Freitag, 1. Juli 2016

Rezension zu "Fida" von Stefanie Maucher



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 26.03.2013
Verlag :  CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten : 230
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

Was würden Sie tun, wenn Ihr Kind einfach verschwindet? Wenn Sie nicht wissen ob es noch am Leben oder schon tot ist? Würde Ihre Familie näher zusammenwachsen oder unter der Last auseinanderbrechen? Wann würden Sie die Hoffnung aufgeben? Und wie weit würden Sie gehen, wenn Sie den Täter finden?

Zur Autorin :

Stefanie Maucher wurde 1976 in Stuttgart geboren und lebt in Leipzig. Als situationsangepasste Lebenskünstlerin sammelte sie Erfahrung in verschiedenen Berufszweigen und widmet sich nun ihrem heimlichen Kindheitstraum, dem Schreiben spannender Geschichten.

Rezension :

Mit dem Roman "Fida" hat die Autorin Stefanie Maucher einen Thriller geschrieben der wirklich unter die Haut geht und nichts für schwache Nerven ist. Das Cover alleine lässt schon nichts Gutes vermuten, ist einfach nur toll gemacht und passt bestens zur Geschichte.

In dem Roman haben wir zwei Handlungsstränge in einem Zeitunterschied von etwa einem Jahr. Fida, die eigentlich Laura heißt, ist die Hauptperson in einem Handlungsstrang und durchlebt wirklich die Hölle auf Erden nach ihrer Entführung. Im anderen Handlungsstrang haben wir Tatjana die Mutter von Laura, die nicht wirklich wahrhaben kann das ihre Tochter verschwunden ist und sich an jeden Strohhalm klammert.

Fida (Laura) ist ein 13jähriges Mädchen das anscheinend schon sehr selbstständig ist, aber auch widerum sehr zutraulich anderen gegenüber in ihrem Alter. Sie zeigt anfangs eine sehr hohe Willenskraft sich ihrem Entführer zu widersetzen. Diesen Willen gibt sie aber auch widerum durch ihre Naivität auf und ordnet sich ihrem Entführer unter.

Tatjana ist die Mutter von Laura und sie ist mit Ihren Kräften am Ende. Sie gibt nicht auf und versucht auch ein Jahr später noch durch Plakate ihre Tochter zu finden. Dadurch das sie sich so zurückzieht scheitert auch ihre Ehe, obwohl ich da den Vater von Laura nicht verstehen kann. Zum Ende der Geschichte und durch ihren Mut kann sie doch noch einer jungen Frau das Leben retten und sie begint wieder langsam Lebensmut zu fassen.

Die Charaktere in diesem Roman sind mir persönlich nicht tiefgründig genug ausgearbeitet, auch wenn sie nur kurz auftreten, hätte ich mir mehr Informationen/Hintergrund erwartet. Davon aber abgesehen passten die meisten sehr gut ins Geschehen.

Die Handlungsorte widerum konnte ich mir ziemlich gut vorstellen, das kann aber auch daher rühren, dass ich sowieso der Meinung bin bei den Orten sollte viel Platz für die eigene Fantasie sein.

Der Schreibstil hat mich leider nicht so sehr angesprochen, ich weis nicht warum aber ich konnte nicht wirklich Spannung aufbauen, ausser zum Schluß ein wenig. Auch fand ich das einige Wörter zuviel oder auch doppelt nach einander da standen oder auch die Groß und Kleinschreibung verwechselt wurde. Über diese Kleinigkeiten kann man aber hinweglesen. Das Buch liest sich trotzdem sehr flüssig und zügig. Die Kapitel sind nicht zulang und nicht zu kurz. Nur manchmal hätte ich mir gewünscht das wenn zwischen den Charakteren gesprungen wird, es einen Absatz gibt.

Alles in allem kann ich aber sagen das die Geschichte die in Fida behandelt wird wirklich interessant ist und wenn man es liest sollte man schon einen ruhigen Magen haben, denn für schwache Gemüter ist dieses Buch auf alle Fälle nichts.

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Fida von Stefanie Maucher

Bewertung :

Dieser Roman bekommt von mir schockierende 4 von 5 Sternen

1 Kommentar:

  1. Das Buch stand sehr lange auf meiner Wunschliste, da es bei Amazon vergriffen war. Aber sobald es den Thriller wieder zu kaufen gab, habe ich zugeshclagen. Und nun steht er im SuB Regal....hm...
    Liebe Grüße
    Martina
    http://martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

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