Sonntag, 10. April 2016

Rezension zu "Wenn Tote nicht schweigen" von Salim Güler




Buchdaten :

Erscheinungstermin : 02.04.2016
Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten : 290
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

Als der Unternehmer und Mäzen Ludwig Stahl ermordet in seiner Villa aufgefunden wird, scheint der Kreis der Verdächtigen sehr klein.Vor allem die Ehefrau und die psychisch labile Tochter Paris rücken ins Visier der Kölner Mordkommission. Können Kommissar Brandt und Aydin den Fall schnell abschließen oder steckt hinter dem Mord doch weitaus mehr, als eine Familientragödie? Schließlich hatte ein Mann in der Position von Stahl viele Feinde.

Zum Autor :

Salim Güler, aufgewachsen in Norddeutschland, studierte in Köln Wirtschaftswissenschaften und promovierte an der TU-Chemnitz. Er arbeitete lange Zeit in der freien Wirtschaft, zuletzt als Pressesprecher.

Schon als Schüler begann er mit dem Schreiben von selbsterfundenen Geschichten und diese Leidenschaft ließ ihn bis heute nicht los.
In seinen Romanen finden sich immer wieder auch gesellschaftlich aktuelle Themen wieder, die er geschickt in eine fiktive und hochspannende Geschichte einzubetten versteht.

Seine Bücher landen regelmäßig in den Bestsellerlisten der Amazon Verkaufs-Charts.

Salim Güler ist sehr am Austausch mit seinen Leserinnen und Lesern interessiert und freut sich daher über jeden Kontakt, entweder über Facebook oder über seine Homepage.

www.salim-gueler.de
https://www.facebook.com/salim.gueler.autor
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Krimi "Wenn Tote nicht schweigen" hat uns Salim Güler ein tolles Buch beschert. Das Cover war mal so ganz anders wie man es von dem Autor gewohnt ist, hat aber mein Interesse auf alle Fälle geweckt.

Wie auch schon in den anderen Tatort Köln - Krimis von Salim Güler ermitteln wir wieder mit Hauptkommisssar Brandt und seinem jungen Kollegen Aydin. Diesesmal haben sie es mit einem Mord an einem Selfmademillionär zu tun. Die gesamte Familie ist verdächtig und es gibt sogar ein Geständnis, aber Brandt glaubt nicht daran und will weiterermitteln, auch wenn er dazu zu drastischen Mitteln gegenüber seiner Chefin Bender greifen muss.

Brandt ist auch in diesem Krimi der alte Fuchs der sehr abgeklärt rüberkommt. Er hat eigentlich immer den richtigen Riecher und geht auch notfalls bis zum Äußersten um seine Meinung zu vertreten. Von Kollegen lässt er sich nicht reinreden sondern macht sein Ding. Leider ist er oft nicht so einfühlsam wie sein junger Kollege Aydin.

Kramer ist dieser eine Kollege wie man ihn immer irgendwo hat. Er bildet sich was auf sich ein und denkt er wäre etwas besseres, dieses habe ich auch schon in den anderen Teilen erlebt. Diesesmal kommt er aber nicht so richtig zum Zug und er liegt auch falsch mit seiner Analyse. Schade das dieser Teil nicht weiter als Nebenschauplatz ausgeschlachtet wurde, wäre bestimmt lustig geworden. Auf alle Fälle ist er einen sofort unsympathisch.

Paris Stahl die Tochter des Opfers ist schon sehr speziell. Sie scheint nicht alle Tassen im Schrank zu haben, aber ich glaube das sie in Wirklichkeit nicht dumm ist. Sie wird zwar so dargestellt. aber sie weiß auch wie sie bekommt was sie möchte. Ich bin der Meinung das sie zu dem gemacht wurde was sie darstellt und zwar von ihrer Mutter, denn Paris ist nicht so wie es sich die Mutter vorstellt.

Auch die anderen Personen die in dem Krimi vorkommen passen sich wie immer sehr gut in das Buch ein und sind charakterlich sehr gut ausgearbeitet. Wie immer hatte ich ein pasendes Bild für mich vor Augen.

Mit den Handlungsortten kam ich auch wie immer sehr gut klar, obwohl ich mir hir und da eine etwas datailreichere Beschreibung gewünscht hätte. Ich bin zwar auch nicht der Freund von ausladenen Beschreibungen, aber ab und zu hätte ich gerne etwas mehr Details gehabt.

Der Schreibstil von Salim Güler war wieder einfach wunderbar. Das Buch lässt sich einfach so weglesen, denn es gibt kaum Frendwörter die man nachschlagen müsste oder ähnliches. Auch die Kapitel sind nicht zu lang und man kann auch mal eine kurze Lesepause machen ohne schlechtes Gewissen. Obwohl auch hier der Autor ziemlich gemein ist, da es immer eine Art Cliffhänger gibt und man  nur weiterlesen möchte.

Das einzige Manko an diesem Krimi ist, das mir die Geschichte ein wenig platt vorkam. Es lief irgendwie alles zu glatt und ab einem bestimmte Punkt war mir schon klar wer dann der Täter war, dafür brauchte ich dann leider nicht mehr das Geständnis und dieses kam mir auch zu spontan und zu schnell. Trotzdem hat es der Autor geschafft die Spannung während des Buches oben zu halten und auch ein wenig zu steigern.

Alles in allem muss ich aber trotzdem sagen das es Spass gemacht hat diesen Krimi zu lesen und ich ihn auch allen empfehlen kann die gerne Krimis lesen.

Amazonlink :

Wenn Tote nicht schweigen von Salim Güler

Bewertung :

Dieser Krimi erhält spannende 4 von 5 Sterne.

 

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