Samstag, 13. August 2016

Rezension zu "Eric" von Marco Monetha



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 15.06.2016
Verlag : Schardt
Seiten : 243
Preis Print : 12,80 €

Klappentext :

„Sag mir, kleiner Mann. Wie weit würdest du gehen, um diesen Kerl loszuwerden?“ Eric merkt sofort, dass Buck ihm eine wichtige Frage stellt, und je nachdem, wie er antwortet, kommt etwas in Gang, das alles ändern wird. Er überlegt nicht lange, schaut ihm fest in die Augen und sagt: „Ich würde alles dafür tun.“
Mit dieser Antwort geht der junge Eric eine tiefe und lebenslange Verbindung zu Buck, dem Jäger, ein. Ein dunkles Geheimnis verbindet die beiden, und eine bedingungslose Freundschaft in einem kleinen Dorf im Norden Deutschlands beginnt. Als Erics Mutter Jahre später auf bestialische Weise ermordet wird, wird diese Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Denn Eric weiß, dass in Buck etwas schlummert, das immer wieder ausbricht. Während die Angst vor einem brutalen Mörder im Ort umgeht, stellen sich Eric und Buck ihren eigenen Dämonen. Und erkennen sehr schnell, dass sie nicht die einzigen Akteure in diesem mörderischen Spiel sind …

Zum Autor :

Marco Monetha, geboren 1975 in Bottrop und aufgewachsen in Bad Bederkesa, lebt in der Nähe von Bremerhaven. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Als gelernter Erzieher war er viele Jahre in einem Jugendwohnheim tätig. Er arbeitet als Koordinator für Flüchtlingsangelegenheiten und Freiwilligenarbeit beim Magistrat der Stadt Bremerhaven.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit seinem Debütroman "Eric" hat uns Marco Monetha einen super spannenden Thriller beschert der es wirklich in sich hat. Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, da es komplett schwarz gehalten ist und die vier Buchstaben in weiß mir ins Auge stachen, auch das die Farbe noch nach untenhin Nasen zieht hat mein Interesse geweckt.

In dem Buch begleiten wir Eric, desen Mutter brutal ermordet wird. Die Handschrift gleicht der seines Freundes, aber als beide nur knapp einem Mordanschlag entgehen begeben sie sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Es wird auf alle Fälle turbolent. Auch bekommen wir immer wieder Einblicke in die Vergangenheit unserer Protagonisten, welchen den zweiten Handlungsstrang darstellt.

Eric, der unser Hauptprotagonist ist, hat schon in seiner Kindheit viel durchgemacht. Nicht nur das sein Vater früh starb, nein sein angehender Stiefvater hat ihn nur erniedrigt, bis ihm sein neugewonnener Freund Buck einen Ausweg bot. Er ist sehr auf seinen Freund Buck fixiert um nicht zu sagen auch hörig. Er beschreitet zwar später sein Leben und das auch ziemlich erfolgreich mit seinem eigenen Laden, aber der Mord an seiner Mutter wirft ihn nicht wirklich aus der Bahn. Er nimmt dieses anscheinend sehr locker hin und setzt als Priorität den Mörder zu finden. Trotz seiner Vergangenheit und seinem überheblichen getue habe ich für ihn eine Art Sympathie empfunden und das obwohl er nicht unbedingt zu den Guten gehört.

Buck, dessen Vornamen wir nie erfahren haben, ist Eric sein bester Freund. Nur leider hat er ein Bedürfnis welches er des öfteren Ausleben möchte, was aber absolut nicht legal ist. Auch wenn er auf der falschen Seite des Gesetzes steht, baut man zu ihm eine Sympathie auf das man sich wundert, das muss daran liegen das er diesmal wie auch Eric der gejagte ist. Er ist aber trotzdem ein Freund auf den sich Eric verlassen und zählen kann, das erfährt man mehrmals.

Hauptkommissar Peters wurde mit dem Fall betraut und steht vor einem großen Rätsel. Er vermutet das es was mit der Vergangenheit von Eric zu tun hat und das dieser ihm etwas verheimlicht, aber er kann ihm nichts nachweisen. Leider ist seine Rolle nicht sehr ausgeprägt in dem Roman, denn ich hätte gerne mehr von ihm gelesen. Er scheint doch sehr familiär zu sein und das er kurz vor der Pension steht macht ihn in meinen Augen zu einem Sympathieträger. Er liebt seine Frau das merkt man sofort, durch seine kleinen Aufmerksamkeiten die er ihr macht.

Auch die ganzen anderen Charaktere die im Buch vorkommen passen sich wunderbar in die Geschichte ein. Ich hatte nicht das Gefühl das irgendeine Person Fehl am Platze war. Ich fand sie alle gut ausgearbeitet und sie hatten für mich auch genügend Tiefe. Durch die Rückblenden hatten wir auch immer genügend Hintergrundwissen über die Personen.

Die Handlungsorte waren für mich ausreichend genug beschrieben worden, so das ich immer ein passendes Bild vor meine Augen projizieren konnte.

Der Schreibstil von Marco Monetha ist sehr schön und flüssig, man kann das Buch in einem sehr schönen Tempo lesen. Mal davon abgesehen das es so spannend ist das man es sowieso nicht aus der Hand legen mag. Auch ist es teilweise lustig, was natürlich an der überheblichen Art von Eric liegt. Ich fand das in dem Buch die Spannung immer auf einem hohem Level gehalten wurde und zu Momenten wo man es nicht dachte auch noch angezogen hat.

Ich kann abschließend nur sagen, das dieses Buch was für jeden Thrillerfan ist, der jenige aber schon starke Nerven haben sollte, denn dieses Buch ist nicht unbedingt was für zartbesaitete.

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Eric von Marco Monetha

Bewertung :

Von mir bekommt dieser Thriller absolute spannende 
und gänsehauterzeugende 
5 von 5 Sternen. 

 

1 Kommentar:

  1. Eine schöne Rezension. Mir hat ERIC ebenso gut gefallen. Du hast recht, ein Muss für Thriller-Fans.

    Liebe Grüße
    Nisnis

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