Sonntag, 5. August 2018

Rezension zu "Kellerspiele" von Simone Trojahn



Buchdaten:

Erscheinungsdatum : 31.03.2018 (überarbeitete Version)
Verlag : REDRUM BOOKS
Seiten : 437
Preis Print : 14,99 €

Klappentext :

Karl ist schockiert, als Toni eine junge Frau entführt, um sie im Keller des gemeinsamen Hauses gefangen zu halten. Sein Bruder ist ein Sadist. War er schon immer. Und Karl? Er ist hin und her gerissen zwischen Mitleid, der emotionalen Abhängigkeit zu seinem Bruder und dem Bedürfnis, die eigenen Triebe an der hübschen Laura zu befriedigen, die in ihm die einzige Hoffnung auf Rettung sieht. Wird Karl am Ende das Richtige tun und dem Mädchen zur Flucht verhelfen oder gewinnt der dunkle Teil in ihm die Oberhand?

Zur Autorin :

Simone Trojahn wurde am 23.August 1980 im Süden Münchens geboren. In dieser Gegend wuchs sie auch auf und lebt dort bis heute zusammen mit ihrer Tochter und einem kleinen Hund.
Bevor sie sich als Autorin selbstständig machte, arbeitete sie jahrelang im sozialen Bereich, wo sie viel mit Menschen und deren Problemen konfrontiert wurde, was ihr unter anderem zu immer neuen Inspirationen für ihre Bücher verhalf.
Simone war von Anfang an eine Leseratte, doch im Alter von 11 Jahren las sie ihren ersten "richtigen" Erwachsenenroman, "Stark/The Dark Half" von Stephen King, der sie so restlos begeisterte, dass sie beschloss, selbst Schriftstellerin zu werden, um irgendwann einmal ähnlich spannende Geschichten erzählen zu können wie ihr großes Idol.
Bis heute schrieb sie diverse Romane und Kurzgeschichten, in denen sie sich immer wieder mit den menschlichen Abgründen beschäftigt und am liebsten ganz normale Menschen in Extremsituationen schildert. Den klassischen Bösewicht oder das "am Ende stets siegende Gute" wird man in ihren Geschichten vergebens suchen. Hart, brutal und schonungslos zeigt sie auf, was mit uns geschieht, wenn unser Leben ungeahnte, wenig willkommene Wendungen nimmt, beziehungsweise wenn wir selbst zu einer Person werden, die wir vielleicht nie sein wollten.
Ihr Debütroman "Mörderherz" entführt den Leser in ein genau solches Leben und zwingt ihn damit förmlich, Sympathien für den "eigentlich" durch und durch bösen Protagonisten zu entwickeln. So wie viele ihrer Geschichten spielt auch diese in einer amerikanischen Kleinstadt, da Simone sich gerne mit den Schattenseite des amerikanischen Traums beschäftigt, um auf diese Weise einen Einblick in den teils harten, wenig glamourösen Alltag der durchschnittlichen Kleinstädter jenseits der großen Metropolen zu gewähren.
Sie reiste selbst bereits mehrfach durch das Land, wobei sie sich ganz bewusst abseits der Touristenpfade bewegte, um das "echte" Leben der einfachen Menschen kennenzulernen und dabei wichtige Eindrücke für ihre Bücher zu sammeln.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Kellerspiele" hat uns Somone Trojahn ein wirklich schockierende Geschichte aufs Papier gezaubert, wo man eigentlich hoffen möchte das sowas nie passieren darf. Das Cover, das seit kurzem ja Neu ist, hat mich wie das alte sofort neugierig gemacht.

In dem Buch begleiten wir Laura die von den Brüdern Toni und Karl in ihrem Haus gefangen gehalten wird. Wir durchleben alle Phasen ihres Matyriums bei den Brüdern.

Laura ist ein junges Mädchen von 16 Jahren als sie entführt wird. Sie iste ein typisches Mädchen wie man es kennt. Nach ihrer Entführung durchlebt sie soviel Erniedrigung und Gewalt das man eigentlich Resepkt vor ihr haben muss. Mir tat sie sehr oft Leid und ich habe mit ihr gelitten.

Toni ist der gewalttätige und durchgeknallte der Brüder. Er will seine perversen Fanatasien ausleben und bedenkt leider  nicht die Folgen. I meinen Augen ist er total durchgeknallt und geisteskrank, aber vorallem auch äußerst gewalttätig , wo ich mich gefragt habe wie kann sowas unentdeckt bleiben.

Karl ist nach meiner Meinung der vernünftigere der beiden Brüder. Auch wenn er oft falsche Entscheidungen trifft, merkt man das er doch noch ein Gewissen hat. Leider lässt er sich zu sehr von seinem Bruder Toni unterdrücken. Auch hat er sich wohl etwas gehen lassen was sein Äußeres und seine Hygiene betrifft.

Neben den drei Hauptcaharktern gibt es leider nicht mehr viele Charaktere, aber die die noch in der Geschcihte auftraten passten schon gut rein. Ich konnte mir immer eine Person vorstellen, sofern es nötig wahr, entweder natürlich etwas genauer oder eben nur schemenhaft.

Die Handlungsorte waren ja nicht wirklich viele, aber man konnte sich immer einen passenden Ort vorstellen, da wo es nötig war kamen auch immer genügend Details, was mir ganz gut gefiel.

Der Schreibstil von Simone Trojahn ist einfach njur fesselnd, man fiebert richtig mit und möchte eigentlich garnicht aufhören zu lesen. Die Spannung ist in dem Buch allgegenwärtig und ich finde sie steigt bis zum Schluss auch immer mehr an. Auch ist der Schreibstil doch schon ziemlich detailiert, aber zum Glück an manchen Stellen nicht zu datailreich, da es sonst wohl einigen Lesern den Magen umdrehen würde. Viele Leser werden bei dem Buch an ihre Grenzen stoßen und es wahrscheinlich nicht zu ende lesen. Obwohl das Buch über 400 Seieten hat, war ich erschrocken schnell durch und fand es echt schade, weil ich einfach noch hätte weiterlesen können.

Alles in allem bekommt dieser Psychothriller eine absolute Leseempfehlung von mir.

Amazonlink :

Kellerspiele von Simone Trojahn

Verlagslink :

Kellerspiele von Simone Trojahn

Bewertung :

Dieses Buch bekommt von mir schockierende 
5 von 5 Sternen. 

Dienstag, 31. Juli 2018

Rezension zu "Streets of Love" von Ralph D. Chains




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 22.06.2018
Verlag : Redrum Books
Seiten : 295
Preis Print : 14,01 €

Klappentext :

Als Bobby eines Tages aufwacht, laufen die Dinge aus dem Ruder, da der Lauf einer Schrotflinte tief in seinem Arsch steckt. Was ursprünglich als Racheaktion an seinem alten ›Kumpel‹ Harry geplant war, entpuppt sich als Road-Trip der besonderen Art. Amerikas Straßen sind gepflastert mit Steinen der Liebe und Bobby, Harry & Co. drehen jeden einzelnen davon um. Dabei lassen sie kein Fettnäpfchen aus, und ihre von Blut, Eiter und Scheiße triefenden Abenteuer schweißen sie enger zusammen, als sie es jemals zu träumen gewagt hätten.


Zum Autor :


Ralph D. Chains ist ein Schriftsteller, der das Extreme sucht. Seine Geschichten sind bewusst weit über den Grenzen des guten Geschmacks angelegt. Sie loten alle Untiefen der menschlichen Sexualität aus, und das manchmal im wahrsten Sinne des Wortes. Tiefer und tiefer hinein in das Fleisch und die Seele des Menschen. Auch Gewalt und Drogen sind meist ein großer Bestandteil seiner Storys und werden oft im Übermaß propagiert, ohne den Finger der Moral zu erheben. Seine Jugend verbrachte Chains im nahen Umkreis eines Irrenhauses, um dann später das harte Leben auf der Straße kennenzulernen. All dies prägte seinen Charakter maßgeblich.

Ein Schlangenbiss, der ihn fast das Leben kostete, machte ihm klar:

"Das das Licht am Ende des Tunnels nur ein rasend schneller Zug ist, der dein Leben zu Brei und Knochenmehl zermatscht, wenn er dir begegnet.
Dort steht kein beschissener Engel im Nachthemd, der dich in den christlichen Himmel bringt.
Und wenn man sich so manchen Vertreter auf Erden dieses elitären Vereines so anschaut, können sich dort nur die wahren Abartigen und Perversen tummeln."

Nur durch diese extrem zynische Sichtweise der Dinge um ihn herum konnte es der Autor vermeiden, dem Wahnsinn zu erliegen.
Doch ob ihm das wirklich gelungen ist?
Beim Lesen seiner Bücher könnten berechtigte Zweifel aufkommen.


Rezension :


Mit dem Buch "Streets of Love" hat uns der Autor Chains Ralph D. eine Buch über ein absolut kranken und abgefahrenen Roadtrip beschert, der aber ein Ende hat das schon zum denken anregt, auch wenn das Thema nur leicht angeschnitten wird, ist es trotzdem zum nachdenken. Das Cover ist absolut gelungen und macht auf sich aufmerksam, es sticht definitiv aus der Masse raus.

In dem Buch begleiten wir Bobby und Harry auf einem Roadtrip nach L.A. , sie tappen von einem Fettnäpfchen ins nächste und haben irgendwie immer Ärger, der aber meist schnell durch Drogen und Alkohol unterdrückt wird.

Bobby, der die Geschichte auch irgendwie erzählt, scheint noch der vernünftigere der beiden zu sein. Mir kam es vor als wenn er noch ein Gewissen hat. Auch hat er noch Gefühle, denn er verliebt sich ja auch schnell. Was wiederum nicht für ihn spricht ist die Abhängigkeit von den Drogen und dem Alkohol und davon nimmt er nicht wenig.

Harry ist wie Bobby sehr stark Drogen- und Alkoholabhängig. Trotzdem kommt er einem noch sympathisch rüber, ich weis auch nicht warum, aber ich habe eine gewisse Sympathie für ihn entwickelt. Er macht zwar den meisten Ärger, muss aber auch am meisten einstecken. Ich mochte ihn irgendwie.

Auch die anderen Charaktere im Buch sind sehr gut gelungen und passen zur Geschichte, auch wenn es ein paar fiktive Geschöpfe gibt, aber es lockerte alles ein bisschen auf. Manchmal waren mir die Charaktere etwas zu nett und zu gutmütig, aber trotzdem passte es alles.

Die Handlungsorte waren gut beschrieben finde ich, meist hielten wir uns ja nicht lange irgendwo auf und man konnte immer sich ein Bild machen. Mal mehr mal weniger, aber immer der Situation gut angepasst. Mir haben die Beschreibungen vollkommen gereicht.

Der Schreibstil des Autors wird für viele gewöhnungsbedürftig sein, denn er ist schon etwas vulgär und dreckig, aber trotzdem auch einfach und flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man ärgert sich förmlich das das Buch bald zu Ende ist. Es gibt eine Art Spannungsbogen, der auch gut gehalten wird. Man fiebert mit und oft denkt man "Mensch seid ihr blöd". Das Buch ist wie gesagt in einer sehr vulgären Sprache geschrieben, was aber auch so sein muss bei dem vielen Blut, Sex, Drogen- und Alkoholpartys. Auch rutschen wir etwas ins fantastische ab, was mir nicht so ganz gefiel, aber auch nicht wirklich fehl am Platz ist in so einer Geschichte. 
Was mir auch gut gefiel war das das Buch aus der Sicht eines Protagonisten geschrieben ist, der sich auch an einen ab und zu wendet, das fand ich recht erfrischend.

Alles in allem muss ich diesem Buch eine Leseempfehlung aussprechen. Wem eine vulgäre Ausdrucksweise nicht wirklich stört und dem Sex, Drogen und Alkohol mit einer Mischung aus Mord- und Todschlag nichts ausmacht ist mit dem Buch gut bedient. 

Amazonlink :

Streets of Love von Ralph D. Chains

Bewertung :

Dieses Buch erhält von mir vulgäre und abgefahrene 
5 von 5 Sternen

Sonntag, 29. Juli 2018

Rezension zu "Anastasia : Verbrennt die Hexen" von Jörg Piesker




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 15.07.2018
Verlag : Independently published
Seiten : 166
Preis Print : 8,99 €

Klappentext : 

Seltsame Träume, ein geheimnisvolles Buch und eine Wirklichkeit, die alle Träume übertrifft. Niemals hätte Anastasia Swan ihre Mutter in der Abgeschiedenheit der rumänischen Bergwelt zurück gelassen. Doch anfängliche Meidungen der Dorfbewohner, die sich zu Anfeindungen entwickelt hatten, steigerten sich zu offenem Hass. „Es gibt keinen anderen Weg, Anastasia, Du musst nach England.“ Emma schien geahnt zu haben, das dieser Tag kommen würde. Sie wusste auch, dass sie ihrer Tochter bei der Flucht eine Last sein würde. Warum England? Was hat es mit diesem geheimnisvollen Buch auf sich? Als die Betäubung nachlässt. Befindet sich Anastasia auf einem Schiff nach England. An ihrer Seite wacht Avram, Emmas treuer Gefährte. Sie reisen dem Tod entgegen.


Zum Autor : 


„Die Bücher von Erich Kästner, Karl May und Jules Verne übten sofort ihre Magie auf mich aus, als ich sie damals mit meinen kleinen Fingern berührte. Als ich lesen konnte kamen viele Autoren hinzu und sehr früh war es mein innigster Wunsch, zu schreiben. Mit Worten ganze Welten erschaffen, diese Faszination ließ mich nie wieder los. Ich erlernte auf dringendes Anraten zunächst einen „anständigen“ Beruf, dann stand das Studium der Philosophie und der Publizistik auf der Agenda. Im Sommer 1981 änderte ein unvorhergesehenes Ereignis meinen Plan. Meine Frau und ich befanden uns auf der Rückreise mit dem Auto aus Italien. „Da, ein Storch.“ Wir sahen uns an, lachten, denn es war alberner Aberglaube. Da waren wir uns sicher. Zumal wir seit zwei Jahren verheiratet waren und Kinder sich wohl bei uns nicht einstellten, versicherten wir uns mehrfach. 1982 wurde unser Sohn geboren und sofort habe ich eine Anstellung angenommen. Wunderbare Familienjahre mit Kind und Hund lagen vor uns. Das Schreiben versank in meinen Gedanken und in Schubladen. „Keine Prosa bitte“, musste ich mir immer wieder sagen lassen, wenn es um Geschäftsberichte ging. 1990 bekamen wir noch eine Tochter und so rauschte das Leben voran. Oft habe ich sehnsüchtig daran gedacht, wie wohl alles geworden wäre, wenn ich meinen Lebensplan damals verwirklicht hätte. Aber um nichts in der Welt würde ich diese Zeit hergeben wollen.
Die zweite Lebensphase brach an, die Kinder waren aus dem Haus, beruflich hatte ich vieles erreicht und nun war ohne die Kinder im Haus viel Zeit vorhanden. Wir unternahmen Reisen, ich begann wieder zu schreiben. Die Seiten flossen mir einfach so aus der Feder und ich spürte zum zweiten Mal im Leben, was meine Passion ist. Ein befreundeter Verlagsleiter begleitete mich bei meinen Texten, gab mir wichtige Hilfen, ich lernte die Gesetze der Dramaturgie, las, schrieb, war glücklich. Was sollte ich nun machen mit dem Geschriebenen? Einem Verlag anschließen mochte ich mich nicht, noch bin ich in Lohn und Arbeit und kann nur nebenher schreiben. Das Selfpublishing von Amazon war schon in vollem Gange, eine ganze Reihe von tollen Autoren, wie B. C. Schiller machten von sich reden. Ich veröffentlichte „Die Entführung“, die sofort großen, positiven Zuspruch erfuhr und wusste, dass ich angekommen war.“

Für „Die Entführung“ wurde der Name der Protagonistin als Pseudonym verwendet.

Der zweite Teil „Deck 3“ erschien unter meinem bürgerlichen Namen. Deck 3 führt die Cynthia von Katz Reihe in eine neue Form, die des Thrillers.

"Mystery" eröffnet die Buchreihe um schaurig schöne Abenteuer an deren Ende stets ein Happy End steht.


Rezension :


Mit dem Mystery-Thriller " Anastasia : Verbrennt die Hexen" hat uns Jörg Piesker eine Geschichte beschert die interessant ist aber leider auch bekannt. Das Cover wirkt wirklich interessant und inspiriert einen das Buch in die Hand zu nehmen.
In dem Buch begleiten wir Anastasia auf ihrer Flucht aus dem  Exil in ihre Heimat. Aber auch dort wird ihr nach dem Leben getrachtet aber auch die Liebe erwartet sie dort.
Anastasia ist die Tochter von Roxanne und dem Stallburschen und damit ein Bastard in den Augen von Roxanne. Sie soll in ein Heim abgeschoben werden, aber ihre Tante schafft es nicht. Sie ist eine junge taffe Frau geworden und hat anscheinend die Gabe Dinge zu erahnen bzw. vorauszusehen. Manchmal kam sie mir etwas zu perfekt rüber weil sie vieles wegsteckte aber dann auf einmal auch sehr schwach war. 
Roxanne ist die Macht- und Geldgeile Mutter von Anastasia. Sie ist der Meinung Geld bedeutet Macht und nichts anderes zählt bei ihr. Auch ist sie der Meinung alles machen zu dürfen und über Leben und Tod zu entscheiden. Sie ist hinterhältig und auch sehr berechenbar. Alles was geschieht muss geplant sein, ist es einmal nicht so dann kommt sie aus dem Konzept. Für mich wäre sie die perfekte Stiefmutter gewesen, aber auch ihre Rolle als Mutter die "nur" einen Bastard geboren hat spiegelt sie perfekt wieder.
Auch die anderen Personen die noch in der Geschichte vorkommen passten sich gut ein. Mann konnte sich eigentlich immer ein Bild vor seinem inneren Auge malen, ob es dann so aussieht wie es sich der Autor vorgestellt hat sei dahin gestellt.
Die Handlungsorte waren für mich völlig ausreichend beschrieben, nur wo wir durch das Labyrinth unterwegs waren war es mir etwas schwer zu folgen. Auch wunderte es mich wie Frederic so schnell Hilfe holen konnte, wo er sich doch dort nicht auskannte.
Der Schreibstil ist im großen und ganzen recht flüssig, nur muss ich leider anmerken das es öfters Schreibfehler gab und auch meiner Meinung nach Wort Dopplungen die mich etwas aus dem Lesefluss gebracht haben, da ich dann die Stelle öfters lesen musste. Das war eigentlich schade. Spannung herrschte während der ganzen Geschichte und es gab sogar eine Steigerung. Was mir nur nicht so gefiel war das ganz tolle Happy End zum Schluss, das finde ich immer kitschig, aber das ist ja Geschmackssache.
Alles in allem ist es ein tolles Buch, welches eine tolle Geschichte erzählt. 

Amazonlink :

Anastasia - Verbrennt die Hexen von Jörg Piesker

Bewertung :

Dieser Mystery-Thriller erhält von mir 4 von 5 Sternen


Sonntag, 15. Juli 2018

Rezension zu "Die Blutfinca" von Jorge de la Piscina




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 28.06.2018
Verlag : Epyllion Verlag
Seiten : 256
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

Ein geheimnisvoller Azteke, grausam entstellte Leichen und ein Haus, in dem vor rund 500 Jahren ein Mord geschah … Der ehemalige Kriminalbeamte und Profiler Marc Renner hat gerade sein Restaurant eröffnet, als das Grauen den malerischen Küstenort Cala Pi heimzusuchen scheint. Ein Leichenfund folgt dem nächsten und immer wieder erscheint kurz zuvor der Azteken-Prinz auf der Klippe. Renners Erfahrung ist gefragt und schon bald befindet sich der bodenständige Profiler auf den Spuren einer uralten Legende – der Legende um die Blutfinca. Aber wer ist sein Gegner? Kämpft er gegen einen Geist, ein Haus oder doch gegen einen brutalen Killer aus Fleisch und Blut? – Ein Mallorca-Thriller um ein mysteriöses Haus, das vor langer Zeit verschwand

Über den Autor :

Jorges Leben begann schon, wie ein guter Roman beginnt: Als Findelkind auf den Treppen der Kapelle Santa Maria de la Piscina in einem kleinen Ort namens Pecina im Norden Spaniens aufgefunden, wuchs er letztlich in Deutschland bei seinen Adoptiveltern auf und lebte und arbeitete dort jahrelang als Wirtschaftsredakteur. Heute lebt Jorge auf Mallorca in einem kleinen Dorf namens Cala Pi nahe der kleinen Stadt Llucmayor und schreibt von dort aus Fachbeiträge für ein überregionales, deutsches Wirtschaftsmagazin.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Die Blutfinca" hat uns Jorge de la Piscina einen tollen Auftakt zu seiner neuen Marc-Renner-Thriller-Reihe geliefert. Das Cover würde eher an eine Urlaubslektüre vermuten lassen, was aber doch ein angenehmer Thriller ist.

In dem Buch sind wir mit dem Aussteiger Marc Renner unterwegs, der trotz seines vorzeitigen Ruhestands wieder in Mordermittlungen verstrickt wird.

Marc Renner ist ein ehemaliger BKA-Beamter der nun seinen vorzeitigen Ruhestand auf Mallorca geniesen möchte und sich einen Traum mit seinem Restaurant erfüllt hat. Er ist aber immernoch durch und durch ein Polizist. Er kann es absolut nicht lassen zu ermitteln. In Sachen Liebe läuft es auch nicht so wie er es gerne hätte. Marc lebt wahrscheinlich das Leben was sich viele wünschen würden, sofern er nicht in Ermittlungen steckt.

Luca der Dorfpolizist ist von Renner absolut begeistert. Erst weis man nicht warum, aber er hat wohl ähnliche Schicksalsschläge hinter sich wie Renner. Da er in Cala Pi aufgewachsen ist, kennt er natürlich fast jeden und weiß wenn er wegen was fragen muss und wo er die Informationen herbekommt. Mir war er gleich sehr sympathisch, ein gemütlicher Polizist halt.

Auch die anderen Charaktere in dem Buch passen sehr gut, wobei man sich manchmal etwas mehr Hinbtergrund gewünscht hat. Ich hätte gerne zu dem einen oder anderen mehr erfahren. Zu dem meisten konnte ich mir aber ein gutes Bild machen und hatte immer eine passende Person vor Augen.

Die Handlungsorte warten alle gut beschrieben, obwohl ich mir da auch etwas mehr gewünscht hätte. Manchmal musste ich schon sehr überlegen wie es aussehen könnte und habe mir dann vieles zusammen gereimt. Aber alles in allem konnte ich mir ein gutes Bild der Orte machen.

Der Schreibstil vom Autor ist gut und einfach. Das Buch lässt sich einfach und auch zügig lesen, auch wenn ich öftzers überlegen musste, da ein Wort zuviel oder zuwenig da waren. Über kleine Rechtschreibfehler liest man ja oft hinweg und das stört auch nicht. Einen Spannungsbogen gibt  es die ganze Geschichte über und er steigt auch von Begin bis zum Ende an. Das Ende alledings kommt mir zu schnell und einfach, was ich Schade fand.

Alles in allem ist der Thriller aber gelungen und es hat Spaß gemacht ihn zu lesen. Von mir gibtb es hierfür eine Leseempfehlung.

Amazonlink :

Die Blutfinca von Jorge de la Piscina

Bewertung : 

Der Thriller bekommt von mir 4 von 5 Sternen

Sonntag, 8. Juli 2018

Rezension zu "Hexensaft" von Simone Trojahn




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 20.06.2018
Verlag : Redrum Books
Seiten : 103
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

Eine grenzüberschreitende Kurzgeschichte für extreme Leser. Doch Achtung: Der Abstieg in die Abgründe des menschlichen Verstandes erfolgt auf eigene Gefahr.

Zu den Autorinnen :

Simone Trojahn

Simone Trojahn wurde am 23.August 1980 im Süden Münchens geboren. In dieser Gegend wuchs sie auch auf und lebt dort bis heute zusammen mit ihrer Tochter und einem kleinen Hund.
Bevor sie sich als Autorin selbstständig machte, arbeitete sie jahrelang im sozialen Bereich, wo sie viel mit Menschen und deren Problemen konfrontiert wurde, was ihr unter anderem zu immer neuen Inspirationen für ihre Bücher verhalf.
Simone war von Anfang an eine Leseratte, doch im Alter von 11 Jahren las sie ihren ersten "richtigen" Erwachsenenroman, "Stark/The Dark Half" von Stephen King, der sie so restlos begeisterte, dass sie beschloss, selbst Schriftstellerin zu werden, um irgendwann einmal ähnlich spannende Geschichten erzählen zu können wie ihr großes Idol.
Bis heute schrieb sie diverse Romane und Kurzgeschichten, in denen sie sich immer wieder mit den menschlichen Abgründen beschäftigt und am liebsten ganz normale Menschen in Extremsituationen schildert. Den klassischen Bösewicht oder das "am Ende stets siegende Gute" wird man in ihren Geschichten vergebens suchen. Hart, brutal und schonungslos zeigt sie auf, was mit uns geschieht, wenn unser Leben ungeahnte, wenig willkommene Wendungen nimmt, beziehungsweise wenn wir selbst zu einer Person werden, die wir vielleicht nie sein wollten.
Ihr Debütroman "Mörderherz" entführt den Leser in ein genau solches Leben und zwingt ihn damit förmlich, Sympathien für den "eigentlich" durch und durch bösen Protagonisten zu entwickeln. So wie viele ihrer Geschichten spielt auch diese in einer amerikanischen Kleinstadt, da Simone sich gerne mit den Schattenseite des amerikanischen Traums beschäftigt, um auf diese Weise einen Einblick in den teils harten, wenig glamourösen Alltag der durchschnittlichen Kleinstädter jenseits der großen Metropolen zu gewähren.
Sie reiste selbst bereits mehrfach durch das Land, wobei sie sich ganz bewusst abseits der Touristenpfade bewegte, um das "echte" Leben der einfachen Menschen kennenzulernen und dabei wichtige Eindrücke für ihre Bücher zu sammeln.
(Quelle Amazon)

A.C.Hurts

A.C. Hurts wurde 1970 in der ehemals größten Bergbaustadt Europas geboren, wo sie heute noch mit ihrer Familie lebt. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Krankenschwester, bei der sie auch einen Einsatz in der Landesklinik für Psychiatrie hatte. Das weckte ihre Neugier auf dieses Fachgebiet. Privat hat sie dazu einiges an Recherche betrieben, um ihre Protagonisten wirklichkeitsgetreu agieren zu lassen.
Die Leidenschaft fürs Schreiben wurde früh geweckt. Auf alten Malblöcken, Kalendern oder Kladden verewigte sie im Grunschulalter ihre ersten Werke, die sie heute noch besitzt. Damals lag ihr Hauptaugenmerk auf Entführungen, die sie faszinierten.
Sobald sie ihr erstes Buch von Richard Bachmann in Händen hielt, wurde sie zum glühenden Fan und als sie dann noch herausfand, dass Bachmann ein Pseudonym von Steven King ist, wurde sie zur Sammlerin seiner Werke. Später kam Dean Koontz dazu, dann Richard Laymon, Edward Lee und James Wratt White, um nur einige zu nennen.

In anderen Genres schreibt die Autorin unter dem Pseudonym Alegra Cassano. Um den Horrorbereich deutlich abzugrenzen, hat sie dafür ein eigenes Pseudonym erstellt.
(Quelle Amazon)

Rezension : 

Mit dem Buch "Hexensaft" hat uns der Redrum-Verlag ein kleines Buch mit drei tollen Kurzgeschichten von Simone Trajahn und A.C.Hurts beschert. Der Name des Buches kommt von den zwei Kurzgeschichten von Simone Trojahn. Das Cover ansich ist es schon Wert das man das Buch in die Hand nimmt.

In dem Buch handlen zwei Geschichten um den Hexensaft den nur die weiblichen Nachkommen produzieren können. in der dritten Geschichte von A.C.Hurts handlet es sich um Kanibalismus und ist wirklich nicht für zarte Gemüter, es sei nur soviel gesagt das es sich auch um Kinder handelt.

Die Charaktere in dem Buch sind alle gut ausgearbeitet und man hat für eine Kurzgeschichte doch genügend Infos über die Personen. Ich fand das man sich immer eine entsprechende Person vorstellen konnte.

Die Handlungsorte von denen es ja  nicht viele gibt waren ebenfalls gut beschrieben und man konnte auch hier sich ein passendes Bild machen,

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist einfach wunderbar. Die Geschichten lesen sich nur so weg und fesseln vom Anfang an. Auch ist ein Spannungsbogen vorhanden, der auf einem guten Niveau gehalten wird. Es macht wirklich Spass diese Geschichten zu lesen. Die Autorinnen kommen auch ohne viele Fremdwörter aus, die ion solchen Kurzgeschichten nur den Lesefluss stören würden.

Dieses Buch mit den drei Kurzgeschichten ist absolut lesenswert und es macht wirklich Spass die Geschichten zu lesen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

Amazonlink :

Hexensaft von Simone Trojahn

Verlagslink :

Hexensaft von Simone Trojahn

Bewertung : 

Diese Kurzgeschichten bekommen von mir 5 von 5 Sternen

 
 

Sonntag, 1. Juli 2018

Rezension zu "Mordtiefe" von H.C. Scherf




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 25.04.2018
Verlag : Books on Demand
Seiten : 248
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :


»Da unten ist die Hölle«

Die Taucher der Essener Wasserschutzpolizei müssen weit über ihre psychischen Grenzen hinausgehen, als sie das Depot eines Killers in der Tiefe räumen.
Welcher Wahnsinnige versteckt die Toten im Essener Baldeneysee?
Wieder einmal stehen Rechtsmedizinerin Karin Hollmann und ihr Freund, Oberkommissar Sven Spelzer vor Mädchenleichen, die ihnen viele Rätsel aufgeben.
Wie weit geht ein skrupelloser Gangsterboss, um den gewaltsamen Tod seines Bruders zu rächen?
Zwei scheinbar unabhängige Fälle bringen die Ermittler selbst in Lebensgefahr. Ein friedliches Naherholungsgebiet entpuppt sich als Spielwiese für einen irren Mörder.

Zum Autor :

Der Autor wurde 1948 in Essen/Germany geboren und erlernte das ehrbare Schriftsetzer-Handwerk.

Eine verantwortungsvolle Führungsaufgabe, erlaubte es zeitlich nicht, sich dem Schreiben widmen zu können. Erst mit dem Eintritt in den Ruhestand, veröffentlichte H.C. Scherf seine ersten Romane.

Bücher sind Träume und Visionen, die der Autor in Worte gekleidet hat. Sie sollen erreichen, dass Leser oder Leserinnen sich in eine Geschichte hineingezogen fühlen. Erst wenn sie mit den Protagonisten leiden, den Schmerz, die Freude fast körperlich fühlen können, dann hat das Buch einen Level erreicht, der es einzigartig machen kann. Genau das versucht der Autor zu erreichen.

Spannendes lesen ist eine Sache - Spannung fühlen ist das Optimum. Immer schwingt in den Romanen die Nähe zur Realität mit, was den Büchern trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, eine eigene Magie verleiht
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Mordtiefe" hat uns H.C. Scherf einen absolut überzeugende Forstsetzung in seiner Thriller-Reihe um Spelzer / Hollmann gezaubert. Das Cover finde ich absolut gelungen und passend zu Buch. Es gibt sogar ein Bezug zu dem Bild und das sehr früh im Buch.

Diesmal muss Spelzer zweimal ermitteln, zu  einem wieder gegen Pehling und zum anderen in einer Mordserie am Baldeneysee. Zum einem sollen einige Morde sogar Pehling in die Schuhe geschoben werden. Aber ob es gelingt ??

Pehling ist immernoch unser Serienmörder und hat aber auch aus welchem Grund auch immer eine schützende Hand über Karin. Wer ihr zu Nahe kommt wird es bereuen. Mir kommt es echt so vor als wenn er oft genug der Polizei die Arbeit abnimmt.

Karin Hollmann ist die bessere Hälfte von Spelzer und die Gerichtsmedizinerin. Leider scheint sie ziemlich im Zwiespalt zu sein, denn zum einen liebt sie Spelzer, sieht aber auch in Pehling nur gutes, für sie ist er nicht der Serienmörder den alle in ihm sehen. Sie spricht mit ihm wenn er sie aufsucht und sie flickt ihn sogar zusammen nach seiner schweren Verletzung. Ich denke sie weis oft nicht was sie tun soll.

Aber auch die ganzen anderen Charaktere die in diesem Buch vorkommen passen wie immer absolut zur Geschichte. Ich finde sie sind wirklich gut ausgearbeitet und man kann sogar die Weiterentwicklung der Personen miterleben. Auch wenn neue Charaktere vorkommen haben sie genügend Tiefe und passen sich wunderbar ein.

Die Handlungsorte sind ja nun im dritten Teil schon so ziemlich bekannt, aber die neuen Orte sind auch ausreichend beschrieben, so das man immer ein passendes Bild sich vor Augen zaubern kann. Ich finde da hat der Autor ein gutes Mittelmas gefunden, so das es nicht langweilig wird durch zuviele kleine Beschreibungen.

Der Schreibstil von H.C. Scherf ist einfach nur toll, anders kann man das nicht ausdrücken. Das Buch liest sich wunderbar leicht und flüssig, sodaß man das Buch einfach nicht weglegen mag. Die Seiten fliegen nur so dahin. das man sich nur wundert wie schnell das Buch zu Ende ist. Auch schafft es der Autor den Spannungsbogen üb er das Buch hinweg auf einem hohen Level zu halten und manchmal sogar noch zu steigern. Besonders gut gefällt mir auch das es eigentlich keine Fremdwörter gibt, die man nachschlagen müsste und was den Lesefluss stören würde.

Alles in allem kann ich H.C. Scherf nur beglückwünschen zu seinem 3. Teil dieser tollen Serie um Spelzer und Hollmann. Von mir bekommt dieser Teil auch eine absolute Kaufempfehlung. Ich würde aber auch empfehlen die Bücher der Reihe nach zu lesen zum besseren Verständnis.

Amazonlink :

Mordtiefe von H.C. Scherf

Bewertung :

Auch der 3. Teil um Spelzer und Hollmann bekommt 
von mir spannende 5 von 5 Sternen

Sonntag, 24. Juni 2018

Rezension zu "Brandzeichen" von H.C. Scherf





Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 06.06.2018
Verlag : Books on Demand
Seiten : 240
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

» In mir hat der Satan ein Zuhause gefunden. Tust du nicht das, was ich von dir verlange, wirst du genau ihn von seiner fantasievollsten Seite kennenlernen. «

Die Drohungen treiben dem korrupten Polizisten kalte Schauer über den Rücken.

Während Doktor Karin Hollmann und Oberkommissar Spelzer einen Satanisten verfolgen, der im Ruhrgebiet seine Opfer sucht und findet, versucht der Serienmörder Pehling, an seinem Zufluchtsort neue Gegner abzuwehren.

Aber nur, wenn sich die so unterschiedlichen Weggefährten zusammenschließen, haben sie eine verschwindend geringe Chance. Sie müssen verhindern, dass ein Satansjünger seine Visionen vom Reich des Antichristen verwirklichen kann.

Der Weg dahin fordert einen blutigen Tribut, denn der Gegner scheint nicht von dieser Welt.

Zum Autor :

Der Autor wurde 1948 in Essen/Germany geboren und erlernte das ehrbare Schriftsetzer-Handwerk.

Eine verantwortungsvolle Führungsaufgabe, erlaubte es zeitlich nicht, sich dem Schreiben widmen zu können. Erst mit dem Eintritt in den Ruhestand, veröffentlichte H.C. Scherf seine ersten Romane.

Bücher sind Träume und Visionen, die der Autor in Worte gekleidet hat. Sie sollen erreichen, dass Leser oder Leserinnen sich in eine Geschichte hineingezogen fühlen. Erst wenn sie mit den Protagonisten leiden, den Schmerz, die Freude fast körperlich fühlen können, dann hat das Buch einen Level erreicht, der es einzigartig machen kann. Genau das versucht der Autor zu erreichen.

Spannendes lesen ist eine Sache - Spannung fühlen ist das Optimum. Immer schwingt in den Romanen die Nähe zur Realität mit, was den Büchern trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, eine eigene Magie verleiht.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Auch mit dem 4. Teil "Brandzeichen" hat uns H.C. Scherf einen wirklich tollen Thriller geschert. Die Reihe um Spelzer/Hollmann ist einfach nur toll. Das Cover wirkt schon sehr düster und passt zum Buch. Sogar die Szene kommt mir aus dem Buch bekannt vor.

Diesmal haben unsere beiden Ermittler es mit einem fanatischen Satansanbeter zu tun, der wahllos Menschen tötet. Aber auch er hat es auf Karin Hollmann abgesehen was Sven Spelzer zu einem ungewöhnlichen Schritt veranlasst.

Mittler ist diesmal unser fanatischer Mörder. Er hat eine militärische Ausbildung und scheint auch sonst sehr skrupellos zu sein. Anscheinend ist er dem Satanismus wirklich extrem verfallen und sieht darin seine Berufung so wie Pehling früher. Mir ist er absolut unsympathisch, da er ohne Skrupel und anscheinend auch wahllos tötet.

Auch alle anderen Personen die hier in diesem Teil vorkommen und die man schon aus den anderen kennt, passen sich wie immer wunderbar ein. Man hat immer eine passenden Person vor Auge und was ich gut finde man erfährt immer mehr von der Person.

Die Handlungsorte sind auch alle vollkommen ausreichend beschrieben und viele auch schon aus den anderen Teil bekannt. Aber auch die neuen Handlungsorte die hier vorkamen konnte ich mir sehr gut vorstellen.

Der Schreibstil ist wie immer absolut flüssig und das Buch liest sich nur so weg. Man kann gar nicht mit dem lesen aufhören und möchte eigentlich nur wissen wie es weitergeht. Der Spannungsbogen steigt stetig an und wird nach meiner Meinung auf einem hohen Level gehalten. Auch finde ich es sehr schön das nicht viele Fremdwörter verwendet werden. Sehr schön finde ich auch dieses mal den Anhang mit den gängigen Symbolen für Okkultismus und Sanatismus.

Alles in allem kann ich auch diesem 4.Teil nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Es macht immer wieder Spass mit dem Ermittler-Duo Spelzer/Hollmann mitzufiebern.

Amazonlink :

Brandzeichen von H.C. Scherf

Bewertung :

Dieser Thriller bekommt von mir spannende 5 von 5 Sternen

Rezension zu "Wutrauschen" von Simone Trojahn




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 30.05.2018
Verlag : Redrum Books
Seiten : 377
Preis Print : 14,99 €

Klappentext :

Was passiert, wenn sich zwei verlorene Seelen finden? Als der eigenbrötlerische und durch seine dominante Mutter schwer traumatisierte Marvin die ebenso süße wie sonderbare Altenpflegerin Emma kennenlernt, scheint es Liebe auf den ersten Blick zu sein. Doch Marvin ist nicht der Einzige mit einem düsteren Geheimnis. Emma hat ein massives Problem mit ihrer Wut, diesem heiß brodelnden Biest in ihrem Kopf. Wird Marvin ihr Retter sein, kann er das Biest zähmen oder verschlingen die Dämonen der Vergangenheit ihre längst verlorenen Seelen? WUTRAUSCHEN – die etwas andere Liebesgeschichte.

Zur Autorin :

Simone Trojahn schreibt erschreckend realistisch, tiefgründig und absolut schonungslos. Ihre Geschichten sind gnadenlos authentisch. Die Ausnahme-Autorin arbeitete viele Jahre im sozialen Bereich und kennt die Schattenseiten des Lebens. In einzigartiger Weise zeigt sie auf, was mit uns geschieht, wenn wir selbst zu einer Person werden, die wir vielleicht nie sein wollten.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Wutrauschen" hat uns Simone Trojahn ein wirklich tollen Thriller beschert. Das Cover spricht einen sofort an und man muss sich das Buch anschauen. Zum Cover muss ich aber sagen, dass man was anderes erwartet hätte wenn man das Buch liest.

In dem Buch begleiten wir Marvin, der von seiner Mutter ein Leben lang schon missbraucht und unterdrückt wurde. Es kommt wie es kommen muss und er trifft auf Emma in die er sich verliebt. Es scheint alles perfekt. Aber ist es das wirklich... ???

Marvin wurde von seiner Mutter immer unterdrückt und auch missbraucht, aber auch das hat ein Ende. Erst schleicht er sich raus zu Nutten und dann verliebt er sich in Emma. Er kann ihr keinen Wunsch abschlagen und will sie immer retten, aber das kann nicht klappen. Für ihn ist es ein Kampf gegen Windmühlen, den er nur verlieren kann.

Emma scheint eine ganz kompetente Frau zu sein, die fest mit beiden Füßen auf den Boden steht. Dieses ist aber nicht so, von der Mutter schon in der Kindheit nur kritisiert und runtergeputzt schlummert in Ihr eine große Wut, die sich auch alsbald entlädt. Sie lebt oft in ihrer eigenen Traumwelt und möchte diese verwirklichen, was aber eigentlich gar nicht geht. Mit Marvin findet sie ihr Glück, aber auch das scheint nicht wirklich für immer zu sein. Solange Marvin macht was sie will ist alles in Ordnung, aber wehe es gibt Widerspruch.

Auch die restlichen Charaktere im Buch sind sehr gut dargestellt und machen nicht den Eindruck als wenn sie Fehl am Platze wären. Ich konnte mir immer eine Person vorstellen vor meinem inneren Auge. Auch finde ich das wir genug Informationen über die jeweiligen Personen erhalten. Alles in allem bin ich mit den Charakteren sehr zufrieden.

Mit den Handlungsorten geht es mir eigentlich genauso, ich bekomme genügend Informationen um mir ein passendes Bild von dem Handlungsschauplatz zu machen. Eventuell hätte ich mir bei der einen oder anderen Szene etwas mehr Detail gewünscht, vor allem wenn es blutig wurde.

Der Schreibstil von Simone Trojahn ist einfach nur wunderbar. Das Buch liest sich sehr flüssig und man kann an Hand der Beschreibungen sich sehr schnell ein Bild von der jeweiligen Szene machen. Der Spannungsbogen zieht sich wirklich sehr gut durch das Buch und bricht nicht wirklich ab. Schade fand ich halt das manche Szenen nicht etwas ausführlicher waren, da war es mir dann zu "unblutig". Vom Cover hätte man auch etwas mehr Blut erwartet, vor allem wie kommt es in ihr Gesicht. Auch hat mich das Ende leider nicht wirklich umgehauen, es war zu unspektakulär, was ich Schade fand.

Dieser Thriller ist trotz alledem sehr lesenswert und bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung. Es ist diesmal eine wirklich andere Liebesgeschichte, wo man die Geschehnisse nicht wirklich vorhersehen kann.

Amazonlink :


Verlagslink :


Bewertung :

Dieser Thriller erhält von mir unvorhersehbare
5 von 5 Sternen.

Rezension zu "Sünde in Schwarz" von Angelique Corse




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 08.05.2018
Verlag : blue panther books
Seiten : 272
Preis Print : 9,90 €

Klappentext :

Der Millionärssohn Chris Schober hat das perfekte Leben: viel Geld, ein tolles Anwesen, eine erfolgreiche Firma. Nachts wandelt er auf den Pfaden der Lust und frönt seinen Exzessen aus Schmerz, Qual und Dominanz. Die Damenwelt liegt ihm zu Füßen und befriedigt nur allzu gern seine extravaganten Bedürfnisse. Einzig die achtzehnjährige Melissa verweigert sich konsequent seinen Annäherungsversuchen. Doch Chris gibt nicht auf, er will die verführerische Gothic-Lolita unterwerfen und sie zu seiner Sklavin machen. Dabei muss er sich nicht nur mit Melissas eifersüchtigem Bruder Garet auseinandersetzen, sondern bekommt es auch mit ihrem gewalttätigen Vater zu tun, der ein dunkles Geheimnis hütet …

Zur Autorin :

Schon von Kindesbeinen an galt Angeliques größte Leidenschaft dem Schreiben. 2015 begann sie, unter verschiedenen Pseudonymen vielseitige Werke zu veröffentlichen. Mit Sünde in Schwarz legt sie ihr Debüt im Erotik-Genre vor. Was für sie den Reiz an SM-Erotika ausmacht? Der Kontrollverlust und die absolute Hingabe. Außerdem das Verruchte, Verbotene.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch " Sünde in Schwarz" hat uns Angelique Corse einen Roman beschert der zwar etwas Erotisch ist, aber nicht so meinem Verständnis von SM entspricht. Das Cover ist sehr schön gestaltet und anzuschauen, auch wenn es sehr dunkel gehalten ist, welches ich aber auch das eigentliche Genre zurückführe.

In dem Buch begleiten wir Chris der um die Gunst von Melissa buhlt. Dabei kommen noch einige Hindernisse auf sie zu, wie Melissas Bruder und auch das Geheimnis des Vaters. Nicht zuletzt erfahren wir eine Menge über die Abgründe der Familien.

Chris Schober ist von Beruf Sohn. Sohn einer reichen Familie hat er alles bekommen was er wollte und auch irgendwann die Firma der Eltern übernommen. Er denkt er ist der Macher und kann jede Frau haben, denkt er.  Er kann aber auch anders, nicht immer machohaft und draufgängerisch, er kann es auch langsam angehen lassen und eine Frau umgarnen. Tagsüber macht er den perfekten Geschäftsmann und Nachts ist er in einer Szene unterwegs wo man ihn nicht vermuten würde. Das er den Spagat so schafft ist schon erstaunlich.

Melissa noch recht jung aber alt genug um in Clubs zu gehen, wird eines Tages von Chris entdeckt, aber sie lässt ihn abblitzen, was sie mir sehr sympathisch gemacht hat. Sie hat ihren eigenen Kopf und weiß was sie will, vor allem aber nichts mit Männern, da sie sich eher zum weiblichen Geschlecht hingezogen fühlt. Aber natürlich ändert sich dieses als Chris um sie buhlt, schade eigentlich. Sie hat auch zu Hause kein leichtes Leben mit ihrem alkoholkranken Vater, der ein Geheimnis mit sich rumträgt.

Aber auch die restlichen Charaktere sind gut ausgearbeitet und passen in die Geschichte, nur leider nicht unbedingt in die SM-Geschichte. Ich hatte das Gefühl das sie zwar nicht Fehl am Platze waren, aber in den erotischen Bereich hätte ich sie nicht unbedingt eingesetzt. Ansonsten haben mir die Charaktere sehr gut gefallen.

Die Handlungsorte waren manchmal für mich sehr dürftig beschrieben, welches aber natürlich ein wenig mehr Platz für die eigene Fantasie lässt. Ich konnte mir auf alle Fälle immer ein passendes Bild für mich vor Augen zaubern.

Der Schreibstil von Angelique Corse ist toll, das Buch liest sich wirklich sehr flüssig und nur so dahin. Ich hatte kaum Lust es aus der Hand zu legen, da der Schreibstil es einfach nicht zuließ. Ich muss sagen das leider die SM-Szenen mir zu spärlich und auch zu wenig waren, dafür hatte man fast einen Spannungsbogen wie in einem Krimi oder Thriller, vielleicht konnte ich auch deswegen nicht aufhören zu lesen.

Alles in allem ist das Buch lesenswert, wenn man nicht auf so viele Sexszenen brauch und auch mal etwas Spannung in einem erotischen Roman möchte.

Amazonlink :


Bewertung :

Dieser Roman erhält von mir 4 von 5 Sternen