Sonntag, 27. Mai 2018

Rezension zu "Der Leichenficker" von Ethan Kink



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 07.05.2018
Verlag : REDRUM BOOKS 
Seiten : 345
Preis Print : 14,99 €

Klappentext :

Er ist reich, attraktiv, charmant, und der begehrteste Junggeselle der Stadt — sie ist eine abgefuckte, verdeckte Ermittlerin, die aufgrund ihrer Gewaltausbrüche beinahe ihren Job verloren hätte. Er ist ein nekrophiler Serienmörder — sie eine Sadistin, die gegen ihn ermittelt. Erik und Carina sind auf alles vorbereitet - nur nicht auf die Liebe...

Zum Autor :

»Wenn selbst die Schatten noch einen Schatten haben – ist es Kink!«

Ethan Kink ist kein Newcomer, sondern das Pseudonym von Michael Barth, der in den letzten 3 1/2 Jahren vor allem durch seine Thriller auf sich aufmerksam machte. Es gibt aber Geschichten, die sind so abgründig, so böse und pervers - so fernab jeglichen Mainstreams, dass sie von den dunkelsten Bereichen unserer Seele erzählt werden müssen. Bereiche, in denen unsere Schattenseiten die Kontrolle übernehmen und uns einen Blick auf das werfen lassen, was allgemeinhin im Verborgenen liegt. Einer dieser lebendig gewordenen Schatten ist Ethan Kink.

Veröffentlichungen unter Ethan Kink:

Der Leichenficker

(Quelle Amazon)
Rezension :

Mit dem Buch "Der Leichenficker" ist Ethan Kink wirklich ein tolles Debüt gelungen. Das Cover macht durch die leuchtenden Buchstaben schon alleine auf sich aufmerksam. Auch die abgebildete Person findet sich im Buch wieder, das finde ich schon recht gut.

In dem Buch begleiten wir beide Seiten und ich muss schon sagen das der Leichenficker schon recht einfallsreich ist. Aber auch Carina die Ermittlerin in diesem Fall ist nicht auf den Kopf gefallen.

Erik ist reich geboren und war immer von Beruf Sohn. An Geld mangelt es ihm nicht und er kann anscheinend mit seinem Charme jede Frau einwickeln. Seine sexuellen Neigungen lebt er regelmäßig in Clubs aus. Aber auch trotz seines Geldes scheint er nicht der aller hellste zu sein und brauch viel Unterstützung. Seine große Stärke scheint wohl sein mächtiges Genital zu sein, zu mindestens scheinen alle Frauen darauf zu stehen, wie man hier lesen kann.

Carina ist eine Ermittlerin mit mehreren Gesichtern, diese ist ihrer Arbeit als verdeckten Ermittlerin zu schulden, sowie auch ihrer privaten sexuellen Seite. Privat ist sie gerne die dominante und lässt die Männer richtig leiden. Aber auch der Charme und wie sich die Männer geben können sie aus der Bahn werfen und sie kann nict mehr klar denken. Bei ihr kann man sagen "Sie sieht den Wald vor Bäumen nicht". Einige so klare Merkmale, aber wenn man verliebt ist sieht man die nicht.

Auch die anderen Personen die da mehr oder weniger vorkommen passen sich gut in die Geschichte ein. Einen größeren Hintergrund brauchen die meisten Personen in der Geschichte nicht. Trotzdem fand ich keine fehl am Platz und ich hatte auch immer ein passendes Bild vor Augen.

Die Handlungsorte, von denen es nicht allzu viele gab, waren für mich schon sehr gut beschrieben, aber auch da hätte ich mir das eine oder andere mal in diesem Genre etwas mehr gewünscht, mir kam es vor als wenn etwas fehlte. Trotzdem konnte ich mir immer einen Raum oder Ort vor meine Augen zaubern der dem Augenblick gut einfing.

Der Schreibstil von Ethan Kink ist einfach nur toll. Das Buch liest sich sehr schnell und man möchte eigentlich nicht aufhören mit dem lesen, zum einen ist es so toll und spannend geschrieben. zum anderen möchte man einfach nicht zum Ende des Buches kommen. Die Spannung ist in dem Buch wirklich gut umgesetzt worden, es wird nie langweilig. Dadurch das man natürlich weis wer der Leichenficker ist und man auch die Ermittlerin begleitet fragt man sich manchmal "Echt euer Ernst ?" .

Alles in allem ist dieses Buch aber absolut lesenswert und ich kann nur eine Kaufempfehlung für dieses Buch aussprechen, vorausgesetzt man mag natürlich dieses Genre. Denn dieses Buch ist nichts für schwache Nerven.

Amazonlink :


Verlaglink :


Bewertung :

von mir bekommt dieses Buch absolute 5 von 5 Sternen

Sonntag, 20. Mai 2018

Rezension zu "Ein Kühlschrank voller Sperma" von Edward Lee & John Pelan



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 11.12.2017
Verlag : Festa-Verlag
Seiten : 336
Preis Print : 12,99 €

Klappentext :

Splatterspunk: Die kompletten Micah-Hays-Storys – die wahnwitzigen Possen über die sexuellen Eroberungen des abartigen Polizisten.

Geschichten wie diese sind der Grund, dass Edward Lee als Meister des Extreme Horrors gilt – sie sind pornografisch und urkomisch, doch voller ekelerregendem Charme.

(Quelle. Festa-Verlag) 

Über die Autoren : 

Edward Lee

Edward Lee (geboren 1957 in Washington, D. C.). Nach Stationen in der U.S. Army und als Polizist konzentrierte er sich lange Jahre darauf, vom Schreiben leben zu können. Während dieser Zeit arbeitete er als Nachtwächter im Sicherheitsdienst. 1997 konnte er seinen Traum endlich verwirklichen.
Er lebt heute in Florida und hat mehr als 45 Romane geschrieben, darunter den Horrorthriller Header, der 2009 verfilmt wurde. Er gilt als obszöner Provokateur und führender Autor des Extreme Horror. 
 (Quelle Festa-Verlag)

John Pelan

John Pelan (geb. 1957) ist ein amerikanischer Autor, Herausgeber und Verleger von Science-Fiction und Horrorliteratur. 1986 gründete er seinen ersten Verlag, die Axolotl Press, danach gründete er Darkside Press und Silber Salamander Press
(Quelle Festa-Verlag)

Rezension :

Mit dem Buch "Ein Kühlschrank voller Sperma" haben uns die beiden Autoren Edward Lee und John Pelan einen wirklich extremes Buch beschert. Das Cover fällt sofort ins Auge, es drückt etwas mystisches aus und es hat mir absolut neugierig gemacht. Dieses Buch ist nicht im Handel erhältlich und nur beim Festa-Verlag zu beziehen.

In dem Buch begleiten wir hauptsächlich Richard Kinion als Chief von Luntville und Mica Hays der dem Chief unterstellt ist. Es geschehen wirklich merkwürdige Sachen in Luntville denen die beiden nachgehen müsssen. Und dazu kommen noch die wirklich pervesen Geschichten von Hays die sich Chief Kinion anhören muss.

Richard Kinion ist der Chief von Luntville und hat eigentlich ein ruhiges Leben. Er hat seinen festen Tagesablauf, zumindestens kommt es einem so vor, der sehr viel mit Essen und seiner Bequemlichkeit zu tun hat, welches man wohl auch seiner Leibesfülle ansieht. Er kann einem aber auch Leid tun bei den Geschichten die er von seinem Private First Class (PFC) Micah Hays hören muss, da ist es auch nicht verwunderlich das es ihm den Magen des öfteren umdreht bzw er keinen Hunger mehr hat. Der Chief scheint auch nicht mehr sehr glücklich in seiner Beziehung, wenn man so die Beschreibungen seiner Frau liest. Mir tat der Chief richtig Leid und ich hate oft Mitleid mit ihm.

Private First Class Micah Hays ist der Frauenheld von Luntville und Umgebung. Anscheinend mächtig ausgerüstet mit einem 25 cm Penis liegen ihm seiner Aussage nach alle Frauen zu Füßen. Wenn man seine Erzählung von seinen ganzen Sexabenteuern hört, dreht es einem wirklich manchmal den Magen um. Bei ihm dreht sich wirklich alles um Sex und er kann wirklich über jedes Mädel im Ort eine Geschichte erzählen. Er ekelt sich ja anscheinend vor garnichts und niemanden zu mindestens bei dem einen Thema. Den Chief nervt er mit seinen Erzählungen extrem. Aber er ist auch manchmal zur richtigen Zeit am richtigen Ort und macht seine Polizeiarbeit wie es sein sollte. Manchmal scheint er sogar der bessere Polizist als der Chief zu sein. Er war genau das Gegenstück zum Chief und das gefiel mir.

Auch die anderen Charaktere die auftraten passten genau in die Geschichte und waren nicht wirklich fehl am Platz. Ich fand das alle Personen genügend Hintergrund hatten und man sich immer ein passendes Bild von ihnen machen konnte. Man erfuhr immer genügend von den Personen um sich mit ihnen auseinandersetzen zu können.

Die Handlungsorte konnte ich mir eigentlich meistens gut vorstellen, ab und zu würde ich mir etwas mehr Infos wünschen, aber so war auch etwas mehr Platz für die eigene Ausschmückung der Orte. Manchmal finde ich sogar das noch etwas besser als zuviele Beschreibungen.

Der Schreibstil ist schon etwas gewöhnsbedürftig, aber auch sehr gut. Das Buch liest sich wirklich schnell und auch problemlos. Es gibt immer wieder Teile wo man es eventuell weglegen möchte, weil es etwas ekliger wird, aber mir gefällt das gut, von mir aus hätte es auch etwas answchaulicher oder ausführlicher sein dürfen. Es gab sogar eine Handlung die sich durch das Buch zog und welche sich sogar als ein wenig spannend entpuppte. 

Alles in allem muss ich sagen das auch dieses ein wirklich extremer Band aus dem Festa-Verlag ist und nicht für empfindliche Mägen geeignet ist. Von mir bekommt dieses Buch eine wirklich eklige Kaufempfehlung.

Festa-Link : 

Ein Kühlschrank voller Sperma von Edward Lee und John Pelan

Bewertung :

Dieser Extremband erhält von mir eklige 5 von 5 Sternen

Donnerstag, 10. Mai 2018

Rezension zu "Zurück nach Hell, Texas" von Tim Miller



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 15.03.2017
Verlag : Festa
Seiten : 160
Preis Print : 12,99 €

Klappentext :

Die Hölle liegt in Texas, irgendwo im Nirgendwo.
 
Südlich von El Paso verschwinden immer mehr Kinder und Jugendliche ohne jede Spur. Texas Ranger Parker wird zur Ermittlung in die Gegend geschickt.
Vor über zehn Jahren war Parker schon einmal hier. Damals erlebte er in einem kleinen Städtchen voller Psychopathen das Grauen. Der Ort hieß Hell.
Parker weiß, dass Hell nicht mehr existiert und nichts mit dem Fall zu tun haben kann. Aber dennoch: Das Gefühl der Angst in seinen Eingeweiden wird er nicht los …

Zum Autor : 

Tim Miller ist ein amerikanischer Autor. Tim studierte Religion und Psychologie. Schon als Teenager begann er mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, um sich und seine Freunde zu unterhalten.
Seit Family Night (2013) hat Tim mehrere eBook-Bestseller im Selbstverlag veröffentlicht. Tim liebt es, den Gore-Faktor auf Schleudergang zu schalten, damit sich dem Leser der Magen umdreht.

Rezension : 

Mit dem Buch "Zurück nach Hell, Texas" ist Tim Miller eine tolle Fortsetzung gelungen, wobei ich aber sagen muss das mir der erste Teil besser gefallen hat. Das Cover ist schon interessant gehalten und macht auf sich aufmerksam.

Diesmal kehren wir mit dem Texas Ranger Parker zurück nach Hell in Texas. Es verschwinden immerwieder Leute in der Gegend um El Paso und das muss doch untersucht werden.

Parker ist jetzt Texas Ranger und muss nun diesen Fall untersuchen, wozu er eigentlich keine Lust hat. Man merkt ihm an das er noch immer mit den Erinnerungen der Vergangenheit zu tun hat. Leider ist er diesmal sehr unvorsichtig und er ist sehr leichtsinnig in seinen Entscheidungen.

Cole einer der Bewohner der Siedlung namens Hell scheint ein sehr furchteinflössender Kerl zu sein, aber er ist wohl auch so unauffällig das er sich normal in den umliegenden Städten bewegen kann. Selbst in der Siedlung wird er gefürchtet, auch wenn er nicht der "Bürgermeister" ist, er macht was er will und er nutzt seine Narrenfreiheit aus.

Auch die anderen Charaktere sind in dem Buch sehr gut integriert und passen wunderbar in die Geschichte. Für mich waren alle Personen an der richtigen Stelle und hatten auch genug Tiefe.

Die Handlungsorte sind gut ausgewählt, soweit ich das beurteilen kann. Ich konnte mir immer ein passendes Bild vor mein Auge zaubern.

Der Schreibstil von Tim Miller ist einfach schön. Das Buch liest sich in einem sehr guten Tempo und man mag es garnicht weglegen. Es ist ein echter Pageturner. Die Kapitel sind gut in ihrer Länge und man kann immermal eine gute Pause einlegen, was man aber garnicht möchte.

Das Buch ist absolut lesenswert, auch wenn mir der erste Teil besser gefallen hat. Ich würde auch sagen das man auf alle Fälle den ersten Teil lesen muss.

Festa-Link :

Zurück nach Hell, Texas von Tim Miller

 Bewertung :

Von mir bekommt dieser Extremband 4 von 5 Sternen

Sonntag, 6. Mai 2018

Rezension zu "Ihr findet mich nie" von Robert Wilson



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 29.09.2014
Verlag : Page & Turner (1.Auflage) / Goldmann Verlag
Seiten : 480
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

Charles Boxer ist ein gesuchter Spezialist, wenn es um die Aufklärung hochkarätiger Entführungen geht – doch sein Familienleben ist ein Trümmerfeld, seine siebzehnjährige Tochter Amy eine Fremde für ihn. So trifft es ihn völlig unvorbereitet, als Amy eines Tages spurlos verschwindet. In einer Nachricht an die Familie schwört sie, für alle Zeiten unauffindbar zu bleiben. Und als Tochter einer Polizistin und eines Spezialermittlers weiß Amy, wie man Fährten verwischt. Doch Boxer lässt nicht locker. Als er endlich eine Spur findet, führt ihn diese nach Madrid – direkt in den schlimmsten Fall seines Lebens ...

Über den Autor :

Robert Wilson, 1957 in England geboren, lebt abwechselnd in England, Spanien und Portugal. Spätestens seit dem Roman »Tod in Lissabon«, für den er den Gold Dagger Award und den Deutschen Krimi-Preis erhielt, wird er als »einer der besten Thrillerautoren der Welt« (The New York Times) gefeiert.

Rezension :

Mit dem Buch "Ihr findet mich nie" von Robert Wilson macht der Verlag seinem Namen alle Ehre, ich fand ihn einen echten Pageturner. Das Cover ist in Rottönen gehalten, was ansich nichts neuer ist, aber duch die schiefe Schrift fiel mir das Buch schon auf. Der Klappentext passte auch.

In diesem Thriller begleiten wir Mercy und Boxer auf der Suche nach ihrer Tochter die abgehauen ist. Eine Spur führt nach Madrid wo sich Boxer eine Menge Ärger einhandelt, während sich Mercy in die Arbeit stürzt um sich abzulenken. Ist die Spur in Madrid die richtige oder nicht.... ??

Charlie Boxer ist ein Ex-Polizist und war auch bei der Armee, also ist er bestens ausgebildet für schwierige Fälle. Aber diesmal ist er persönlich involviert und handelt aus Gefühl, dabei überschreitet er Grenzen. Man merkt das er ein liebender Vater ist und er alles für seine Tochter machen würde. Seine Reaktionen waren für mich absolut nachvollziehbar, ich hätte wahrscheinlich genauso gehandelt.

Mercy ist ebenfalls eine Polizistin, die aber sehr eingespannt ist und daher wohl auch die Tochter Amy etwas vernachlässigt. Trotzdem ist sie eine liebende Muter die sich Sorgen macht und ebenfalls ihre Nachforschungen anstellt. Ein wenig labil erscheint sie auch, anders kannman sich ihre Entscheidungen teilweise nicht erklären. Trotz alledem bleibt sie Profi  und macht ihren Job sehr gut.

Auch alle anderen Charaktere die in dem Buch mitmachen, passen wunderbar in die Geschichte. Ich fand das die Charaktere ihrer Persönlichkeit und Wichtigkeit sehr gut ausgearbeitet waren, Nie hatte ich das Gefühl das eine Person fehl am Platz war.

Die Handlungsorte sind allesamt sehr gut gewählt und auch völlig ausreichend beschrieben worden. Ich konnte mir immer ein passendes Bild vor meinen Augen bilden.

Der Schreibstil von Robert Wilson ist einfach nur toll, man mag das Buch garnicht aus der Hand legen. Anfangs dachte ich das die Spannung zu ende wäre, aber der Autor verstand es diese wieder superschnell auf ein neues Niveau zu heben. Man wollte einfach nur wissen wie es weitergeht. Manchmal kamen mir ein paar Fremdwörter entgegen, die aber  icht weiter den Lesefluss störten. Dieses Buch hält seine Spannung bis zum Schluss.

Ich bin absolut begeistert von diesem Thriller und werde mir von dem Autor sicher noch mehr Bücher kaufen und lesen. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

Amazonlink :

Ihr findet mich nie von Robert Wilson

Bewertung :

Von mir bekommt dieser Thriller 
absolut spannende 
5 von 5 Sternen.

 

Sonntag, 29. April 2018

Rezension zu "Mord im 4. Haus" von Nika Lubitsch



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 01.07.2015
Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten : 266
Preis Print : 8,99 €

Klappentext :

Mehr als 350.000 Leser haben in „Der 7. Tag“ den Mordprozess gegen Sybille Thalheim verfolgt und sie ins Gefängnis begleitet. Inzwischen arbeitet Sybille als Gerichtsreporterin für das Magazin Cosmos. Jetzt bittet die Ehefrau eines verurteilten Doppelmörders sie um Hilfe. Schon bald kommen Sybille Zweifel an der Schuld des Mannes. Bei ihren Recherchen gerät sie in ein undurchsichtiges Geflecht von Satanisten, Russenmafia und Nazis und bringt nicht nur sich in höchste Lebensgefahr ...

Zur Autorin :

Kaum konnte sie mit einem Geha-Füller ganze Worte auf Papier klecksen, stand Nika Lubitschs Berufswunsch fest: Sie wollte Schriftstellerin werden. Bis ihr erster Kriminalroman "Der 7. Tag" auf Platz 1 der Kindle-Bestsellerliste landete, dauerte es allerdings fast ein halbes Jahrhundert. Dafür hielt sich der Roman fünf Monate ganz oben in den Charts und war das bisher erfolgreichste e-book Deutschlands. Das Buch wurde von Oliver Berben im Herbst 2016 für das ZDF verfilmt. Mit "Das 5. Gebot" konnte Nika Lubitsch an diesen Erfolg anknüpfen, auch dieses Buch wurde wieder Nr. 1 der Kindle-Bestsellerliste. Ihr Florida-Thriller "Das 2. Gesicht" sprang ebenfalls innerhalb weniger Tage ganz nach oben in die e-book-Charts. Neben ihren Zahlenkrimis hat die Autorin die Kudamm-216-Krimis aufgelegt. Nika Lubitsch lebt in Berlin und in Florida, ihre Bücher werden in mehrere Sprachen übersetzt.

Rezension :

Mit dem Buch "Mord im 4. Haus" hat uns Nika Lubitsch einen spannenden Thriller gezaubert, dessen Ende für mich vorhersehbar war. Das Cover ist ein typisches Nika Lubitsch Cover für mich. Eine große Zahl dominiert das Cover, nur leider ersvchließt sich mir nicht wie der Titel zum Buch passt, oder ich habe es schlichtweg überlesen.

In dem Buch begleiten wir Sybille Thalheim wie sie eine Reportage über einen anscheinend zu unrecht verurteilten Familienvater verfassen soll. Während ihrer Recherche deckt sie noch nebenbei 2 andere Fälle auf und gerät selbst in Gefahr.

Sybille Thalheim ist eine Reporterin des Cosmos und für Gerichtsfälle zuständig. Sie war selbst einmal Opfer eines reinen Indizienprozesses. Sie ist noch immer ziemlich fertig, vorallem wenn es in ihre alte Umgebung geht, wo sie ihr neuer Fall hinführt.  Sie scheint zwar genügend Ansporn für ihre Reportage zu haben, wird dadurch aber auch leider sehr fahrlässig und überschätzt sich. Man kann sicherlich oft ihre Motivation vestehen, aber leider geht sie überstürzt an die Sachen ran und macht dadurch vieles schlimmer.

Claudia Seidensticker die Frau des anscheinend zu unrecht verurteilten, setzt wirklich alles daran die Unschuld ihres Mannes zu beweisen, auch wenn Sybille ihr alles haarklein aus der Nase ziehen muss. Sie ist eine starke Persönlichkeit in meinen Augen, da sie alles meistert und dazu auch noch die beiden Kinder hat.

Auch die anderen Charaktere sind in dem Buch sehr schön ausgearbeitet, sofern es der Story dient. Ich fand das keine Person fehl am Platz war. Die meisten Personen konnte ich mir gut bildlich vorstellen.

Die Handlungsorte fand ich alle sehr bildlich beschrieben. Es war immernoch genügend Platz für die eigene Fantasie. Auch hier konnte ich mir immer ein passendes Bild vor Augen zaubern.

Der Schreibstil von Nika Lubitsch ist einfach toll, das Buch liest sich super schön dahin und man mag es eigentlich garnicht aus der Hand legen. Auch kommt die Autorin mit wenig Fremdwörtern aus, was den Lesefluss nicht unterbricht sondern meiner Meinung nach fördert. Die Spannung baut sich während des Buches stetig auf und bricht auch nicht wirklich ab, nur leider fehlte mir irgendwie etwas, etwas unerwartetes.

Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen für alle die gerne mal einen leichteren Thriller so zwischendurch lesen möchten.

Amazonlink :

Mord im 4. Haus von Nika Lubitsch

Bewertung :

Dieser Thriller erhält von mir spannende 4 von 5 Sternen

 

Sonntag, 22. April 2018

Rezension zu "Lyrica" von Jane Breslin




Buchdaten : 

Erscheinungsdatum : 30.10.2017
Verlag : REDRUM BOOKS
Seiten : 268
Preis Print : 14,99 €

Klappentext :

Die Journalistin Jane fliegt nach Amerika, um dort den Horror-Autor Lee Edwards zu interviewen. Ihre Fragen will er jedoch nur unter einer Bedingung beantworten: Sie soll eine Geschichte schreiben, die ihm sowohl gefällt als auch jenseits jeglicher Vorstellungskraft und moralischer Grenzen ist. So entstehen sieben Hardcore Horror-Storys, angerichtet zu einer blutigen Schlachtplatte menschlicher Abnormitäten, überzogen mit Körperflüssigkeiten jeglicher Art und Konsistenz, garniert mit abgrundtiefer Bösartigkeit, die Ekel und Abscheu hervorrufen. Jane Breslin gelingt es eindrucksvoll, Einblicke in die dunkle, abartige Welt der Protagonisten zu gewähren und ihrer ausufernden Fantasie dabei freien Lauf zu lassen. Mit spitzer, blutriefender Feder skizziert sie ihre Charaktere und die Triebfeder ihres Handelns, den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, Anstand und Moral gegen Habsucht, Machthunger und sexueller Gier.

Über die Autorin :

Jane Breslin, in Berlin geboren, verbrachte ihre Kindheit und Schulzeit an der Spree und übersiedelte mit ihrer Familie später in die USA. 1999, nach dem Tod des Vaters, kehrte sie nach Deutschland zurück. Bereits als junge Frau verspürte Breslin den inneren Drang zu schreiben, Geschichten zu erzählen und sie zum Leben zu erwecken, indem sie ihren Protagonisten ein scharfes Profil verleiht und sich gleichzeitig einer drastischen und kompromisslosen Sprache bedient. Im Laufe der Zeit entdeckte sie ihre Vorliebe für das Horrorgenre und Hardcore-Thriller. Das Böse und Absurde, Macht und Begierde sind Themen, die sie immer wieder aufgreift. Jane Breslin ist bekennende Tierliebhaberin und hat aus diesem Grund das Buch ›Pfoten im Sand‹ geschrieben, dessen Erlös dauerhaft an zwei Tierschutzorganisationen fließt.

Rezension :

Mit dem Kurzgeschichtenband "Lyrica" hat uns Jane Breslin ein wirklich sehr tolles Buch aus dem Bereich Hardcore/Horror beschert. Das Cover fällt einem schon sofort ins Auge, weiße Haut und dann das angedeutete Blut und der Rest ist dunkel. Es hat was an sich, etwas mystisches.

In dem Buch haben wir 8 Kurzgeschichten, die mal länger und mal kürzer ausfallen. Ich fand sie alle sehr interessant und kann garnicht sagen welche meine Lieblinggeschichte ist. Aber die F1 hat mir schon gut gefallen oder auch der Hausmeister.

Die Charaktere sind zu zahlreich um sich welche rauszupicken und zu beschreiben. Ich fand das alle Charaktere sich in jeweils ihrer Geschichte sehr gut eingepasst haben. Es war nicht wirklich etwas übertriebenes dabei oder auch Personen wo man denkt das sie nicht dort hingehören.

Die Handlungsorte waren selbst für Kurzgeschichten für mich sehr schlüssig und auch ausreichend beschrieben. Ich hatte immer ein für mich passendes Bild vor Augen.

Der Schreibstil ist wirklich toll von Jane Breslin. Das Buch liest sich in einem so weg und man mag garnicht aufhören. Manchmal fragt man sich schon was  in dem Autor vorgeht sowas zu schreiben, aber mir gefällt es. Auch wenn es alles Kurzgeschichten sind, sind sie nicht nur so dahingeschrieben, die Spannung wird immer auf einem hohem Niveau gehalten und fällt auch nicht ab.

Da ich eigentlich kein Fan von Kurzgeschichten bin, muss ich sagen das ich froh war auf die Empfehlung zu diesem Buch gehört zu haben. Ich werde die Autorin auf alle Fälle im Auge behalten und auch den Redrum Verlag wo dieses Buch erschienen ist. Von mir gibt es eine absolute hardcoremäßige Leseempfehlung.

Amazonlink :


Bewertung :

Ich vergebe hier hardcoremäßige 5 von 5 Sternen.
 

Sonntag, 15. April 2018

Rezension zu "Dead End" von Sharon Bolton



Buchdaten : 

Erscheinungsdatum : 21.04.2014
Verlag : Goldmann Verlag
Seiten : 448
Preis Print :  8,99 €

Klappentext :

Zwanzig Selbstmorde in fünf Jahren. Meist sind es junge Frauen, die sich auf bizarre Art das Leben nehmen. Nicht nur die Polizei vermutet, dass irgendetwas an der ehrwürdigen Universität Cambridge nicht mit rechten Dingen zugeht. Nun soll sich DC Lacey Flint im Auftrag ihres Vorgesetzten Mark Joesbury als verletzlich-depressive Studentin ausgeben und den Lockvogel spielen. Als sie schließlich unter denselben Albträumen leidet, von denen die jungen Frauen in den Tod getrieben wurden, weiß Lacey: Sie ist die Nächste.

Über die Autorin : 

Sharon Bolton wurde im englischen Lancashire geboren, hat eine Schauspielausbildung absolviert und Theaterwissenschaft studiert. „Todesopfer“, ihr erster Roman, wurde von Lesern und Presse begeistert gefeiert und machte die Autorin über Nacht zum neuen Star unter den britischen Spannungsautorinnen. Ihrem ersten Triumph folgten mittlerweile sieben weitere Thriller – darunter vier mit der grandiosen Ermittlerin Lacey Flint – in denen Sharon Bolton ihr brillantes Können immer wieder unter Beweis stellte. Sie wurde bereits für zahlreiche Krimipreise nominiert und für "Schlangenhaus" mit dem Mary Higgins Clark Award ausgezeichnet sowie mit dem Dagger in the Library für ihr Gesamtwerk. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Oxford.

Rezension :

Mit dem Thriller " Dead End" hat uns Aharon Bolton einen wirklich interessanten Thriller beschert. Das Cover ist recht einfach gehalten und würde mich nicht so sofort ansprechen, aber der Klappentext hat mich dann doch Neugierig gemacht.

In diesem Thriller begleiten wir Lacey oder auch Laura wie sie verdeckt in Cambrigde ermittelt. In den letzten Jahren haben sich dort die Selbstmorde gehäuft. Wird auch sie ein Opfer ?

Laura oder auch Lacey ermittelt undercover und macht so einiges falsch, vorallem hält sie sich nicht an ihre Anweisungen und bringt so die ganze Aktion in Gefahr. Sie ist noch jung und fällt daher nicht so auf an der Uni. Was mir aber auch aufgefallen ist, ist das sie sehr emotional handelt, was bei so einer Aktion natürlich gefährlich ist.

Dr. Bell ist ein ehemaliger Student aus Cambrigde und man kann ihn schlechte einschätzen. Man würde vermuten das er zu dem Komplott gehört, aber ob es so stimmt da hatman immer wieder seine Zweifel. Anscheinend muss er noch ziemlich attraktiv sein, denn er scheint noch sehr gut bei den Frauen anzukommen. Mir war er immer etwas unheimlich.

Auch die anderen Charaktere sind für mich sehr gut ausgearbeitet und man kann sich immer eine Person vorstellen. Die Hauptpersonen waren für mich absolut ausreichend beschrieben, wobei die Nebenpersonen eher vernachlääsigt wurden, was ich aber nicht schlimm fand.

Dien Handlungsorte, welche sich teilweise sehr schnell abwechselten waren sehr gut gewählt. Ich fand mich schnell zurecht und fand auch das sie ausreichend beschrieben wurden. Also ich konnte mir immer ein pasendes Bild vor Augen projezieren.

Der Schreibstil ist sehr schön. Das Buch liest sich flüssig weg und man mag an manchen Stellen garnicht aufhören. Sicherlich kamen ein paar medizinische Fachbegriffe vor, was ich aber nicht als sehr schlimm empfand. Die Spannung war immer spürbar und sie stieg sogar noch während des Buches an, was ich schon sehr toll fand. Auch wurde man auf falsche Fährten geführt, was natürlich dem Buch sehr zu gute kam. Nur das Ende war nicht so wirklich nach meinem Geschmack und einfach zu unspektakulär.

Alles in allem ist es ein schöner Thriller, den man mal lesen sollte.

Amazonlink :

Dead End von Sharon Bolton

Bewertung :

Von mir gibt es hier spannende 4 von 5 Sternen