Samstag, 9. Juli 2016

Rezension zu "Wo die toten Kinder leben" von Roxann Hill



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 23.03.2013
Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten : 274
Preis Print : 9,95 €

Klappentext : 

Der erste Fall mit dem ungleichen Ermittlerduo Anne Steinbach und Paul Wagner, das sich nicht nur durch die Aufklärung von Morden verbunden fühlt.
Eine junge Frau nimmt sich das Leben. Sie entscheidet sich für einen äußerst qualvollen Tod, der eine okkulte Handschrift trägt. Was trieb sie zu dem grauenvollen Suizid? Welches Motiv steckt dahinter?
Paul Wagner, ein Priester, und die Privatermittlerin und Ex-Polizistin Anne Steinbach werden beauftragt, dem rätselhaften Fall gemeinsam auf den Grund zu gehen.
Kaum dass das ungleiche Duo die Untersuchungen aufnimmt, überschlagen sich die Ereignisse. Anne und Paul kommen mehreren Verbrechen auf die Spur, deren Wurzeln teilweise bis weit in die Vergangenheit hineinreichen.
Jetzt sind die beiden Ermittler die Gejagten und befinden sich in akuter Lebensgefahr. Und ihre Verfolger schrecken vor nichts zurück. Zu viel steht auf dem Spiel.

Zur Autorin :

Roxann Hill wurde in Brünn/Tschechien geboren. Während des Prager Frühlings flüchtete sie als kleines Mädchen mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie aufwuchs und auch heute noch lebt. Mittlerweile widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und muss sich außerdem um zwei Kinder, zwei große Hunde und einen Mann kümmern.

Roxann Hill schreibt Romane, die sie selbst gerne lesen würde: romantisch, phantastisch, Krimi/Thriller. Vitales Zentrum ihrer Romane ist und bleibt aber immer die Liebesgeschichte.

Rezension :

Mit dem Krimi "Wo die toten Kinder leben" hat uns Roxann Hill eine Geschichte beschert die es in sich hat. Das Cover ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen durch die roten Akzente.

In dem Buch begleiten wir ein Ermittlerduo, das es wohl so nicht alzu oft gibt. Es besteht aus einer Privatermittlerin (einer Explozistin) Und einem Prister. Zusammen wollen sie eine Reihe von Selbstmorden aufklären und stoßen dadurch noch auf einen Pädophilenring, der nebenbei noch gesprengt wird. Bei ihren Ermittlungen kommen sie mehr als einmal in Lebensgefahr. Der Drahtzieher hinter den Selbstmorden hat mich dann doch überrascht. Und zu guterletzt wird sogar die Homosexualität angesprochen in dem Roman und das obwohl es hier sehr stark um die Kirche geht.

Anne Steinbach ist die Privatermittlerin in dem Roman und sie scheint ein schweres Paket mt sich herum zu schleppen. Leider erfährt man nicht soviel, über das was anscheinend vorgefallen ist und weswegen sie den Polizeidienst quittiert hat. Sie kommt ansonsten sehr taff herüber, macht aber für mich auch eine Menge Anfängerfehler in Sachen Ermittlungen, vorallem läuft sie überall zu blauäugig hinein und lässt keinerlei Vorsicht walten.

Paul Wagner ist Prister und der zweite Teil des Ermittlerduos, wird als durchtrainiert und anscheinend auch sympathisch und anziehend beschrieben. Er hat allerdings keinen Führerschein was in der heutigen Zeit ja selten ist und muss sich deshalb fahren lassen. Seine Fitness kommt ihm aber anscheinend kaum zur Hilfe, denn irgendwie erleben wir immer wieder das er zum Opfer von anderen wird. Ansonsten muss ich sagen das er mir nett vorkam und ich auch ein wenig Mitleid mit ihm hatte, bei der ganzen Prügel die er einstecken musste.

Alle anderen Charaktere passten auch ins Buch, nur hätte ich mir ein wenig mehr Informationen über sie gewünscht. Für mich hatten sie nicht genug Tiefe und ich war darüber ein wenig enttäuscht.

Die Handlungsorte waren für meine Verhältnisse ausreichend beschrieben und ich hatte eigentlich immer ein für mich passendes Bild vor Augen.

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, das Buch liest sich durch den einfachen Stil sehr schön und auch zügig. Die Kapitel waren find ich in der richtigen Länge, so hatte man keinen Graus nochmal schnell ein Kapitel zu lesen, was anders wäre wenn die Kapitel ewig lang sind. Leider fand ich gab es kaum einen Spannungsbogen, wodurch die Geschichte so vor sich hin plätscherte. Auch fand ich es Schade das die zweite Handlung der zufällig gesprengte Pädophilenring nicht weiter verfolgt wurde. Es wäre schon Interessant gewesen was aus den ganzen Namen und in der Öffentlichkeit stehenden Personen passiert ist.

Zum Schluß kann ich nur sagen das dieser Krimi schön zu lesen war, aber die Thematik hätte noch etwas ausgebaut werden können. 

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Wo die toten Kinder leben von Roxann Hill

Bewertung :

Leider bekommt dieser Krimi von mir nur 3 von 5 Sternen

 

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