Sonntag, 26. Juni 2016

Rezension zu "Hammer of the North - Die Söhne des Wanderers" von Harry Harrison



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 15.06.2016
Verlag :  Mantikore-Verlag
Seiten : 560
Preis Print : 14,95 €

Klappentext :

Es herrschen finstere Zeiten in England des Jahres 865.
Während sich die Königreiche gegenseitig bekriegen, lenken mächtige Bischöfe das Land und füllen ihre Kammern mit Gold. Niemand – weder König noch Knecht – wagt es, sich der Kirche zu widersetzen. Doch nun droht eine neue Gefahr: kriegerische Nordmänner, die nur Ihren Göttern dienen, haben Englands Küsten erreicht und ziehen mordend durch die Lande. Inmitten dieser Gefahren gerät das wikingische Halbblut Shef zwischen die Fronten. Schon bald muss er seinen eigenen Weg finden und sich entscheiden, welchen Göttern er folgen soll…

Zum Autor :

Harry Harrison ( geb. 12. März 1925 in Stamford, Connecticut, gest. 15.August 2012 in Crowborough, East Sussex, England), geboren unter dem Namen Henry Maxwell Dempsey, war ein US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller. Er veröffentlichte auch unter diversen weiteren Pseudonymen wie Felix Boyd, Leslie Charteris und Hank Dempsey.
Ebenso ist er als Herausgeber, Redakteur, Kritiker und Comic-Texter tätig gewesen. Harry Harrison hat im Verlauf seines Lebens in verschiedenen Teilen der Welt gelebt, so unter anderem in Mexiko, England, Dänemark und Italien. Zuletzt wohnte er in Dublin. In seinen Büchern wird die Kunstsprache Esperanto häufig als Lingua franca künftiger Welten eingesetzt, besonders in der Stahlratten-Serie und der Todeswelt-Trilogie.
(Quelle Wikipedia)


Rezension :

Mit dem Buch "Hammer of the North - Die Söhne des Wanderers" hat uns Harry Harrison einen wirklich tollen Roman beschert. Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen als ich es nur gesehen hatte. Es hat etwas geheimnissvolles und mystisches an sich.

In dem Buch sind wie mit Shef unterwegs, der sich durch eine gewissene Gerissenheit und Schlauheit vom eigentlichen Sklaven in England hochbefördert wird. Er hat an verschiedenen Plätzen zu kämpfen mit verschiedenen Gegnern, welche er durch gerissene Schachzüge zum verzweifeln bringt.

Shef ist in dem Buch für mich die Hauptperson, die aber auch in der gesamten Geschichte die größte Entwicklung durchmacht. Vom eigentlichen Sklaven entwickelt er sich zum schlauen Kriegsherrn, der durch gerissene Schachzüge seine Feinde in die Flucht schlagen kann. Er bringt eine gewisse Fertigkeit als Schmied mit und durch seine Träume wird er auf einige Wege gebracht, die ihm viel Beachtung bringen. Er kann dadurch sich das Vertrauen bestimmter Personen erarbeiten.

Ivar ist einer der Söhne von Ragnar, die den Tod ihres Vaters durch die Engländer rächen wollen. Er ist für mich zu verbohrt auf eine bestimmte Sache und kommt mir dadurch sogar arrogant vor. Er denkt er ist unbezwingbar und durch Mord und Totschlag hält er die Angst seiner Untergebenen auch aufrecht. Im verlaufe des Buches bekommt er auch ein persönliches Problem mit Shef und verbeißt sich zu sehr darin, was auch sein Untergang ist.

Auch alle anderen Charaktere die im Buch vorkommen sind wirklich sehr bildlich und auch tiefgründig. Sie passen sich alle wunderbar in die Geschichte ein und man erfährt ausreichend Hintergrundinformationen zu jeder Person. Nach meiner Meinung sind die Beschreibungen vollkommen ausreichend.

Bei den Handlungsorten muss ich sagen konnte ich mir nicht immer einen Ort vor Augen holen, da mir dort widerum teilweise ein paar Beschreibungen fehlten, vor allem wenn es um Gebäude oder Ortschaften ging. Bei Schlachten auf freiem Feld oder in der Natur ist den Gedanken natürlich freier Raum gelassen.

Der Schreibstil von Harry Harrison ist sehr flüssig. Durch die kursiv abgesetzten Träume von Shef war das auseinanderhalten von Traum und Geschehen doch sehr einfach. An manchen Stellen hätte ich es mir aber ein wenig bildlicher gewünscht. Die Kapitel selbst haben die richtige Länge, sie sind mit durchschnittlich 20 Printseiten nicht zu lang und man hat immer mal einen Punkt wo man Pause machen kann. Bei den ganzen "nordischen" Ausdrücken hätte ich mir aber ein kleines Register am Ende des Buches gewünscht.

Trotz der erwähnten Kleinigkeiten kann ich dieses Buch wirklich jedem empfehlen der gerne Geschichten über Wikinger liest. Ich werde auch die nächsten Teile bestimmt lesen.

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Hammer of the North - Die Söhne des Wanderers von Harry Harrison

Bewertung : 

Dieser Roman erhält von mir spannende 5 von 5 Sterne

 

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