Sonntag, 10. Dezember 2017

Rezension zu "Dämonengrab" von Jörg Benne




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 06.11.2017
Verlag : Mantikore-Verlag
Seiten : 330
Preis E-Book : 4,99 €

Klappentext :
 
Es will deine Seele...
 
Seit Generationen suchen Abenteurer in der Nähe eines alten Dorfes nach einer verschütteten Tempelanlage und deren legendärem Schatz. Als zwei Jungen zufällig einen verborgenen Eingang entdecken und einer der beiden unter mysteriösen Umständen verschwindet, schließen sich dem Suchtrupp auch einige Schatzsucher an. Doch auf das, was in den finsteren Gängen der Ruine auf sie lauert, ist keiner von ihnen vorbereitet...

Über den Autor :

Liebe Leser, ich wurde 1975 in Bottrop geboren und begann schon in der Grundschule Geschichten zu verfassen. Als meine älteren Schwestern "Der Herr der Ringe" lasen, war ich von den beiliegenden Karten total fasziniert und begann mir eigene Abenteuer auszudenken.

Viele Jahre entwickelte ich meine Fantasy-Welt Nuareth, in der alle meine Fantasy-Romane spielen. Mit jedem der Bücher, lernt der Leser neue Facetten und Gegenden der Welt kennen, trifft aber auch Bekanntes wieder. So möchte ich eine Welt schaffen, in die der Leser gern zurückkehrt, die sich für ihn lebendig anfühlt und so mehr ist, als bloße Staffage für eine Romanhandlung.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Fantasyroman "Dämonengrab" hat uns Jörg Benne einen tollen Roman gezaubert, der auch noch eioniges an Horrorelemente aufweist. Schon das Cover hat mich absolut in seine Bann gezogen, so schön düster wie das rüberkommt. Es scheint eine Mischung aus Totenschädel und Hörnern zu sein, was absolut für das Buch spricht.

in dem Buch begleiten wir Ordo der eher unfreiwillig zum Führer einer Truppe wird die in die Tiefen eines seit langem verschütteten Tempels vordringt. Es wird eine verlustreiche Expedition von der nicht viele zurückkehren.

Ordo ist in diesem Buch einer der Hauptprotagonisten. Er ist noch sehr jung und hat schon viel Verantwortung, er muss die Felder bestellen und sich um seine kranke Mutter kümmern. Natürlich hat er Träume von denen er sich wünscht sie würden wahr werden. Er ist anfangs eher schüchtern und bleibt auch ansonsten sehr im Hintergrund, aber zum Schluß fasst er eine Menge Mut in seiner letzten Handlung. Er war mir immer sehr sympathisch in seiner Art.

Seljana ist eine Magierin, die extra anreist wegen dem Tempel. Aber auch ihre Kräfte sind nicht unermesslich und sie muss sehr leiden in den Tiefen des Tempels. Sie ist aber immer mit vollem Elan dabei und tut alles für die Truppe um sie zu beschützen. Erst dachte ich sie wäre total eingebildet und würde am liebsten über allen stehen, aber dieses Bild hat sich schnell bei mir wieder eingestellt.

Nilra ist eine Soldatin der Stadtgarde, was nicht so alltäglich ist. Sie besticht aber wirklich durch ihre Schlagfertigkeit und auch durch ihren Mut. Sie will auch nicht als schlechter dastehen als ihre männlichen Kollegen und daher ist sie sehr taff und tut alles um mitzuhalten oder besser zu sein. Mir gefiel dieser Charakter von Anfang an sehr gut, ich würde gerne von ihr mehr lesen wollen. Vorallem merkt man das sie doch ein wenig anders als alle anderen ist, denn sie fühlt sich mit ihren Lügen nicht wirklich wohl, was ich auch verstehen kann.

Auch die anderen Chararktere die in dem Buch auftreten passen wirklich sehr gut zu der Geschichte. Für mich hatten alle genug Tiefe und Charakter, aber es bleibt auch noch genug Platz für die eigene Vorstellungskraft.

Die Handlungsorte, es waren ja nicht wirklich viel, sind gut gewählt und man konnte sich gut orientieren. Das einzige wo es mir etwas schwer fällt ist im Tempel, aber es liegt wahrscheinlich daran das er in einem Berg geschlagen ist und man seine Ausmaße nicht wirklich kennt. Von den Beschreibungen her aber konnte man sich die einzelnen Räume gut vorstellen.

Der Schreibstil von Jörg Benne ist einfach toll, man liest das Buch nur so weg und man kann auch garnicht aufhören. Die Spannung steigt stetig und man ist dermaßen im Lesefluss das man garnicht merkt wie die Zeit vergeht. Auch finde ich es toll das das Buch mit nicht vielen Fremdwörten auskommt, sicherlich sind Eigennamen etc aus einem Fantasyroman nicht alltäglich, aber das gehört zum Genré. Auch die Kapitellängen fand ich nicht als sehr störend, denn dadurch das man in die Geschichte so schnell abtaucht merkt man garnicht wielange man liest.

Zum Schluß kann ich nur eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen. Der gewisse Genrémix gefällt mir sehr gut und es lässt sich wirklich schön lesen.

Amazonlink :

Dämonengrab von Jörg Benne

Bewertung :

Dieser Fantasyroman bekommt von mir 
fantastische spannende 5 von 5 Sterne.

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen