Mittwoch, 16. August 2017

Rezension zu "Seraphim - Die Verdammten" von Benno Pamer



Buchdaten  :

Erscheinungsdatum : 27.04.2017
Verlag :  Retina
Seiten : 352
Preis Print : 19,90 € (gebundene Ausgabe)

Klappentext :

Schreckliche Träume und Visionen brechen in den Alltag des jungen Seraphim Noah. Und immer wieder enden sie mit den Worten: „Hilf uns!“ Noch kann Noah die Zeichen aus der Vergangenheit nicht deuten, aber er spürt, dass die Zeit gekommen ist, sich als einer der ranghöchsten Engel seinem Auftrag zu stellen: dem Kampf gegen das Böse. Gemeinsam mit seiner Freundin Mirjam macht er sich auf die Suche nach der uralten Vereinigung der Verdammten, die sich im Streit um die Vorherrschaft auf der Erde sowohl Engeln als auch Dämonen entgegenstellt. Sie führt das Paar auf die grausamen Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs und später nach Paris, wo Noah in die inneren Kreise islamistischer Attentäter vordringt. Mehr und mehr entwickelt sich das rauschhafte Abenteuer für den Engel zu einer Suche nach sich selbst und zu einem harten Ringen mit seiner eigenen dunklen Seite.

Über den Autor :

Benno Pamer, geboren 1977, ist diplomierter Kommunikationsdesigner, Vertriebsleiter eines internationalen Baustoffunternehmens.

Rezension :

Mit "Die Verdammten" hat uns Benno Pamer einen würdigen zweiten Teil seiner Seraphim-Trilogie beschert. Auch in diesem Teil kommt die Erotik nicht zu kurz. Das Cover zeigt wunderbar, dass manche nur eine Maske auf haben hinter der sich ihr wahres Ich versteckt.

Wir sind mit Noah dem neuen Seraphim unterwegs. Er wird von Alpträumen geplagt, die für ih sehr realistisch sind. Aus seinen Träumen weiß er was er als nächstes tun sollte. Mal komt er zu spät mal rechtzeitig. Das es an ihm hängt die Menschheit zu retten weiß er anscheinend nicht.

Noah ist ein junger Seraphim und weiß noch nicht was er alles mit seinen Kräften bewirken kann. Die Alpträume machen ihn fertig und seine Begleiterin kann ihn nicht wirklich beistehen. Er ist noch sehr unerfahren und das merkt man auch. Leider ist er auch sehr gutgläubig und tapt so in die eine oder andere Falle.

Rebecca, Noahs Großmutter, ist eine sehr mächtige Seraphim. Leider ist es ja so das die die Macht besitzen nie genug bekommen können und so auch sie. Sie benutzte Noah und manipulierte ihn für ihre Zwecke, zum Glück hatte sie aber keinen Erfolg. Auch sie hatte ihre zwei Gesichter.

Auch alle anderen Charaktere in dem Buch passen sich wunderbar in die Geschichte ein. Mir genügten die Informationen die ich von den Charakteren erhalten habe um mir ein passendes Bild der Personen zu machen. Auch fand ich es gut das man nicht alle Personen durchschuen konnte und immer wieder mit Überraschungen rechnen musste.

Die Handlungsorte, die oft wechselten waren für mich absolut ausreichend beschrieben und es passte alles ins Bild. Ich fand es gut das die Orte nicht totgeschrieben wurden, da sowas für mich den Lesefluss stört udn auch zum Abriss der Spannung bei trägt.

Der Schreibstil ist einfach nur toll den Benno Pamer an den Tag legt. Das Buch liest sich absolut flüssig und man kann es garnicht aus der Hand legen, da stören auch die teilweise sehr langen Kapitel nicht. Für ein Buch aus dem Genré Fantasy kommt es mit relativ wenigen Fremdwörtern aus, was mir widerum auch sehr gefiel. Die Spannung baut sich während des Buches richtig schön auf und das obwohl wir so möchte ich sagen teilweise 3 Handlungsstränge haben, zumindestens kam mir das so vor. Zum Schluß schießt die Spannung nochmals richtig nach oben und die Ereignisse überschlagen sich gerade zu.

Alles in allem kann ich nur sagen wem der ertse Teil gefiel sollte unbedingt auch den zweiten lesen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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Seraphim - Die Verdammten von Benno Pamer

Bewertung :

Dieser fantastische Fantasyroman erhält von mir 5 von 5 Sternen.



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