Sonntag, 15. Mai 2016

Rezension zu "Aschamdon" von Valerian Çaithoque




Buchdaten :

Erscheinungsdatum :01.01.2012
Verlag : Amizaras Ed.
Seiten : 720
Preis Print : 24,90 € (gebundene Ausgabe)

Klappentext :

Rafaela jagt dem Geheimnis des ewigen Lebens nach. Atila glaubt, den Schlüssel für grenzenlosen Reichtum und Ruhm in den Händen zu halten. Sie folgen einer rätselhaften Spur, die sie durch die Epochen der Menschheitsgeschichte führt. Doch bevor sie das mehr als 40.000 Jahre alte Geheimnis lüften können, geraten sie zwischen die Fronten eines Krieges, den die übermenschlichen Ariach seit Äonen austragen.

Zum Autor :

Valerian Çaithoque ist ein Pseudonym und der Autor gibt leider keine persönliche Daten von sich preis und möchte anonym bleiben.

Rezension :

Mit dem Buch "Aschamdon" ist Valerian Caithoque ein sehr gelungener 1. Teil zu einer Fantasytriologie gelungen. Ich bin auf dieses Buch bei einer Buchmesse aufmerksam geworden. Nicht nur der Klappentext, nein auch die gesamte Aufmachung des Buches hat mir sofort gefallen. Dann wurde mir noch genau erklärt wie das Buch entstanden ist und auf was alles geachtet wurde und da ist dann der Entschluß zum Kauf gefallen.

In dem Buch haben wir zwei Handlungsstränge die sich aber nicht in diesem Buch verbinden. Das ausgewöhnliche ist auch das zwischen den Handlungssträngen Jahrzehnte liegen. Widerum haben wir aber auch in beiden Handlungssträngen gleiche Protagonisten, was die Geschichte wiederum sehr interessant macht.

Rafaela ist eine junge Frau, die schon als Kind Dinge sehen kann die sonst kaum einer sieht. Sie geht einen Pakt mit Aschamdon ein und wird dafür von ihm ausgenutzt. Anscheinend ist sie aber sehr klug und auch sehr schlau. Sie meistert viele Aufgaben die sie von Aschamdon gestellt bekommt. Leider ist sie durch ihre Familie sehr erpressbar, was auch oft ausgenutzt wird.

Atila ist ein Kunsthändler, der durch eine Fehlinvestition in eine Falle gelockt wurde. Er ist immer nur auf seine Vorteile aus und versucht dauernd seine  Nutzen aus allem zu ziehen. Man merkt das ihm seine Schulden sehr zu schaffen machen und er versucht alles diese abzuzahlen, auch wenn es heißt neue Freunde vor den Kopf zu stoßen.

Aschamdon ist ein Ariach, ein höheres Wesen das anscheinend ewig leben kann. Auch besitzt er verschiedene Kräfte die ihn beschützen. Er ist ein sehr guter Kämpfer aber leider auch sehr sprunghaft in seiner Laune. Unter Stress tötet er auch schonmal jemanden den er nicht hätte töten müssen. Man merkt ihm an das er denkt er ist unangreifbar und unfehlbar.

Auch alle anderen Charaktere, von denen es noch viele gibt, passen sehr gut in die Geschichte. Sie sind alle sehr tiefgründig und sehr gut ausgearbeitet. Ich hatte bei keinem Protagonisten das Gefühl das er  nur als Lückenfüller herhalten musste. Alle haben einen Hintergrund und ihre Ecken und Kanten.

Auch die vielen Handlungsorte sind ausreichend beschrieben und man hat immer einen passendes Bild vor Augen. Ich fand es gut das die Handlungsorte nicht zu genau beschrieben wurden, so blieb noch viel Platz für die Fantasie, des Weiteren bin ich der Meinung das zu ausschweifende Beschreibungen einer Story schaden.

Der Schreibstil ist schon etwas anspruchsvoll, aber das Buch lässt sich trotzdem schön lesen. Durch die vielen Illustrationen und die Gestaltung der Seiten hat man aber leider manchmal ein paar Schwierigkeit beim lesen, was meiner Meinung aber nicht weiter ins Gewicht fällt da die Geschichte einen dermaßen fesselt. Die Kapitel sind in genau der richtigen Länge, aber für mal zwischendurch ist das Buch nichts, man muss sich schon etwas Zeit nehmen bei diesem Buch um gleich mehrere Kapitel zu lesen, da man immer im Wechsel die Handlungsstränge liest und sonst nicht wieder reinkommt in die Geschichte.

Dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen, der gerne mal eine Fantasy-Geschichte der anderen Art lesen möchte. Ich werde auch noch die beiden anderen Teile dieser Triologie lesen.

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Aschamdon von Valerian Caithoque

Bewertung :

Von mir bekommt dieser Fantasy-Roman absolut fantastische 5 von 5 Sterne

 

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