Sonntag, 24. Dezember 2017

Rezension zu "Assassin´s Creed - Renaissance" von Oliver Bowden




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 17.03.2010
Verlag : Panini
Seiten : 448
Preis Print : 12,90 €

Klappentext :

Die italienische Renaissance im Jahre des Herrn 1476: Wo Kultur und Kunst direkt neben Bestechung, Gier und Mord gedeihen, wo sich konkurrierende Familien erbarmungslose Blutfehden um politische und wirtschaftliche Macht liefern – hier beginnt die Reise eines von Rache beseelten jungen Adligen, der einst zu einem Instrument des Todes werden soll – ein einsamer Vollstrecker. Er folgt dem Weg der Bruderschaft der Assassinen und erlernt die geheimen Fähigkeiten des uralten Attentäter- Ordens. Auf der Jagd nach den Mördern seiner Familie nutzt er die Weisheit großer Geister wie Leonardo Da Vinci und Niccolò Machiavelli, um seine Feinde zur Strecke zu bringen – geleitet nur vom Credo der Assassinen.

Zum Autor :

Oliver Bowden ist ein Pseudonym des historischen Schriftstellers Anton Gill, der sich seit 1984 der Schriftstellerei widmet nachdem er unter anderem im Theater (besonders im Royal Court Theatre, London) gearbeitet hatte. Geboren wurde er 1948 in Illford, Essex, wuchs aber mit seinem deutschen Vater und seiner englischen Mutter in London auf. Dort besuchte er erst die weniger als 10 Meilen von seiner Heimatstadt entfernte Chigwell School und ging dann auf das Clare College in Cambridge. Bevor er sich voll und ganz auf die Schriftstellerei konzentrierte arbeitete er nicht nur im Theater, sondern auch für Arts Council und für BBC. Obwohl er hauptsächlich historische Bücher geschrieben hat, sind auch fiktionale Werke unter seinem Namen zu finden. Während er schreibt reist er gerne, sonst lebt er in London oder Paris.
(Quelle : Lovelybooks)

Rezension :

Mit dem Buch "Assassin´s Creed - Renaissance" hat uns Oliver Bowden einen tollen Fantasyroman beschert. Das Spiel kenne ich nicht weshalb ich auch ohne Vorurteile an das Buch rangegangen bin. Das Cover hatte mit sofort in seinen Bann gezogen , dominierend ist der Krieger im Vordergrund, der aber auch sehr geheimnissvoll rüber kommt.

In dem Buch begleitren wir Ezio, der auf der Suche nach einem langgehüteten Geheimnisses ist, des Weiteren verfolgt er die Mörder und die Verantwortlichen die für den Tod seines Vaters und seiner Brüder verantwortlich sind. Im Laufe der Geschichte erlernt er die Kunst des Tötens in seiner Perfektion und wendet sie auch an. aber immer nach dem Credo der Assassinen.

Ezio ist zum Anfang ein noch recht junger Mann, der mit ansehen muss wie sein Vater und seine Bruder gehängt werden. Ab dem Tag übernimmt er Vewrantwortung und ist auch vom Gefühl der Rache erfüllt. Er entwickelt sich zum pefekten Mörder ganz im Sinne der Assassinen. Seine Entwicklung ist sehr stark und man kann oft die Sprünge miterleben.

Rodrigo ist der ärgste Gegner von Ezio und seiner Familie. Anfangs tritt er eher unwahrscheinlich in Erscheinung, aber im Laufe des Buches merkt man seine Wichtigkeit. Er steigert sich bis zur Position des Papstes und ist damit dichter am Geheimniss wie alle anderen. Aber auch die Zeit  nagt an ihm. Sein Einfluss macht ihn zwar zu einem gefährlichen Mann, aber auch das alles muss nicht immer was heißen. Für mich war er der perfekte Gegenspieler  für Ezio, was ja auch kein Wunder ist, da er auch eine gehobene Position bei den Templern inne hat.

Alle anderen Personen die ich hier kennenlernen durfte passen wunderbar in die Geschichte. Schön fand ich auch von Leonardo da Vinci zu lesen, es war immer wieder berauschend wie er sich integriert hat. Aber auch die Personen um Ezio und seiner Kontrahenten hatten für mich genügend Tiefe und man konnte förmlich die Liebe oder den Hass spüren.

Die Handlungsorte fand ich gut gewählt, obwohl ich manchmal echt Probleme hatte hinterher zu kommen. Die Beschreibungen haben mir und meiner Fantasy aber meistens ein Bild vor Augen gezaubert mit dem ich arbeiten konnte. Das eine oder andere Mal hätte ich gerne mehr Details gehabt, aber alles in allem fand man sich zu Recht.

Der Schreibstil ist einfach schön, ich konnte dfas Buch sehr entspannend lesen, wenn mal ein Wort unverständlich war war dieses meistens sogar kursiv geschrieben und man konnte es hinten im Buch nachschlagen. Auch fand ich die Länge der Kapitel vollkommen perfekt , mann hatte keine endlosen Kapitel aber auch keine 5-Minuten-Kapitel. Das lesen hat echt Spass gemacht. Die Spannung wurde im Buch stetig gesteigert, was ich aber zum Ende hin Schade fand, war das es dann Schlag auf Schlag ging und die Spannung abrupt abriss. Sicherlich hätte das Buch wesentlich an Länge gewonnen und vllt auch etwas an Spannung verloren aber so hatte man nur noch erfahren "Ende Gut - Alles gut" Schön wäre es gewesen von Rückschlägen oder ähnlichem zu lesen.

Alles in allem kann ich dieses Buch aber trotzdem empfehlen, wie es umgesetzt wurde in Sachen Spiel kann ich leider nichts sagen. Mich hat es gefesselt und es hat Spass gemacht es zu lesen.

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Assassin´s Creed - Renaissance von Oliver Bowden

Bewertung :

Das Buch bekommt von mir fantastische 4 von 5 Sternen

 

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