Dienstag, 20. Dezember 2016

Rezension zu "Der englische Spion" von Daniel Silva



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 10.10.2016
Verlag : HarperCollins
Seiten : 512
Preis Print : 15,00 €

Klappentext :

Das Volk verehrt sie. Doch ihr Exmann und seine Mutter, die Königin von England, verachten sie. Als eine Bombe sie in den Tod reißt, setzt die britische Regierung alles daran, den Täter zu finden. Dafür benötigen sie die Hilfe eines Mannes: Gabriel Allon, legendärer Agent des israelischen Geheimdienstes. Zusammen mit dem ehemaligen SAS-Offizier Christopher Keller macht er sich daran, die blutige Fährte des verantwortlichen Topterroristen zu verfolgen. Eine Fährte, die Gabriel an den dunkelsten Ort seiner Vergangenheit führt ...

Zum Autor :

Daniel Silva, bis 1997 Top-Journalist des CNN, verbrachte lange Jahre als Auslandskorrespondent im Nahen Osten, in Kairo und am Persischen Golf. Seit dem großen internationalen Erfolg seines Thrillers »Double Cross – Falsches Spiel« widmet er sich ganz dem Schreiben. Übersetzt in mehr als zwanzig Sprachen, gehört Daniel Silva zur ersten Garde amerikanischer Thrillerautoren

Rezension :

Mit dem Buch "Der englische Spion" hat uns Daniel Silva einen sehr schönen Agententhriller beschert, der auch mit einigen spannenden Achtionszenen aufwarten kann. Das Cover sticht sofort ins Auge durch die rote Frabe und der BigBen bringt auch gleich den Bezug zum Titel.

In dem Buch begleiten wir die beiden Agenten Gabriel Allon und Christopher Keller bei der Jagd nach dem IRA-Bombenbauer Eamon Quinn durch ganz Europa. Die Jagd began durch einen Anschlag auf die Prinzessin von England, was aber dazu diente die beiden Agenten auf einen ausweglosen Kampf zu schicken. Aber war dieser wirklich aussichtslos ???

Gabriel Allon ist ein israelischer Gehimagant und eigentlich schon eine Legende im Land. Er soll der neue Direktor des Geheimdienstes von Israel werden und seine Frau erwartet Zwillinge. Trotzdem macht er sich nochmals auf die Jagd um eine alte Rechnung zu begleichen. Er scheint mir alles gut zu durchdenken und handelt auch sonst sehr rational. Da er eine gute Ausbildung genossen hat, kommt er sehr gut überall klar. DesWeiteren hat er auch gute Verbindungen zu anderen Regierungen.

Christopher Keller ist ein ehemaliger Agent der Briten und hat sich in den letzten Jahren mit Auftragsmorden über Wasser gehalten. Er ist anscheinend einer der bsten Auftragskiller. Bei der Jagd nach Quinn macht er aber gerne mit, da er auch eine offene Rechnung mit ihm hat. Seine Ausbildung und seine Erfahrung kommen den beiden sehr zu Gute. Auch das er als Agent früher in Irland unterwegs war und er dadurch über sehr gute Ortskenntnisse und die Strukturen der IRA verfügt, war nicht zum Nachteil. Auch wenn er ein Auftragskiller war, so war er mir doch sehr symphatisch.

Eamon Quinn ehemaliger Bombenbauer der IRA, wurde für das Komplott gegen Gabriel und Christopher angeheuert. Sein Auftrag ist es die beiden zu töten. Auch wenn er wenig in Erscheinung trat im Buch, so entwickelte man doch eine Antisympathie für ihn, denn es wurden immer mehr Gräueltaten bekannt.

Auch alle anderen Charaktere die im Buch auftraten passten wunderbar in die Geschichte. Für mich hatten sie alle ihr persönliches Charisma und ich konnte mir immer eine passende Person vorstellen. Auch kam es mir nicht so vor als wenn es Lückenfüller gab. Natürlich wäre es interresant gewesen zu wissen, wie sich die Charaktere in den vorangegangenen Teilen entwickelt haben.

Die Handlungsorte, und davon gab es in dem Thriller ja eine Menge, waren für mich alle sehr gut beschrieben und ich konnte mir immer ein passendes Bild vor meine Augen zaubern. Den Handlungsort in Hamburg konnte ich mir sogar sehr gut vorstellen, da ich dort beruflich viel unterwegs bin. Auch fand ich das die Handlungsorte ausreichend beschrieben waren, so konnte man wenigstens auch ein wenig seine Fantasie schweifen lassen.

Der Schreibstil von Daniel Silva war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, was aber auch durch die vielen Sprünge zu anderen Handlungsorten kommen kann. Nach kurzer Zeit aber hatte mich das Buch nur so gefesselt und ich konnte es garnicht zur Seite legen. Die Kapitel empfand ich als Angenehm, vorallem waren sie nicht zu lang. Auch schaffte es der Autor die Spannung immer stetig zu steigern und zum Schluß überschlagen sich fast die Ereignisse und man fiebert direkt mit.

Zum Abschluß möchte ich noch sagen, das ich diesen Teil sehr gerne gelesen habe. Man merkt auch garnicht das es sich um eine Reihe handelt und ich bin der Meinung das dieses Buch sehr gut einzeln gelesen werden kann. Ich werde mir diesen Autor auf alle Fälle merken und öfter etwas von ihm lesen.

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Bewertung :

Von mir erhält dieser Agententhriller 4 von 5 Sternen

 

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