Sonntag, 13. März 2016

Rezension zu "Drachenelfen" von Bernhard Hennen





Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 02.10.2011
Verlag : Heyne
Seiten : 1072
Preis Print : 17,99 €

Klappentext :

Die verbotene Welt Nangog birgt den Schlüssel zur Herrschaft über die Albenmark. Als die dämonischen Devanthar versuchen, diesen Schlüssel in ihren Besitz zu bringen, entbrennt ein grausamer Kampf um das magische Reich. In dieser Epoche voller Intrigen und Verrat wird sich das Schicksal der Elfen für immer verändern.

In einer dunklen Zeit, in der Menschen, Zwerge und Elfen gegen die Vorherrschaft der Drachen über die magische Welt Nangog kämpfen, folgen drei Auserwählte ihrer Bestimmung: Artax, ein einfacher Bauer, erhält Aussehen und Gedächtnis eines unsterblichen Heerführers und führt so sein Volk für die Devanthar, dämonische und grausame Gestaltwandler, gegen die Himmelsschlangen, die mächtigen Fürsten des Drachenvolkes, in die Schlacht. Der Zwerg Galar schmiedet an einer Waffe, die die Vorherrschaft der Drachen über den Himmel für immer beenden könnte. Und Nandalee, eine elfische Jägerin, wird zur Sippenlosen, als die Himmelsschlangen sie in ihre Gewalt bringen und sie zu einer Auftragsmörderin machen. Um die Befehle ihrer geschuppten Herren ausführen zu können, muss sich Nandalee jedoch in ein Geschöpf verwandeln, das das Schicksal der Elfen für immer verändern wird – eine Drachenelfe . . .

Zum Autor :

Bernhard Hennen, 1966 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Vorderasiatische Altertumskunde. Als Journalist bereiste er den Orient und Mittelamerika, bevor er sich ganz dem Schreiben fantastischer Romane widmete. Mit seiner Elfen-Saga stürmte er alle Bestsellerlisten und schrieb sich an die Spitze der deutschen Fantasy-Autoren. Hennen lebt mit seiner Familie in Krefeld.

Rezension :

Der Fantasyroman "Drachenelfen" von Bernhard Hennen ist auf den ersten Blick sehr abschreckend mit seinen über 1000 Seiten, aber es lohnt sich absolut.  Das Covder ist relativ schlicht gehalten, aber es zieht einen auch in seinen Bann, da nur ein Schwert abgebildet ist und nicht mehr. Mich hat dieses Neugierig gemacht.

In diesem doch sehr umfangreichem Werk von Bernhard Hennen begleiten wir einige Protagonisten in mehreren Handlungssträngen durch 3 Welten und gerade dadurch ist dieser Fantasyroman doch sehr interessant. Wir erleben wie ein Bauer zum Herrscher wird und wie ausgestossene zu Kampf-/Tötungsmaschinen ausgebildet werden. Aber eines haben alle gemeinsam, sie wollen die Welt wie sie jetzt ist zu einem besseren verändern.

Artrax ist ein Bauer der durch einem Zufall zu einem Unsterblichen wird. Er wird von einem Deventhar in diesen Stand gehoben ohne das es jemand anderes merkt, das einzige was bleibt sind die Erinnerungen  seiner Vorgänger die ihn echt nerven können. Man merkt das er aus einfachen Stand kommt, denn er möchte alles schnell verändern und tritt doch sehr töpelhaft auf, was ihn aber sehr sympathisch macht, seine Macht möchte er gerne nutzen um die Dinge zum Wohle der einfachen Menschen zu ändern. Und dann funkt ihm auch noch die Liebe dazwischen zu einer Tochter eines anderen Unsterblichen, was natürlich strengstens verboten ist, aber sie finden eine Möglichkeit sich zu treffen.

Nandalee ist eine Elfe die aus ihrer Sippe verstoßen wird und auserwählt wurde zu einer Drachenelfe ausgebildet zu werden. Sie ist sehr rebellisch und lässt sich nichts sagen. Am liebsten würde sie immer ihren Kopf durchsetzen wollen, aber dieses wird  nicht geduldet und sie soll sich unterwerfen, was sie aber nicht kann. Vor ihrer Ausbildung zur Drachenelfe war sie bereits eine super Jägerin, was aber durch ihre verborgene Magie  kommt und es gibt noch etwas, es kann keiner in ihren Gedanken lesen, was natürlich für Aufsehen sorgt. Durch ihre Rebellion gegen alles alte ewrscheint Nandalee mir sehr passen in dem Buch und vorallem sehr sympathisch, ich mag Charaktere die sich nicht unterbuttern lassen und sich immer nur anpassen.

Gonvalon ist ein bereits ausgebildeter Drachenelf, der Nandalee rettet und sie zu ihrem ersten Meister bringt. Er ist ein kampferprobter Drachenelf und ein Meister in der weißen Halle um andere Elfen auszubilden. Seiner Meinung nach liegt ein Fluch auf ihm, da alle seine Schüler den Tod finden, was aber meiner Meinung nach nicht an ihm liegt sondern an den Aufträgen die die Elfen von ihren Meistern erhalten. Natürlich verliebt sich Gonvalon in Nandalee, wie es sich für einen Schürzenjäger gebührt. Auch wird er noch mit Nandalee auf eine Mission geschickt, was natürlich nicht ohne Probleme abläuft. Seine Liebe zu Nandalee geht soweit das er sich in den Bann der schwarzen/Blutmagie begibt und ein sehr großes Opfer bringt. Sein letzter Auftrag der ihn erreicht hat es in sich, was aber auch wieder ein gemeiner Cliffhänger ist, denn man möchte ja wissen wie es in dieser Sache weitergeht.

Aber auch alle anderen Charaktere die in dem Buch erscheinen sehr schlüssig und passen sich sehr gut ins Buch ein. Die Protagonisten sind sehr gut und bildlich beschrieben. Es kam mir keine Person überflüssig oder fehl am Platz vor.

Die Handlungsorte sind alle ebenfalls sehr bildreich und detailreich beschrieben, man hatte immer ein sehr genaues Bild vor Augen, was ich als sehr angenehm empfand.

Der Schreibstil von Bernhard Hennen ist einfach nur sehr bildreich und fantastisch. Man muss es natürlich mögen, das alles sehr ausführlich beschrieben wird, was der Autor aber auch widerum nicht übertreibt, er hat da ein perfektes Mittelmass gefunden. Die Seiten flogen auch nur so hin und das Buch war trotz seiner über 1000 Seiten schneller ausgelesen als erwartet. Die Spannung riss nie ab und man konnte auch einfach nicht mehr aufhören mit dem lesen.

Ich muss ganz ehrlich sagen, das dieser Roman einfach ein Muss ist für Fantasyfans, man sollte keine Angst vor dem "Wälzer" haben. Es lohnt sich wirklich.

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Drachenelfen von Bernhard Hennen

Bewertung :

Dieser Fantasyroman erhält von mir 5 von 5 Sternen

 

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