Montag, 4. April 2016

Rezension zu "Dann war Stille" von Salim Güler






Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 11.02.2016
Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten : 324
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

»Als ich die beiden Kinder sah, ging alles sehr schnell ...« 

Vor den Augen einer jungen Mutter werden zwei Kinder am helllichten Tag von einem Kinderschänder entführt. Die Kripo Köln um die Kriminalbeamten Brandt und Aydin ermitteln in alle Richtungen, aber vom Täter fehlt jede Spur. Als kurze Zeit später eine Kinderleiche gefunden und ein weiteres Kind entführt wird, droht die Situation zu eskalieren. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der die Ermittler an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringt! Können Brandt und sein Partner den Kinderschänder stellen und die Kinder retten, oder müssen weitere auf qualvolle Weise sterben?

Zum Autor :

Salim Güler, aufgewachsen in Norddeutschland, studierte in Köln Wirtschaftswissenschaften und promovierte an der TU-Chemnitz. Er arbeitete lange Zeit in der freien Wirtschaft, zuletzt als Pressesprecher.

Schon als Schüler begann er mit dem Schreiben von selbsterfundenen Geschichten und diese Leidenschaft ließ ihn bis heute nicht los.
In seinen Romanen finden sich immer wieder auch gesellschaftlich aktuelle Themen wieder, die er geschickt in eine fiktive und hochspannende Geschichte einzubetten versteht.

Seine Bücher landen regelmäßig in den Bestsellerlisten der Amazon Verkaufs-Charts.

Salim Güler ist sehr am Austausch mit seinen Leserinnen und Lesern interessiert und freut sich daher über jeden Kontakt, entweder über Facebook oder über seine Homepage.

www.salim-gueler.de
https://www.facebook.com/salim.gueler.autor
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Krimi "Dann war Stille" hat uns Salim Güler ein Buch gezaubert das up to Date ist. Das Cover hat mich neugierig gemacht um was es in diesem Buch geht. Man sieht nur den Teddy und sonst ist alles Schwarz, es macht einfach nur neugierig.

Auch in diesem Roman von Salim Güler sind wir mit dem Ermittler-Duo Brandt und Aydin unterwegs. Diesesmal müssen sie die Entführungen von Kindern aufklären, die leider nicht lebend aufgefunden werden. Sie werden entführt und leider auch missbraucht und getötet. Es wird diesmal ein Thema vom Autor aufgegriffen, das leider so oft passiert und auch noch passieren wird.

Brandt tritt wie immer sehr taff auf und geht sehr abgeklärt an den Fall ran. Aber auch ihn lässt dieser Fall nicht los, er zeigt diesesmal auch mehr Gefühle als sonst finde ich. Trotzdem schont er sich aber nicht und möchte die schlechten Nachrichten den Eltern persönlich überbringen, was mir sehr gefiel, denn andere hätten diese Aufgabe sicherlich abgegeben, nicht er er stellt sich den Eltern, was ihn mir persönlich sehr sympathisch macht. Er verbeisst sich regelrecht in den Fall.

Aydin ist Brandts Partner und nun auch schon etwas länger mit ihm unterwegs. Demnächst wird er Vater und daher hätte Brandt ihn am liebsten nicht bei dem Fall dabei gehabt. Aber er beisst sich durch und will  nicht geschont werden, was er auch Brandt zu verstehen gibt. Auch gibt er Brandt gegenüber zu, dass er zu ihm aufschaut und so "gut" werden möchte wie es Brandt ist. Er ist mir sehr sympathisch, auch weil er das genaue Gegenteil von Brandt ist, er macht viel mit dem Handy und den neuen Medien, was absolut nicht Brandt seins ist.

Peter ist in diesem Roman unser Täter. Er ist ein Päderast und ist sich dessen anscheinend nicht wirklich bewusst. Nach seinem empfinden ist was er tut alles normal, er ist sich  nicht wirklich einer Schuld bewusst. Auch das er die Kinder ermordet ist für ihn nur ein Unfall. Er ist schon sehr pervers in seinen Gedanken, die man zum Glück nur erahnen kann, da der Autor da nicht genauer drauf eingeht, auch nicht auf das wase er den Kindern antut. Für ich ist Peter einfach nur krank und gehört auch weggesperrt. Ich habe für ihn nur abscheu übrig.

Auch alle anderen Charaktere in dem Buch sind wie immer sehr gut ausgearbeitet und passen sich wunderbar in die Geschichte ein. Ich hatte immer ein passendes Bild von den Personen vor Augen und konnte mir auch sonst alle charakterlichen Eigenschaften sehr gut vorstellen.

Die Handlungsorte sind nach meiner Meinung sehr gut beschrieben. Ich fand die Beschreibungen nicht zu übertrieben und vollkommen ausreichend. Vor meinem Auge hatte ich immer ein passendes Bild für mich und ich fand mich sehr gut zurecht in der Geschichte.

Der Schreibstil ist wie immer sehr flüssig und nicht zu kompliziert. Das Buch lässt sich sehr schön und einfach lesen, auch die nicht zu langen Kapitel machen das lesen sehr angenehm. Man merkt auch garnicht wie die Seiten nur so dahinfliegen. Mir gefällt der Schreibstil von Salim Güler sehr gut.
Bei diesem Buch steigen wir auch wieder sofort in der Geschichte ein ohne vorher viel Vorgeschichte zu bekommen und die Spannung hält bis zum Schluss durch.

Diesen Köln-Krimi kann ich wieder allen empfehlen die eine wirklich guten Krimi suchen. Ich freue mich schon darauf den nächsten Köln-Krimi lesen zu können.

Amazonlink :

Dann war Stille von Salim Güler

Bewertung :

Dieser Krimi bekommt von mir spannende 5 von 5 Sterne

 

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