Dienstag, 17. Mai 2016

Rezension zu "Die Gnome" von Manuel Timm





Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 06.01.2015
Verlag : Aeternica Verlag
Seiten : 276
Preis Print : 10,90 €

Klappentext :

Seit jeher lebt das Volk der Gnome tief unter den Bergen. Ihr Leben besteht aus dem Graben von Tunneln, um ihre unterirdische Welt zu vergrößern und neue Schätze zu entdecken. Der junge Pelwick ist einer von ihnen. Er ist ein Gräber, dazu bestimmt vorhandene Tunnel zu vergrößern und Kammern anzulegen. Doch sein Herz ist unruhig. Viel lieber wäre er einer der Entdecker, welche in unbekannte Abschnitte vordringen und als Einzige die Möglichkeit haben Abenteuer zu erleben. Als eines Tages eine seltsame Kammer entdeckt wird, nutzt Pelwick die Gelegenheit, auf eigene Faust diesen fremdartigen Raum zu erkunden. Dabei ahnt er nicht, in welche Gefahr er sich selbst und das Volk der Gnome bringt

Zum Autor :

Manuel Timm wurde 1971 in Uetersen geboren. In den 1990er Jahren hatte er erste Veröffentlichungen in einer speziellen Rubrik innerhalb einer Heft-Romanserie. Es folgten einige Verlagsveröffentlichung. Mit "Die Federn des Windes" schuf er seine erste Serie. Heute lebt Manuel Timm mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in der Nähe seiner Geburtsstadt.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Fantasy-Buch "Die Gnome" hat uns Manuel Timm eine wirklich tolle Geschichtge beschert. Das Cover hat einfach was interessantes. Der Tunnel und die an die Wand gelehnte Axt hat mich schon neugierig gemacht. Und der Klappentext macht einen auch direkt neugierig auf das Buch.

In dem Buch bewegen wir uns mit dem Volk der Gnomen die ein friedfertiges Leben bis dahin führen, eines Tages wird eine Kammer entdeckt die das Verderben über die Gnome bringt. Sie treffen auf das Volk der Zwerge und haben den Eindruck das sie ihnen wohlgesonnen sind. Dieses ist nicht so und so kommt es das eine kleine Gruppe Überlebender auf der Flucht vor den Zwergen ist. Während der Flucht kommt es zu einigen Abenteuern und viele nicht zu erwartenden Wendungen.

Pelwick ist ein junger Gnom der es gerne weiterbringen will. Zu Begin kommt er mir noch sehr zurückhaltend vor und auch ein wenig ängstlich. Da er es aber Peya auch irgendwie beweisen will erforscht er auf eigene Faust eine unbekannte Höhle und tritt damit alles los. Im Laufe der Geschichte erweist sich Pelwick aber als würdiger Anführer der kleinen Gruppe zum Leid anderer Gnome. Auch wird er mutiger und setzt sich für die Gruppe ein.

Grimmbart ist der Clanfürst der Tiefenfelszwerge. Er ist anfangs sehr zurückhaltend und macht gute Miene zum bösen Spiel, aber das täuscht. Er ist hinterhältig und hat auch nur sein Nutzen vor Augen. Er will die Gnome zu seinen Sklaven machen, aber dieses missglückt ihm und im Blutrausch werden fasst alle Gnome getötet. Als die letzten noch fliehen können ist sein Ego gekränkt und er verbeißt sich in dem Gedanken die Gnome auszurotten. Er ist ein herrschsüchtiger und verborter Zwerg der nur an sich denkt und dafür alle ins Verderben reißt.

Bok ist der Vetter von Grimmbart und scheint noch ein wenig Verstand zu haben. Er ist nicht so verbohrt wie Grimmbart und sieht die Sachen ein wenig lockerer und mit mehr Vernunft. Leider kann er sich nicht gegen Grimmbart durchsetzen.

Auch die vielen anderen Charaktere im Buch sind sehr detailreich und mit Liebe ausgearbeitet. Sie passen alle in die Geschichte und ich muss sagen, das sie mir ans Herz gewachsen sind. Ich hatte immer ein pasendes Bild vor meinen Augen und habe mich gerne mit den Gnomen und Zwergen durch diese Geschichte bewegt.

Die Handlungsorte sind für mich ausreichend beschrieben worden, ich konnte mir immer ein für mich passendes Bild vor Augen erstellen. Die Beschreibungen sind so ausgeführt das es genug Platz für die eigene Fantasie gibt. Zu stark beschriebene Orte die den Lesefluss stören mag ich nicht und hier war genau das Maß was für mich reicht vorhanden.

Der Schreibstil ist sehr schön. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, auch wenn ich manche Sätze mehrmals lesen musste, weil ein Wort zuviel vorhanden war oder auch ein meiner Meinung nach falsches stand. Dieses war aber sehr selten. Die Kapitellänge war eher lang, aber dadurch das die Kapitel nochmals unterteilt sind, kommt einem das nicht so vor.

Alles in allem ist dieser Fantasieroman etwas für alle die eine abgeschlossene Geschichte lesen wollen. Dieses Buch ist dem Autor wirklich gut gelungen und es fesselt einen durchgehend.

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Die Gnome von Manuel Timm

Bewertung :

Diese Fantsy-Geschichte erhält von mir 5 von 5 Sterne

 

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