Samstag, 13. Januar 2018

Rezension zu "Henker" von Michael Barth




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 08.01.2018
Verlag : Books on Demand
Seiten : 320
Preis : 10,99 €

Klappentext :

»Wer frei von Schuld ist, braucht den Henker nicht zu fürchten!«

Ein Serienmörder versetzt das Ruhrgebiet in Angst und Schrecken. Er schreibt stets das Wort »Schuldig« mit dem Blut seiner Opfer an die Wand, nachdem er sie brutal hingerichtet hat. In der Presse gibt man ihm den Namen: »Der NRW-Henker« und schürt damit die Angst in der Bevölkerung.
Alles deutet auf einen religiösen Extremisten hin, doch schon bald gerät praktisch jeder in Verdacht, der mysteriöse Killer zu sein.
Hauptkommissar Bernd Zenker ermittelt mithilfe seines besten Freundes, dem Krimi-Autor Armin Kanschek. Schnell kommen sie der Wahrheit gefährlich nahe und geraten dabei selbst ins Visier des Henkers.
Nehmen Sie sich in Acht. Der NRW-Henker kennt vermutlich auch Ihre Leichen im Keller ...

Zum Autor : 

Michael Barth (Baujahr 1970) hatte nie geplant, Schriftsteller zu werden.
Doch die Geschichten, die sich permanent in seinem Kopf abspielten,
interessierte dies herzlich wenig. 2014 musste der Autor dann feststellen,
dass es eine Lösung für das Problem gab. Sobald diese Geschichten
zu Papier gebracht waren, gaben sie Ruhe und verschwanden.

Aber es sprach sich schnell in der Welt der unerledigten Storys herum
und nun stehen sie Schlange bei Herrn Barth, um in die Welt freigelassen
zu werden. Laut seiner eigenen Aussage ist dahingehend kein Ende in Sicht.

Der gelernte Mediengestalter für Digital- und Printmedien hat bisher
elf Romane veröffentlicht, der zwölfte erscheint im Januar 2018.
Als Hybrid-Autor schreibt und veröffentlicht Michael Barth
ab 2018 für einen Verlag und weiterhin als Selfpublisher.

Mit der Fokussierung auf das Thriller-Genre hat der Autor
Anfang 2017 seinen Weg gefunden und man darf sich auf
eine mörderisch spannende Zukunft freuen.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Thriller "Henker" hat uns Michael Barth mal wieder bewiesen das es absolut spannend schreiben kann. Das Cover ist sehr düster gehalten und im Hintergrund die Zeitung die das Thema aufgreift, ist schon echt gelungen.

In dem Buch begleiten wir Kommissar Bernd Zenker bei seiner Arbeit und eilen von Tatort zu Tatort. Wir der Kommissar den Henker aber auch fassen, dieses bleibt bis zum Schluss offen...

Bernd Zenker ist der Kommissar in diesem Thriller und wir erfahren so einiges. Mit seiner Frau lebt er im eigenen Häuschen und es geht ihnen anscheinend nicht schlecht. Er ist noch ein Mann der Tat und wenn es zu persönlich wird geht er auch schonmal zu weit. Mir hat dieser Charakter einfach super gefallen, schade das es solche Polizisten nicht gibt, das würde man sich so manchesmal wünschen.

Daniel Woltrer ist ein Reporter wie m,an ihn nicht erleben will. Er schreckt vor nichts zurück. Er ist mal zu Geld gekommen und macht den Job aus Spass, so kam es rüber. Aber auch er ist nicht vor allem gefeilt und muss das am eigenen Leib spüren. Für mich war er absolut unsympathisch, auch wenn seine Auftritte eher weniger waren.

Aber auch alle anderen Charaktere die in dem Buch vorkamen hatten für mich ausreichend Tiefe und passten immer perfekt ins Geschehen. Auch konnte ich mir immer ein passendes Biöd vor Augen führen.

Die Handlungsorte waren teilweise etwas vage beschrieben, aber das an solchen Punkten wo es auch passte. Man konnte entweder seiner Fantasie freien Spiel lassen oder aber man bekam das Bild vor Augen welches sich anscheinend der Autor vorgestellt hat. An manchen Punkten hätte ich mir etwas mehr gewünscht, bei den Folterungen zum Beispiel, nur wäre die Frage gewesen in welches Genré das Buch dann gehört hätte.

Der Schreibstil von Michael Barth hat sich in den letzten Jahren sehr geändert, aber zum positiven, finde ich. Den Spannungsbogen hält er auch in diesem Buch auf einem hohen Level und man möchte einfach nur weiterlesen. Michael Barth schafft es aber auch mit wenig Fremdworten auszukommen, so das sich das Buch einfach lesen lässt und man wirklich Spass am lesen hat. Ich hoffe noch auf viele Bücher von diesem Autor.

Abschließend möchte ich für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Fans von Thrillern kommen hier auf ihre Kosten und werden sicherlich nicht enttäuscht.

Amazonlink : 

Henker von Michael Barth

Bewertung :

Dieser Thriller erhält von mir absolut spannende 
5 von 5 Sternen.

 

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Rezension zu "Das Schwein" von Edward Lee




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 04.02.2013
Verlag : Festa-Verlag
Seiten : 160
Preis Print : 12,99 €

Klappentext :

Man nehme:
- einen skrupellosen Pornoproduzenten
- ein auf Perversitäten spezialisiertes Studio mitten in der Einöde
- zwei abgefuckte, drogenabhängige Prostituierte
- dumme, aber liebenswerte Hinterwäldler
- einen naiven Filmstudenten aus der Großstadt
- eine sexsüchtige Sektenbraut
- einen allzeit willigen Schäferhund
- ein Hausschwein mit besonderen Talenten

Und fertig ist die größte literarische Sauerei des Jahrhunderts.

Über den Autor :

Edward Lee (geboren 1957 in Washington, D. C.). Nach Stationen in der U.S. Army und als Polizist konzentrierte er sich lange Jahre darauf, vom Schreiben leben zu können. Während dieser Zeit arbeitete er als Nachtwächter im Sicherheitsdienst. 1997 konnte er seinen Traum endlich verwirklichen.
Er lebt heute in Florida und hat mehr als 40 Romane geschrieben, darunter den Horrorthriller Header, der 2009 verfilmt wurde. Er gilt als obszöner Provokateur und führender Autor des Extreme Horror.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Das Schwein" hat uns Edward Lee eine wirklich tolle Geschichte beschert, die aber nicht für schwache Gemüter ist. Das Cover ist interessant gestaltet und macht auf sich Aufmerksam. Leider bekommt man die Bücher nicht im Buchhandel.

Wir begleiten Leonard  ein knappes Jahr seines Lebens, indem er auf einen Kredithai der Mafia reinfällt und dann von ihnen gezwungen wird Filme zu drehen die es in sich haben.

Leonard ist eigentlich ein normaler junger Mann, der seine Träume hat und diese verwirklichen möchte. Es gibt Rückschläge wie einen Gefängnissaufenthalt. Als er sich Geld von den falschen Leuten leiht begint sein Alptraum. Er ist anfangs sehr zurückhaltend, entwickelt sich während der Geschichte nicht viel weiter außer zum Schluß hin. Für mich war er ein perfektes Opfer. Auch wenn sein Traum in Erfüllung geht, wird er davon leider nichts haben.

Rocco ist ein Kredithai der Mafia und tritt auch so auf. Er ist brutal und hat keinerlei Skruppel, eben der perfekte Mafiosi.

Sissy und Snowdrop sind zwei abgewrackte, Heroinsüchtige Prostituierte die für den nächsten Schuß alles machen würden. Sie sind schon lange ab der Realität.

Auch wenn es nicht viele andere Charaktere gab, passten sich die doch in die Geschichte ein.

Die Handlungsorte von denen es nicht viele gab, waren ausreichend beschrieben und man konnte sich alles gut  vorstellen, teilweise meinte man sogar man wisse wie es dort riecht.

Der Schreibstil ist einfach und sehr flüssig, das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen und es hat Spass gemacht. Allerdings ist es nicht unbedingt was für schwache Nerven, da es ja doch sehr speziell ist.

Ich kann dieses Buch allen empfehlen die das Genré mögen und natürlich würde ich behaupten wollen das es ein Muss für Edward Lee Fans ist.

Festalink :

Das Schwein von Edward Lee

Bewertung :

Dieses Buch bekommt von mir versaute 5 von 5 Sternen

 

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Rezension zu "Suizid" von Dean Koontz




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 20.12.2017
Verlag : HarperCollins
Seiten : 512
Preis Print : 14,99 €

Klappentext :

Der rätselhafte Selbstmord ihres Mannes ist nur der Anfang eines ungeahnten Albtraumes: Auf der Suche nach einer Erklärung für seinen Tod entdeckt FBI-Agentin Jane Hawk einen landesweiten Anstieg unerklärlicher Suizide. Als sie der Spur weiterfolgt, erhält sie eine unmissverständliche Warnung: Ein Unbekannter dringt in ihr Haus ein und bedroht ihren Sohn. Jemand Mächtiges scheint dahinterzustecken. Da Jane nicht mehr weiß, wem sie trauen kann, geht sie in den Untergrund. Getrieben von dem Willen, ihre Familie zu schützen und den Tod ihres Mannes zu rächen, macht sie die Jäger nun zu Gejagten.

Zum Autor : 

Dean Koontz glaubte an sich, auch als er noch kein erfolgreicher Schriftsteller war. Aber nicht nur er, auch seine Frau Gerda war von seinem Können überzeugt. Daher bot sie ihm an, für fünf Jahre allein den Unterhalt zu verdienen. Binnen dieser Zeit sollte er mit dem Schreiben ausreichende Einnahmen erzielen können – oder aber seinen Kindheitstraum an den Nagel hängen, so die Vereinbarung. Koontz musste diese Frist aber gar nicht ausschöpfen, der Erfolg kam schneller, und bis heute hat er insgesamt sagenhafte 400 Millionen Exemplare seiner Romane verkauft. Geboren wurde Koontz 1945 in Pennsylvania. Er arbeitete zunächst als Englischlehrer und schrieb nur am Wochenende und in den Abendstunden – bis das Angebot seiner Frau kam. Heute leben die beiden in Kalifornien.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Suizid" hat uns Dean Koontz einen spannenden temporeichen Thriller beschert, der wirklich lesenswert ist. Das Cover sagt nicht viel aus, aber der Titel passt wunderbar zum Buch. Das Cover macht aber auf alle Fälle auf sich aufmerksam und man nimmt das Buch auf alle Fälle mal in die Hand.

In dem Buch begleiten wir Jane dessen Mann Selbstmord begannen hat aus heiterem Himmel. Sie vermutet mehr dahinter und damit liegt sie anscheinend richtig. Sie wird gejagt und muss extrem Vorsichtig sein um ihr Ziel zu verfolgen.

Lane ist eine taffe FBI-Agentin die nach dem Tod ihres Mannes beurlaubt wurde. Sie gibt sich aber nicht damit zufrieden und forscht nach, wobei sie einigen ganz schön auf den Schlips tritt. Sie kommt mir sehr entschlossen rüber, hat aber auch Angst um ihren Sohn. Mit der Zeit verliert sie aber auch alle Hemmungenund tötet sogar Menschen, trotzdem wird sie aber nicht zu einem Killer. Ihre Ziele hat sie klar vor Augen und will sie mit allen Miteln erreichen.

Silverman ist Jane ihr Vorgestzter beim FBI und er glaubt an sie, bis er leider selbst infiziert wird. Ich finde es toll das er sich anfangs so für sie einsetzt und sie deckt, leider kann er sie nicht beschützen und wird selbst ein Opfer der Macht der Wissenschaft. Mir war er sehr sympathisch, auch wenn man nicht viel von ihme gelesen hat.

Dr. Shenneck ist der Wissenschaftler der alles auslöst und hinter dem Übel zu stecken scheint, aber auch er ist ersetzbar. Er missbraucht leider seine Erfindung und kommt dadurch i die Schusslinie von Jane. Leider erfährt man nicht von ihm und seinen Hintergründen, was ihn noch geheimnissvoller macht.

Auch alle anderen Charakter in dem Buch passen sich wirklich gut in die Geschichte ein, obgleich mir einige wie Superhelden vorkamen. Es muss schon wirklich oft mit viel Glück abgegangen sein. Die Personen hatten für mich genügend Hntergrund und wenn Personen eine längere Zeit einen begleitet haben, bekam auch noch mehr Hintergrund von Ihnen, das hat der Autor wirklich gut gelöst.

Die Handlungsorte waren meiner Meinung nach gut gewählt und passten zur Geschichte. Ich konnte mir immer einen bestimmten Ort vortellen, auch wenn es manchmal etwas schwerer war, aber dafür gibt es ja Fantasie. Es wurde nicht dermaßen überbeschrieben das es den Lesefluss stört.

Der Schreibstil ist richtig toll und hat auch eine tolle Geschwindigkeit. Durch die kurzen Kapitel fliegt das Buch nur so hin und man mag garnicht aufhören zu lesen. Das Buch begint sofort mit Handlung und auch die Spannung ist gleich da, welche auch während des Buches nicht abreist. Auch wurde vom Autor auf komplizierte Fachausdrücke verzichtet, was natürlich richtig Spass macht beim lesen.

Alles in allem kann ich diesen Koontz-Thriller allen empfehlen, aber Vorsicht das Ende ist offen, so das ich denke das noch ein zweiter Teil kommen wird.

Amazonlink :

Suizid von Dean Koontz

Bewertung :

Dieser Thriller bekommt von mir 
spannende 4 von 5 Sternen

Sonntag, 24. Dezember 2017

Rezension zu "Assassin´s Creed - Renaissance" von Oliver Bowden




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 17.03.2010
Verlag : Panini
Seiten : 448
Preis Print : 12,90 €

Klappentext :

Die italienische Renaissance im Jahre des Herrn 1476: Wo Kultur und Kunst direkt neben Bestechung, Gier und Mord gedeihen, wo sich konkurrierende Familien erbarmungslose Blutfehden um politische und wirtschaftliche Macht liefern – hier beginnt die Reise eines von Rache beseelten jungen Adligen, der einst zu einem Instrument des Todes werden soll – ein einsamer Vollstrecker. Er folgt dem Weg der Bruderschaft der Assassinen und erlernt die geheimen Fähigkeiten des uralten Attentäter- Ordens. Auf der Jagd nach den Mördern seiner Familie nutzt er die Weisheit großer Geister wie Leonardo Da Vinci und Niccolò Machiavelli, um seine Feinde zur Strecke zu bringen – geleitet nur vom Credo der Assassinen.

Zum Autor :

Oliver Bowden ist ein Pseudonym des historischen Schriftstellers Anton Gill, der sich seit 1984 der Schriftstellerei widmet nachdem er unter anderem im Theater (besonders im Royal Court Theatre, London) gearbeitet hatte. Geboren wurde er 1948 in Illford, Essex, wuchs aber mit seinem deutschen Vater und seiner englischen Mutter in London auf. Dort besuchte er erst die weniger als 10 Meilen von seiner Heimatstadt entfernte Chigwell School und ging dann auf das Clare College in Cambridge. Bevor er sich voll und ganz auf die Schriftstellerei konzentrierte arbeitete er nicht nur im Theater, sondern auch für Arts Council und für BBC. Obwohl er hauptsächlich historische Bücher geschrieben hat, sind auch fiktionale Werke unter seinem Namen zu finden. Während er schreibt reist er gerne, sonst lebt er in London oder Paris.
(Quelle : Lovelybooks)

Rezension :

Mit dem Buch "Assassin´s Creed - Renaissance" hat uns Oliver Bowden einen tollen Fantasyroman beschert. Das Spiel kenne ich nicht weshalb ich auch ohne Vorurteile an das Buch rangegangen bin. Das Cover hatte mit sofort in seinen Bann gezogen , dominierend ist der Krieger im Vordergrund, der aber auch sehr geheimnissvoll rüber kommt.

In dem Buch begleitren wir Ezio, der auf der Suche nach einem langgehüteten Geheimnisses ist, des Weiteren verfolgt er die Mörder und die Verantwortlichen die für den Tod seines Vaters und seiner Brüder verantwortlich sind. Im Laufe der Geschichte erlernt er die Kunst des Tötens in seiner Perfektion und wendet sie auch an. aber immer nach dem Credo der Assassinen.

Ezio ist zum Anfang ein noch recht junger Mann, der mit ansehen muss wie sein Vater und seine Bruder gehängt werden. Ab dem Tag übernimmt er Vewrantwortung und ist auch vom Gefühl der Rache erfüllt. Er entwickelt sich zum pefekten Mörder ganz im Sinne der Assassinen. Seine Entwicklung ist sehr stark und man kann oft die Sprünge miterleben.

Rodrigo ist der ärgste Gegner von Ezio und seiner Familie. Anfangs tritt er eher unwahrscheinlich in Erscheinung, aber im Laufe des Buches merkt man seine Wichtigkeit. Er steigert sich bis zur Position des Papstes und ist damit dichter am Geheimniss wie alle anderen. Aber auch die Zeit  nagt an ihm. Sein Einfluss macht ihn zwar zu einem gefährlichen Mann, aber auch das alles muss nicht immer was heißen. Für mich war er der perfekte Gegenspieler  für Ezio, was ja auch kein Wunder ist, da er auch eine gehobene Position bei den Templern inne hat.

Alle anderen Personen die ich hier kennenlernen durfte passen wunderbar in die Geschichte. Schön fand ich auch von Leonardo da Vinci zu lesen, es war immer wieder berauschend wie er sich integriert hat. Aber auch die Personen um Ezio und seiner Kontrahenten hatten für mich genügend Tiefe und man konnte förmlich die Liebe oder den Hass spüren.

Die Handlungsorte fand ich gut gewählt, obwohl ich manchmal echt Probleme hatte hinterher zu kommen. Die Beschreibungen haben mir und meiner Fantasy aber meistens ein Bild vor Augen gezaubert mit dem ich arbeiten konnte. Das eine oder andere Mal hätte ich gerne mehr Details gehabt, aber alles in allem fand man sich zu Recht.

Der Schreibstil ist einfach schön, ich konnte dfas Buch sehr entspannend lesen, wenn mal ein Wort unverständlich war war dieses meistens sogar kursiv geschrieben und man konnte es hinten im Buch nachschlagen. Auch fand ich die Länge der Kapitel vollkommen perfekt , mann hatte keine endlosen Kapitel aber auch keine 5-Minuten-Kapitel. Das lesen hat echt Spass gemacht. Die Spannung wurde im Buch stetig gesteigert, was ich aber zum Ende hin Schade fand, war das es dann Schlag auf Schlag ging und die Spannung abrupt abriss. Sicherlich hätte das Buch wesentlich an Länge gewonnen und vllt auch etwas an Spannung verloren aber so hatte man nur noch erfahren "Ende Gut - Alles gut" Schön wäre es gewesen von Rückschlägen oder ähnlichem zu lesen.

Alles in allem kann ich dieses Buch aber trotzdem empfehlen, wie es umgesetzt wurde in Sachen Spiel kann ich leider nichts sagen. Mich hat es gefesselt und es hat Spass gemacht es zu lesen.

Amazonlink :

Assassin´s Creed - Renaissance von Oliver Bowden

Bewertung :

Das Buch bekommt von mir fantastische 4 von 5 Sternen

 

Sonntag, 10. Dezember 2017

Rezension zu "Dämonengrab" von Jörg Benne




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 06.11.2017
Verlag : Mantikore-Verlag
Seiten : 330
Preis E-Book : 4,99 €

Klappentext :
 
Es will deine Seele...
 
Seit Generationen suchen Abenteurer in der Nähe eines alten Dorfes nach einer verschütteten Tempelanlage und deren legendärem Schatz. Als zwei Jungen zufällig einen verborgenen Eingang entdecken und einer der beiden unter mysteriösen Umständen verschwindet, schließen sich dem Suchtrupp auch einige Schatzsucher an. Doch auf das, was in den finsteren Gängen der Ruine auf sie lauert, ist keiner von ihnen vorbereitet...

Über den Autor :

Liebe Leser, ich wurde 1975 in Bottrop geboren und begann schon in der Grundschule Geschichten zu verfassen. Als meine älteren Schwestern "Der Herr der Ringe" lasen, war ich von den beiliegenden Karten total fasziniert und begann mir eigene Abenteuer auszudenken.

Viele Jahre entwickelte ich meine Fantasy-Welt Nuareth, in der alle meine Fantasy-Romane spielen. Mit jedem der Bücher, lernt der Leser neue Facetten und Gegenden der Welt kennen, trifft aber auch Bekanntes wieder. So möchte ich eine Welt schaffen, in die der Leser gern zurückkehrt, die sich für ihn lebendig anfühlt und so mehr ist, als bloße Staffage für eine Romanhandlung.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Fantasyroman "Dämonengrab" hat uns Jörg Benne einen tollen Roman gezaubert, der auch noch eioniges an Horrorelemente aufweist. Schon das Cover hat mich absolut in seine Bann gezogen, so schön düster wie das rüberkommt. Es scheint eine Mischung aus Totenschädel und Hörnern zu sein, was absolut für das Buch spricht.

in dem Buch begleiten wir Ordo der eher unfreiwillig zum Führer einer Truppe wird die in die Tiefen eines seit langem verschütteten Tempels vordringt. Es wird eine verlustreiche Expedition von der nicht viele zurückkehren.

Ordo ist in diesem Buch einer der Hauptprotagonisten. Er ist noch sehr jung und hat schon viel Verantwortung, er muss die Felder bestellen und sich um seine kranke Mutter kümmern. Natürlich hat er Träume von denen er sich wünscht sie würden wahr werden. Er ist anfangs eher schüchtern und bleibt auch ansonsten sehr im Hintergrund, aber zum Schluß fasst er eine Menge Mut in seiner letzten Handlung. Er war mir immer sehr sympathisch in seiner Art.

Seljana ist eine Magierin, die extra anreist wegen dem Tempel. Aber auch ihre Kräfte sind nicht unermesslich und sie muss sehr leiden in den Tiefen des Tempels. Sie ist aber immer mit vollem Elan dabei und tut alles für die Truppe um sie zu beschützen. Erst dachte ich sie wäre total eingebildet und würde am liebsten über allen stehen, aber dieses Bild hat sich schnell bei mir wieder eingestellt.

Nilra ist eine Soldatin der Stadtgarde, was nicht so alltäglich ist. Sie besticht aber wirklich durch ihre Schlagfertigkeit und auch durch ihren Mut. Sie will auch nicht als schlechter dastehen als ihre männlichen Kollegen und daher ist sie sehr taff und tut alles um mitzuhalten oder besser zu sein. Mir gefiel dieser Charakter von Anfang an sehr gut, ich würde gerne von ihr mehr lesen wollen. Vorallem merkt man das sie doch ein wenig anders als alle anderen ist, denn sie fühlt sich mit ihren Lügen nicht wirklich wohl, was ich auch verstehen kann.

Auch die anderen Chararktere die in dem Buch auftreten passen wirklich sehr gut zu der Geschichte. Für mich hatten alle genug Tiefe und Charakter, aber es bleibt auch noch genug Platz für die eigene Vorstellungskraft.

Die Handlungsorte, es waren ja nicht wirklich viel, sind gut gewählt und man konnte sich gut orientieren. Das einzige wo es mir etwas schwer fällt ist im Tempel, aber es liegt wahrscheinlich daran das er in einem Berg geschlagen ist und man seine Ausmaße nicht wirklich kennt. Von den Beschreibungen her aber konnte man sich die einzelnen Räume gut vorstellen.

Der Schreibstil von Jörg Benne ist einfach toll, man liest das Buch nur so weg und man kann auch garnicht aufhören. Die Spannung steigt stetig und man ist dermaßen im Lesefluss das man garnicht merkt wie die Zeit vergeht. Auch finde ich es toll das das Buch mit nicht vielen Fremdwörten auskommt, sicherlich sind Eigennamen etc aus einem Fantasyroman nicht alltäglich, aber das gehört zum Genré. Auch die Kapitellängen fand ich nicht als sehr störend, denn dadurch das man in die Geschichte so schnell abtaucht merkt man garnicht wielange man liest.

Zum Schluß kann ich nur eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen. Der gewisse Genrémix gefällt mir sehr gut und es lässt sich wirklich schön lesen.

Amazonlink :

Dämonengrab von Jörg Benne

Bewertung :

Dieser Fantasyroman bekommt von mir 
fantastische spannende 5 von 5 Sterne.

 

Sonntag, 8. Oktober 2017

Rezension zu "Sarathoas" von Valerian Çaithoque





Buchdaten

Erscheinungsdatum : 15.03.2013
Verlag : Amizaras
Seiten : 832
Preis Print : 29,80 €

Klappentext 

Rafaela hat das Geheimnis des ewigen Lebens entdeckt, durch das sie die Heilerin der Welt werden will. Atila ist in den Besitz eines Artefakts gelangt, das ihm Ruhm und Reichtum verspricht. Doch der Krieg der Ariach beschwört eine Bedrohung herauf, die alles Leben auf der Erde auslöschen könnte. Sarathoas bietet einen Ausweg an, der die Gefährten zu den dunkelsten Geheimnissen der Menschheitsgeschichte und den Abgründen ihrer eigenen Seele führt.

Zum Autor 

Valerian Çaithoque ist ein Pseudonym und der Autor gibt leider keine persönliche Daten von sich preis und möchte anonym bleiben.

Rezension 

Mit dem Buch "Sarathoas" hat uns Valerian Çaithoque eine super Fortsetzung des ersten Teils beschert. Da ich ja schon vom ersten Teil so begeistert war kam ich nu nicht drum herum auch diesen Teil zu lesen. Die Aufmachung ist wie beim ersten Buch, aber auch hier ist wieder die Qualität und auch die Perfektion des Buchdruckes und der Bindung zu erkennen.

Auch in diesem Buch haben wir Anfangs zwei Handlungsstränge, welche sich aber diesesmal auch zusammenfügen. Dieser Teil schließt sich nahtlos an den ersten an und dadurch hat man das Gefühl natürlich wieder sofort dabei zu sein.

Sarathoas ist diesesmal die Hauptrolle in dem Buch, was aber durch den Titel schon klar war. Er ist ein Erelim und unterstützt unsere Helden in dem Buch. Er bietet viel Rückendeckung und hat auch sonst alles unter Kontrolle. Auch ist er immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Cornelius ist ein ehemaliger Elite-Soldat der schon eine Menge einstecken muss. Manchmal kommt er einem wirklich nuir so vor als wenn er nur Befehle ausführen kann, dann aber überrascht er einen auch immer wieder. Waffen und der Kampf sind seine Welt und da macht ihm auch so schnell keiner was vor, auch kann er sich schnell auf Situationen einstellen. Die Rolle die er verkörpert passt ihm wunderbar.

Sissy ist eine Agentin die sich immer die Seite aussucht die ihr den meisten nutzen bringt. Sie wechselt furchtbar schnell die Seiten, was sie unberechenbar macht in meinen Augen. Man fragt sich in manchen Situationen auf welcher Seite steht sie nun.

Auch in diesem Buch sind keine Charaktere am falschen Platz, sie fügen sich alle wunderbar in diese Fantasygeschichte ein und man kann sich immer ein passendes Bild vor die Augen rufen.

Auch die Handlungsorte sind wieder wunderbar beschrieben und man hätte manchmal richtig Lust sich Stadtpläne und Karten zu besorgen um die Wege zu verfolgen die beschrieben wurden, da sie einem so realistisch vorkommen.

Der Schreibstil ist natürlich auch hier auf dem Niveau des ersten Buches, also etwas anspruchsvoller finde ich als normal. Auch in diesem Band sind wieder viele Illustrationen und die Seiten sind wunderbar gestaltet, was aber leider zur Folge hat das es sich manchmal etwas schwer liest. Die Kapitel sind auch hier wieder in der richtigen Länge und es macht Spass das Buch zu lesen. Aber auch bei diesem Band muss ich sagen das es nichts für zwischendurch ist, auch hier muss man sich schon die Zeit nehmen um das Buch zu lesen und vorallem das tolle Buch zu geniessen.

Auch bei diesem Buch kann ich nur eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen.

Amazonlink 

Saratoas von Valerian Çaithoque

Bewertung

Von mir bekommt dieses Buch fantastische 
5 von 5 Sternen

Samstag, 9. September 2017

Rezension zu "Herz-Jesu-Blut" von Corrado Falcone



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 05.04.2017
Verlag : Edition Raetia
Seiten : 320
Preis Print : 12,90 €

Klappentext : 

Sonja Schwarz ist eine leidenschaftliche Ermittlerin aus Frankfurt. Aus Liebe zu ihrem Mann Thomas zieht sie nach Südtirol, auf das Weingut der Familie.
Aber Sonja merkt schnell, dass die Postkartenidylle trügt. Als Provinzpolizistin in Bozen muss sie sich nicht mit Falschparkern und Weinpanschern herumschlagen, sondern mit Mord und Totschlag, Drogenschmuggel und der Mafia.
Sie gerät an einen alten Fall, an dem ihre Familie zu zerbrechen droht: der Fund des Skeletts der Jugendlichen Evelyn Kronstadt. Die Spuren in diesem Fall führen Sonja immer wieder zu ihrem eigenen Mann Thomas. Was hat er damit zu tun?

Zum Autor : 

Corrado Falcone ist das Pseudonym eines bekannten Autors

Rezension :

Mit dem Krimi "Herz-Jesu-Blut" ist dem Autor der unter dem Pseudonym Corrado Falcone schreibt ein spannender Krimi gelungen, leider fehlte mir das Gewisse Etwas. Da ich die Serie aus dem Fernsehen nicht kannte bin ich ohne Erwartungen  an das Buch rangegangen. Das Cover alleine hätte mich nicht unbedingt überzeugt, da ich mir nichts darunter Vorstellen könnte.

In dem Buch ermitteln wir mit der Kommissarin Sonja Schwarz in 2 Mordfällen. Sie ist gerade mit ihrem Mann nach Bozen zurückgekehrt, da er das Weingut seiner Eltern weiterführen will. Leider wird die gesamte Familie in einem Mordfall verstrickt und Sonja muss wirklich kämpfen um professionell zu bleiben.

Sonja ist eine Polizistin die aus Frankfurt nach Bozen zieht. Sie ist eigentlich ziemlich professionell und abgebrüht, aber als Ermittlungen gegen ihre Familie anstehen bröckelt auch diese Fassade. Ansonsten ist Sonja mit allen Wassern gewaschen und beherrscht alle Tricks die sie weiterbringen.

Matteo Zanchetti wird der neue Vorgesetzte von Sonja und scheint ein richtiger Gigolo zu sein. Mit seiner Art will er alle Frauen bezirzen nur klappt das nicht bei Sonja. Auch er versteht sein Handwerk sehr gut und trifft fast immer die richtigen Entscheidungen, auch kann er sich gut verstellen und allen gut reden.

Stefan Keller ist ein Politiker durch und durch, man könnte ihm so einiges zutrauen aber er ist wirklich aalglatt. Er nutzt alles zu seinem Gunsten aus. Nur auch der perfekteste macht mal Fehler. Seine politische Laufbahn ist bestimmt beachtlich, doch wo sie noch hinführt schwer zu sagen.

Auch die restlichen Charaktere sind alle gut ausgearbeitet und passen sich in die Geschichte wunderbar ein. Ich fand das keine Person fehl am Platz war. Von den Charakteren hatte ich immer ein angenehmes und auch gutes Bild vor Augen, obwohl diese Bilder bestimmt nicht mit der TV-Serie harmonisieren werden, aber das ist ja das schöne am Buch man kann sich alles selbst vorstellen.

Die Handlungsorte waren alle recht gut beschrieben, manchmal aber hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Ich konnte zwar mir immer ein Bild vor Augen zaubern, aber es war manchmal schwer für mich. Die Handlungsorte waren für mich für diese Geschichte gut gewählt, aber da ich keine eigene Ortskenntnisse besitze kann ich auch nicht sagen ob sie gut umgesetzt wurden.

Der Schreibstil ist einfach toll, das Buch lässt sich recht schnell und flüssig lesen und an Spannung wird auch nicht unbedingt gespart. Die Spannung steigt auch während des Buches an und man fiebert schnell mit. nur leider hatte ich den Mörder schon recht schnell in Verdacht. Zum Text muss ich allerdings sagen, dass es mir oft vorkam das Worte fehlten oder auch falsche dastanden. Den Dialekt hat der Autor allerdings sehr gut in die Geschichte mit eingebaut.

Alles in allem handelt es sich um einen tollen und gelungenen Krimi und dedeshlab gibt es eine Leseempfehlung von mir.

Amazonlink : 

Herz-Jesu-Blut von Corrado Falcone

Bewertung :

Von mir erhält dieser Krimi spannende 
5 von 5 Sternen