Montag, 1. Februar 2016

Rezension zu "EVIL" von Jack Ketchum




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 01.01.2006 (4. Auflage)
Verlag : Heyne Hardcore
Seiten : 336
Preis Print : 8,95 €

Klappentext :

Jack Ketchums beunruhigender, grenzüberschreitender Horrorthriller gilt unter Experten als eines der großen Meisterwerke des Genres. Die Geschichte eines Jungen, der inmitten einer amerikanischen Vorstadtidylle mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert wird, steigt tief hinab in die Abgründe der menschlichen Psyche. Nachdem der brillant geschriebene Roman viele Jahre unter der Hand als geheimer Klassiker die Runde gemacht hatte, erhält er jetzt nicht zuletzt dank Stephen King, der zu diesem Werk auch eine ausführliche Einleitung verfasst hat, die verdiente Aufmerksamkeit und erscheint nun endlich auch als deutsche Erstausgabe.

Zum Autor :

In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung - "Beutezeit" - wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "EVIL" hat uns Jack Ketchum einen sehr schockierendes Buch beschert. Das selbst lässt nicht vermuten was in dem Buch steckt

In dem Buch erzählt David aus seiner Kindheit. Wie er Meg kennenlernt und was sie alles erleben, aber auch was Meg von ihrer Tante Ruth und von ihren Cousins angetan wird. David macht sich immer wieder Selbstvorwürfe weil er nichts gegen Ruzth und ihre Söhne unternimmt. Er versucht sich alles schön zu reden, da er ja selbst nichts macht, aber trotzdem quält ihn das schlechte Gewissen.

David ist ein Junge der in den 50er Jahren lebt. Er ist sehr aufgeweckt anfangs und macht sich über nicts Gedanken. Als er Meg das erste Mal sieht, ist er von Ihr regelrecht fasziniert. Im Verlaufe des Buches verändert sich David aber. Er wird nachdenklich und geht mit sich selbst ins Gericht. Er möchte gerne helfen aber traut sich nicht, da er sehr von Ruth eingeschüchtert ist.

Meg ist junges Mädchen das auch noch eine Schwester, Susan, hat, die beiden haben ihre Eltern bei einem Unfall verloren und leben jetzt bei Ihrer Tante Ruth. Meg ist ein aufgeschlossenes Mädchen, welche aber von Ruth nur als Dienstmädchen missbraucht wird. Egal was sie macht sie kann es Ruth nicht rechtmachen. Sie wird im Verlaufe des Buches auch in den Keller gesperrt und da geht ein echtes Mytherium für sie los. Sie nimmt alles hin und ist ansonsten auch sehr stark für ihre Schwester. Sie kann einem nur Leid tun und man wünscht niemanden das was ihr zugestoßen ist.

Ruth ist eine alleinerziehende Mutter, die mit der Welt nicht wirklich klarkommt. Sie wird von vielen Jungs als Cool angesehen, da es bei ihr auch mal Bier gibt etc. Ruth aber lässt ihre ganze Wut für die Fehler die sie selbst in ihrem Leben gemacht hat an Meg aus. Sie hat in dieser Hinsicht kein Unrechtsbewusstsein. Sie schaut bei den Taten die ihre Söhne und später auch andere Kinder der Strasse Meg antuen zu und stachelt bzw. leitet sie auch noch an. Manchmal macht sie auch dabei mit.

Alle anderen Charaktere egal wie krank sind gut in die Geschichte eingearbeitet und passen sich sehr gut ein.

Die Orte an den die einzelnen Szenen spielen konnte ich mir immer sehr gut vorstellen. Icvh kannte mich im Haus von Ruth aus, so wie ich mir auch den Bach mit dem Stein sehr gut vorstellen konnte.

Der Schreibstil von Jack Ketchum ist sehr flüssig und das Buch liest sich einfach so weg. Die Kapitel sind nicht zu lang aber auch die kurzen haben alles gesagt. Sehr gut fand ich das die eine Szene nicht vom Autor beschrieben wurde, das wäre doch zu viel gewesen denke ich.

Das Buch regt zum nachdenken an, vorallem weil man sich gut vorstellen kann das es auch heutzutage noch immer passieren kann, was in einer Zeit wie heute doch schon sehr erschreckend ist.

Ich kann nur sagen das das Buch wirklich lesenswert ist, aber man doch gute Nerven braucht dafür.

Amazonlink :

EVIL von Jack Ketchum

Bewertung :

Von mir bekommt das Buch schockierende 5 von 5 Punkten

 

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