Sonntag, 8. Januar 2017

Rezension zu "Phoenix - Tochter der Asche" von Ann-Kathrin Karschnick



Buchdaten

Erscheinungsdatum : 02.10.2014
Verlag : Papierverzierer Verlag
Seiten :400
Preis Print : 14,95 €

Klappentext

Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

Zur Autorin 

Ann-Kathrin Karschnick ist 30 Jahre alt und lebt in Schleswig-Holstein. Wenn sie nicht gerade im Dickicht herumkraucht, um einen Geocache zu finden oder Jugendlichen Erste-Hilfe beim Jugendrotkreuz beibringt, schreibt sie auf dem täglichen Weg zum Brotjob an Fantasy- und Erotikromanen. Sie hat bereits diverse Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht. Sie hat schon auf dem Literaturfest in Meißen, der Leipziger Buchmesse, in Luxemburg, den Phantasie-und Mittelaltertagen in Saarbrücken und auf etlichen Convention und Messen gelesen. Zudem arbeitet sie als Herausgeberin von Anthologien und als Übersetzerin.

2014 und 2015 gewann Sie den Hombuch-Preis in der Kategorie "Beste deutschsprachige Fantasyautorin". Ihr Roman "Phoenix-Tochter der Asche" legte im Herbst 2014 nach und gewann den Deutschen Phantastik-Preis 2014 in der Kategorie "Bester deutschsprachiger Fantasyroman".
Der Nachfolgeroman "Phoenix-Erbe des Feuers" hat den 2. Platz beim Deutschen Phantastikpreis 2015 gemacht.

Ihr Roman "Phoenix-Tochter der Asche" ist eine ungewöhnliche Mischung aus Teslapunk, Dystopie und Krimi.
(Quelle Amazon)

Rezension

Mit dem Buch "Phoenix - Tochter der Asche" hat uns Ann-Kathrin Karschnick einen wunderbaren Auftakt zu ihrer Phoenix-Reihe beschert. Das Cover alline ist schon ein Blickfang und dann noch die orange Feder auf der Buchseite ist der Hammer, Ein Buch das meiner Meinung nach auf sich aufmerksam macht.

In dem Buch begleiten wir Tavi eine fast 2000 Jahre alte Phönix, die mit einem KA-Ermittler eine Mordserie aufklären muss. Aber warum sterben nur Menschen die Tavis bereits vor dem Tod gerettet hat ?

Tavis ist eine fast 2000 Jahre alte Phönix, die sich immerwieder den Gegenbenheiten anpassen muss. Ihre eigenen Kinder sind verschwunden und zur Zeit zieht sie einen jungen Mann auf, der für die Zukunft vielversprechend scheint. Sie hat einen ausgeprägten Mutterinstinkt, aber ansonsten läst sie sich auif keine Gefühle in ihrer Umwelt ein, was natürlich ihrer Unsterblichkeit zuzuschreiben ist. DesWeiteren besitzt sie einen sehr starken Beschützer und Retterinstinkt, was natürlich nicht in das Bild passt, was von den "Seelenlosen" in der Zeit wo der Roman spielt passt.

Leon ist ein KA-Ermittler, der eigentlich "Seelenlose" jagt im Auftrag der Saiwalo, welche die Regierung von Europa stellt. Ausgerechnet er muss auf Tavi treffen und eigentlich will er sie in eine Falle locken, welches ihm aber nicht wirklich klappen will. Aus irgendeinem Grund fühlt er sich zu Tavi hingezogen und so herschte ein absolutes Gefühlschaos bei ihm. Es ist toll anzusehen wie er den Kopf verliert. Mit Tavi versucht er der Mordserie auf den Grund zu gehen. Für kich war er anfangs ein Ermittler der nur an seine Karriere dachte, aber er entwickelte sich immer mehr mit der Geschichte. ERr lies auch später Gefühle zu, was ihn für mich sympathisch machte.

Auch alle anderen Charaktere die im Buch auftreten sind von der Autorin sehr leibevoll ausgearbeitet und haben genügend Tiefe. Auch behalten noch einige Charakter etwas mystisches finde ich, was einen auf die nächsten Teile hoffen lässt.

Die Handlungsorte sind sehr schön beschrieben, da ich in Hamburg viel beruflich unterwegs bin kannte ich auch den einen oder anderen erwähnten Ort, obwohl man sich das Hamburg so wie es beschrieben ist nicht vorstellen möchte.

Der Schreibstil von Ann-Kathrin Karschnick ist einfach nur toll. Das Buch liest sich einfach nur wunderbar, um nicht zu sagen leider viel zu schnell. Die Kapitel sind nie zu lang, eher manchmal zu kurz. Ich konnte das Buch wirklich sehr flüssig lesen und hatte bis zum Schluß keine Ahnung wer nun der Mörder sein konnte. Auch hat Ann-Kathrin Karschnick es geschafft die Spannung bis zum Schluß auf einem hohen Niveau zu halten und sogar zum Ende hin noch anzuziehen.

Ich kann dieses Buch wirklich allen Fantasyfans nur empfehlen. Ich werde mir auch die noch fehlenden Teile bestellen und bald möglichst lesen.

Amazonlink 

Phoenix - Tochter der Asche von Ann-Kathrin Karschnick

Bewertung 

Von mir bekommt dieses Buch fantastische 5 von 5 Sternen

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