihnen weiterging als die Katastrophe vorbei war.

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Die Familie von Richard Laymon

Bewertung :

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

 

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