Sonntag, 18. September 2016

Rezension zu "Triptychon" von Thomas Beckstedt



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 18.07.2016
Verlag :  Braumüller Verlag
Seiten : 560
Preis Print : 23,00 € (gebundene Ausgabe)

Klappentext :

In einem multinationalen Konzern wird ein unschuldiger Mann zur Schachfigur in einem mörderischen Spiel um Macht, Geld und Kontrolle. Er erlebt die Hölle auf Erden.
John Gallagher, Informatiker aus London, steht massiv unter Druck. Er arbeitet für einen mächtigen Konzern, der in Südafrika ein neues Rechenzentrum eröffnen will. Aber John ahnt nicht, dass er in Wahrheit einem verbrecherischen Plan dient. Sein Alltag wird zum Albtraum, er kann kaum noch schlafen, der berufliche Stress erdrückt ihn. Wieder und wieder stößt er an seine physischen und psychischen Grenzen. Er will dem Wahnsinn entrinnen und schlittert in eine Affäre mit unabsehbaren Folgen. Er gerät zwischen die Fronten eines Konflikts, der mit einer für ihn unvorstellbaren Grausamkeit hinter den Kulissen tobt. Er wird zum Gejagten, doch die wahren Zusammenhänge erkennt er sehr spät. Das Sterben nimmt kein Ende, die Spirale der Gewalt eskaliert. Thomas Beckstedt hat einen mitreißenden Thriller über die Abgründe der Menschen und die Schattenseiten des modernen Wirtschaftssystems geschrieben, über den Einbruch von Gewalt und Tod in eine scheinbar normale Welt, über das Gefühl des Ausgeliefertseins und der Fremdbestimmung durch Mächte, die sich immer wieder entziehen.

Zum Autor :

Thomas Beckstedt lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Wien. Der promovierte Philosoph und diplomierte Datentechniker arbeitete 20 Jahre in der IT-Branche. Nachdem seine Leidenschaft schon immer der Literatur galt, widmet er sich nun ausschließlich dem Schreiben.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Roman "Triptychon" hat uns Thomas Beckstedt einen absolut spannenden und nervenaufreibenden Thriller beschert. Das Cover das sehr dunkel gehalten ist wirkt auf mich schon etwas mystisch und unheimlich, ich kann nichts wirkliches reininterpretieren, was mich widerum sehr neugierig macht.

In dem Buch begleiten wir John und Louise die von einem Pharmakonzern gejagt werden und von der CIA gesucht werden. Die Jagd geht durch ganz Europa und egal wo sie waren, es bleiben immer Leichen zurück für die sie nichts können.
Kann der große Pharmakonzern, der zu nicht ganz legalen Mitteln greift, besiegt werden ?....

John unser Hauptprotagonist möchte ich mal sagen ist eigentlich als IT-Experte bei dem Pharmakonzern WPI angestellt und soll ein neues Rechenzentrum in Südafrika miterrichten. Seine Assistentin Amy ist eigentlich eine CIA-Agentin und wird entlarvt durch ein Leck bei der CIA. Natürlich liegt dann der Verdacht nahe das John mit ihr unter einer Decke steckt und die WPI will John fertig machen. Anfangs ist er immer am falschen Ort zur falschen Zeit und kommt so in starke Schwierigkeiten. Er entwickelt sich aber während der Geschichte immer weiter und wird auch immer abgebrühter. Neben seinem Job interessiert er sich sehr für Kunst was für ihn ein Ausgleich zum Job ist. Während der Geschichte wird er immer von einer inneren Stimme geplagt, die ihn an den Rand des Wahnsinns treibt.

Louise ist die beste Freundin von Amy und wird von John kontaktiert nach dem bestialischen Tod von Amy. Sie versucht mit John den Hinweisen von Amy nachzugehen und gerät dadurch mit John in einige brenzlige Situationen. Eigentlich hat sie Philosophie studiert, arbeit aber nun als Schriftstellerin. Auch sie entwickelt sich immer mehr in der Geschichte, ich will mal sagen vom Mauerblümchen zum kalten Engel. Sie stumpft meiner Meinung nach immer mehr ab. Aber zum Schluß der Geschichte ist sie für John widerum eine große Hilfe und sie unterstützt ihn wo sie nur kann.

Frank ist einer der CIA-Agenten, dem aber am schlimmsten mitgespielt wird. Er leitet die Operation zum auffinden von John und Louise und hängt leider dem WPI immer einen Schritt hinterher, was dadurch kommt das es ein Leck beim CIA gibt. Diese Operation kostet ihm zu guterletzt seinen Job, er ermittelt mit Hilfe eines Freundes auf eigene Faust weiter und wird zum Racheengel.

Auch alle weiteren Charaktere in diesem Thriller passen sich wunderbar in die Geschichte ein. Der Autor hat sich die Mühe gemacht und allen ausreichend Tiefe gegeben, was man ja eher selten hat. Ich konnte mich immer sehr gut in die Gefühlswelt desjenigen reinversetzen. Zu dem hat es auch der Autor durch seine tollen Beschreibungen geschafft das ich immer ein passendes Bild vor meine Augen projizieren konnte.

Auch bei den Handlungsorten muss ich sagen das der Autor immer genug Details eingebracht hatte, so das man sich auch den Ort vorstellen konnte. Ein wenig Platz für eigene Interpretaionen war immer gegeben, aber auch als nicht Ortskundiger hatte man immer ein passendes Bild vor Augen.

Der Schreibstil von Thomas Beckstedt ist einfach nur toll. Er schreibt wirklich sehr bildlich, man könnte schon sagen plastisch, so das sich das Buch einfach nur wunderbar lesen lässt. Das Buch liest sich durch die nicht zu langen Kapitel sehr zügig und auch flüssig. Auch wurden innere Stimmen, Gedanken etc mit der Kursivschrift vom restlichen Text abgehoben, was es mir zumindestens das Lesen um einiges erleichterte. DesWeiteren hat auch Thomas Beckstedt auf komplizierte Sätze und Fremdwörter verzichtet wo es nur ging. Was ich toll fand waren die kurzen Zitate zu begin eines jeden Kapitels.

Ich kann diesen Thriller allen empfehlne die mal was anderes als immer nur das normale lesen wollen. Von mir gibt es eine absolute Lesempfehlung.

Amazonlink :

Triptychon von Thomas Beckstedt

Bewertung :

Von mit bekommt dieser Thriller nervenaufreibende 
5 von 5 Sternen
 

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