Freitag, 15. Juli 2016

Rezension zu "Der verletzte Himmel" von Isa Day



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 22.02.2016
Verlag : Pongü
Seiten : 206
Preis Print : 14,96 €

Klappentext :

Das Volk der Arrya lebte noch nicht lange in den ebenso wilden wie prachtvollen Wäldern Erriadas, als eines Nachts die anderen Bewohner des Landes – die Geister – alle erwachsenen Menschen verschleppten. Zurück liessen sie deren Kinder, auf sich selbst gestellt und dem Tod geweiht.
Seit damals sind sieben Jahre vergangen. Die jungen Arrya haben aufgrund ihrer engen Verbundenheit und der aussergewöhnlichen Fähigkeiten zweier Brüder überlebt: Marcin, mit achtzehn Jahren das älteste der Kinder, trotzt als Anführer selbst der harschesten Kaltzeit das Überleben des jungen Volkes ab. Sein siebzehnjähriger Bruder Joshi – magisch begabt, aber todkrank – bewahrt das verbliebene Wissen und erzieht die Kleinsten.
Unvermittelt flammt der Konflikt, der ihnen die Eltern nahm, wieder auf und finstere Einflüsse stürzen ihre Heimat ins Chaos. Sinjhar, der legitime Königssohn der Arrya, hat die Macht an sich gerissen und ruft zum Krieg gegen die Geister auf. Nur Joshi stellt sich ihm entgegen. Durch seine Magie ist er auf einzigartige Weise mit dem Land verbunden. Getrieben vom Gefühl, dass an den Überlieferungen etwas nicht stimmen kann, sucht er nach den wahren Hintergründen des tödlichen Konflikts und der Quelle des Bösen.
Dafür muss Joshi seinen eigenen Weg gehen – gegen alle Loyalität und Traditionen. Doch wie sehr darf er seiner Intuition vertrauen? Schliesslich fliesst in seinen Adern nicht nur das Blut der Menschen, sondern auch das ihrer Feinde.

Zur Autorin :

Wer schon im Alter von elf Jahren Geschichten von mehreren hundert Seiten schreibt, ist mit einer normalen Karriere nicht unbedingt gut bedient. Ich habe es trotzdem versucht und über die Jahre viele nützliche Fähigkeiten und mehrere Titel erworben – darunter auch den eher zweifelhaften als Quotenfrau im Management. Seit einiger Zeit fokussiere ich auf das Schriftsteller- und Künstler-Dasein.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch " Der verletzte Himmel " hat uns Isa Day einen gelungenen Auftakt zu einer Reihe geliefert. Das Cover ist schon ein Blickfang mit dem vermeintlichen roten Blitz, der aber keiner ist wie man im Verlaufe des Buches erfährt.

In dem Buch begleiten wir Joshi und Marcin die Brüder sind. Sie sind mit noch einigen anderen die letzten ihres Volkes und noch eigentlich Kinder, die Eltern wurden vor Jahren entführt. Sie lehnen sich gegen ihren "König" auf, der nur eines im Sinn hat, nämlich einen Krieg gegen die Weisen.

Joshi ist ein Jugendlicher der von seiner Großmutter dazu gezwungen wurde seiner Berufung als Berater entgegen zu sehen. Er wurde gezwungen Tagein Tagaus zu lernen und das Schreiben und Lesen zu erlernen. Er ist auch noch schwer erkrankt und er hat anscheinend nicht mehr lange zu leben. Er ist für mich in dieser Geschichte ein großer Sympathieträger. Man merkt das er ein hohes Wissen hat dank seiner Großmutter und entwicklet sich während der Geschichte schnell weiter.

Marcin ist der Bruder von Joshi und der älteste der Kinder/Jugendlichen. Nachdem die Erwachsenen entführt wurden hatte er das Zepter übernommen und alle geführt. Er scheint ein guter Kämpfer zu sein und ein hohes Selbstvertrauen zu haben.

Sinjhar ist der selbsternannte König. Er sieht sich als König auf Grund seiner Vorfahren, aber für mich ist er dafür zu Unreif. Er versteht es zwar die meisten der Kinder unter sich zu sammeln, aber auch nur durch Lügen anscheinend. Er will den Krieg mit den Weisen, den er aber nie gewinnen würde. Für mich ist er einfach unsympathisch und nur Machtgeil. Er will Macht um alles.

Auch alle anderen Charaktere passen einfach wunderbar in das Buch und sind sehr gut beschrieben. Für mich hatten sie alle genügend Tiefe und Hintergrund. Ich hatte immer eine passende Person vor Augen.

Auch die Handlungsorte waren einfach nur super beschrieben. Ich konnte mir immer ein passendes Bild vors innere Auge zaubern und fand mich wunderbar in der Welt von Erriadas zurecht.

Der Schreibstil von Isa Day war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem sehr flüssig. Das Buch liest sich wunderbar und schnell,man merkt garnicht wie schnell man sich dem Ende nähert. Ich fand das in der meisten Zeit die Spannung aufgebaut und auch gehalten wurde, aber es gab auch leider die eine oder andere Stelle die sich etwas zog, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt.

Alles in allem kann ich sagen das dieses Buch für alle zu empfehlen ist, die mal einen anderen Fantasie Roman sucher der mit wenig Aktion auskommt.

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Der verletzte Himmel von Isa Day

Bewertung :

Dieser Fantasieroman bekommt von mir fantastische 
4 von 5 Sternen.

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