Sonntag, 15. April 2018

Rezension zu "Dead End" von Sharon Bolton



Buchdaten : 

Erscheinungsdatum : 21.04.2014
Verlag : Goldmann Verlag
Seiten : 448
Preis Print :  8,99 €

Klappentext :

Zwanzig Selbstmorde in fünf Jahren. Meist sind es junge Frauen, die sich auf bizarre Art das Leben nehmen. Nicht nur die Polizei vermutet, dass irgendetwas an der ehrwürdigen Universität Cambridge nicht mit rechten Dingen zugeht. Nun soll sich DC Lacey Flint im Auftrag ihres Vorgesetzten Mark Joesbury als verletzlich-depressive Studentin ausgeben und den Lockvogel spielen. Als sie schließlich unter denselben Albträumen leidet, von denen die jungen Frauen in den Tod getrieben wurden, weiß Lacey: Sie ist die Nächste.

Über die Autorin : 

Sharon Bolton wurde im englischen Lancashire geboren, hat eine Schauspielausbildung absolviert und Theaterwissenschaft studiert. „Todesopfer“, ihr erster Roman, wurde von Lesern und Presse begeistert gefeiert und machte die Autorin über Nacht zum neuen Star unter den britischen Spannungsautorinnen. Ihrem ersten Triumph folgten mittlerweile sieben weitere Thriller – darunter vier mit der grandiosen Ermittlerin Lacey Flint – in denen Sharon Bolton ihr brillantes Können immer wieder unter Beweis stellte. Sie wurde bereits für zahlreiche Krimipreise nominiert und für "Schlangenhaus" mit dem Mary Higgins Clark Award ausgezeichnet sowie mit dem Dagger in the Library für ihr Gesamtwerk. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Oxford.

Rezension :

Mit dem Thriller " Dead End" hat uns Aharon Bolton einen wirklich interessanten Thriller beschert. Das Cover ist recht einfach gehalten und würde mich nicht so sofort ansprechen, aber der Klappentext hat mich dann doch Neugierig gemacht.

In diesem Thriller begleiten wir Lacey oder auch Laura wie sie verdeckt in Cambrigde ermittelt. In den letzten Jahren haben sich dort die Selbstmorde gehäuft. Wird auch sie ein Opfer ?

Laura oder auch Lacey ermittelt undercover und macht so einiges falsch, vorallem hält sie sich nicht an ihre Anweisungen und bringt so die ganze Aktion in Gefahr. Sie ist noch jung und fällt daher nicht so auf an der Uni. Was mir aber auch aufgefallen ist, ist das sie sehr emotional handelt, was bei so einer Aktion natürlich gefährlich ist.

Dr. Bell ist ein ehemaliger Student aus Cambrigde und man kann ihn schlechte einschätzen. Man würde vermuten das er zu dem Komplott gehört, aber ob es so stimmt da hatman immer wieder seine Zweifel. Anscheinend muss er noch ziemlich attraktiv sein, denn er scheint noch sehr gut bei den Frauen anzukommen. Mir war er immer etwas unheimlich.

Auch die anderen Charaktere sind für mich sehr gut ausgearbeitet und man kann sich immer eine Person vorstellen. Die Hauptpersonen waren für mich absolut ausreichend beschrieben, wobei die Nebenpersonen eher vernachlääsigt wurden, was ich aber nicht schlimm fand.

Dien Handlungsorte, welche sich teilweise sehr schnell abwechselten waren sehr gut gewählt. Ich fand mich schnell zurecht und fand auch das sie ausreichend beschrieben wurden. Also ich konnte mir immer ein pasendes Bild vor Augen projezieren.

Der Schreibstil ist sehr schön. Das Buch liest sich flüssig weg und man mag an manchen Stellen garnicht aufhören. Sicherlich kamen ein paar medizinische Fachbegriffe vor, was ich aber nicht als sehr schlimm empfand. Die Spannung war immer spürbar und sie stieg sogar noch während des Buches an, was ich schon sehr toll fand. Auch wurde man auf falsche Fährten geführt, was natürlich dem Buch sehr zu gute kam. Nur das Ende war nicht so wirklich nach meinem Geschmack und einfach zu unspektakulär.

Alles in allem ist es ein schöner Thriller, den man mal lesen sollte.

Amazonlink :

Dead End von Sharon Bolton

Bewertung :

Von mir gibt es hier spannende 4 von 5 Sternen

Sonntag, 8. April 2018

Rezension zu "Porno" von Matt Shaw



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : Feb. 2018 (1.Auflage)
Verlag : Festa-Verlag
Seiten : 160
Preis Print : 12,99 €

Klappentext :

Dies ist die tragische Geschichte von Victoria Sheldon. Sie war jung und brauchte das Geld.
Und so endete sie vor der Kamera von Harry – und dessen sehr, sehr krankem Publikum.
Dies ist aber auch die tragische Geschichte von Harry. Victoria lässt nicht viel von diesem Dreckschwein übrig …
Englands erfolgreichster Autor des Extreme Horror erzählt in PORNO eine brutale Geschichte aus dem Sex-Business.

Zum Autor :

Matt Shaw ist verrückt – verrückt nach Extreme Horror. Er hat in Eigenregie schon Dutzende solcher Titel veröffentlicht. Seine ständig wachsende Fangemeinde vergleicht sie mit Werken von Richard Laymon und Edward Lee, aber auch mit denen von Stephen King – nun, zumindest sind sie sehr brutal und krank, möglicherweise sogar genial …
Matt ist ein großer Bewunderer von Roald Dahl (er hat sich ein Tattoo des Schriftstellers auf den Arm stechen lassen) und quatscht ständig über Filme. Er lebt mit seiner Frau Marie, der Katze Nellie und den drei Ratten Roland, Splinter und Spike in Southampton, England.

Rezension :

Mit dem Buch "Porno" hat uns Matt Shaw mal ein tolles Lesevergnügen im Bereich Horror-Extrem beschert. Das Cover sticht ins Auge, aber man kann sich nicht wirklich was darunter vorstellen.

Wir begleiten in dem Buch Victoria, die aus der Not heraus in etwas gerutscht ist was ihr Leben grundauf verändert. Leider nicht nur zum Guten und deshalb können wir sie bei Ihrer Rache begleiten.

Victoria ist eine junge Schauspielerin, die leider nicht sehr erfolgreich ist. Wie sollte es anders sein, sie rutscht in das Milieu ab, wo sie zwar erfolgreich ist, aber trotzdem nicht glücklich. Sie ist für mich sehr naiv und auch zu vertrauensselig. Ihre Rachegelüste haben es aber in sich, auch wenn sich ihre Rache nicht wie gewünscht erfüllt.

Harry ist ein skrupelloser Dreckskerl. Er gibt vor etwas zu sein was er nicht ist und nutzt Menschen einfach nur aus. Frauen sind für ihn nur ein Stück Fleisch. Ich mochte ihn nicht und hätte ganz andere Sachen mit ihm gemacht wie Victoria.

Auch die anderen Charaktere passten wunderbar ins Buch, obwohl mir der eine oder andere dann doch nicht ganz Realitätsnah erschien. Aber ansonsten hatte ich immer ein passendes Bild vor dem inneren Auge.

Die Handlungsorte konnte ich mir auch sehr gut Vorstellen, welche aber auch nicht sehr Zahlreich waren. Für mich war immer genug Platz für meine Fantasie, was mir gut gefiel.

Der Schreibstil von Matt Shaw ist schön einfach und trotzdem fesselt er einen. Die Seiten flogen nur so dahin bis zum Schluss, man wollte auch gar nicht aufhören zu lesen. Die Spannung baute sich stets auf und hielt sich dann auch, so das ein weiterlesen Pflicht war. Dieses Buch habe ich an einem Stück gelesen. Auch wenn das Ende etwas unerwartet kam, so fehlte mir etwas am Schluss, so der gewisse Kick.

Alles in allem kann ich dieses Buch als guten Einstieg in die Extremreihe des Festa-Verlages empfehlen.

Festalink :

Porno von Matt Shaw

Bewertung :

Dieser Horrorroman aus dem Bereich
Extrem von Festa erhält von mir
spannende 4 von 5 Sternen






Mittwoch, 4. April 2018

Rezension zu "Blutmond" von Thomas Vaucher




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 09.03.2018
Verlag : Riverfield Verlag
Seiten : 352
Preis Print : 20,00 € (gebundene Ausgabe)

Klappentext :

„DIE SONNE WIRD SICH IN FINTSERNIS WANDELN UND DER MOND IN BLUT.“

Nächtliche Klopfgeräusche, die von überall her zu scheinen kommen, blutige Handabdrücke wie aus dem Nichts und übel zugerichtete Leichen, die des Morgens entdeckt werden: Eine Kleinstadt an der Nordsee wird von mysteriösen Mordfällen terrorisiert. Bei Vollmond. Doch als Ex-Kommissar Richard Winter die Ermittlungen aufnimmt, stößt er bei den Einwohnern nur auf Ablehnung und Feindseligkeit.
Er findet heraus, dass der Spuk exakt einen Monat nach einem Blutmond begonnen hat. Schnell wird ihm bewusst, dass weit mehr dahintersteckt, als man ihm zunächst glauben machen wollte. Und als der nächste Vollmond näher rückt, muss plötzlich auch er um sein Leben fürchten …

Ex-Kommissar Richard Winter, spezialisiert auf mysteriöse Verbrechen, ermittelt in seinem zweiten Fall, in dem ein scheinbar unsichtbarer und grausamer Mörder sein Unwesen in einer beschaulichen Kleinstadt an der Nordsee treibt.

Über den Autor :

Thomas Vaucher (37) ist Autor und Lehrer. „Blutmond“ ist nach „Die Akte Harlekin“ sein zweiter Thriller im Riverfield Verlag. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Freiburg in der Schweiz.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Blutmond" hat uns Thomas Vaucher eine wirklich gelungene Fortsetzung beschert. Auch das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen und mich neugierig gemacht.

Bei diesem Fall begleiten wir Ex-Kommissar Winter an die Nordseeküste, wo anscheinend ein Geist eine ganze Straße in Angst und Schrecken versetzt. Warum ? Und was steckt genau dahinter ?

Auch in diesem Buch entwickelt Ex-Kommissar Richard Winter wieder das richtige Gespür für den Fall. Er ermittelt diesmal im direkten Umfeld, was ihn Angreifbar macht. Er schlussfolgert oft richtig, aber er handelt auch teilweise sehr überstürzt. Mir gefällt dieser Charakter sehr gut, da er seine Kanten und Ecken hat.

Michael, der Sohn von Richards Cousine ist dieses mal als Praktikant mit von der Partie. Er verkörpert  alles wie man sich die Jugend von heute vorstellt. Mit seine 16 Jahren ist er vorlaut, hat aber auch die richtigen Gedankengänge und stellt die richtigen Fragen. Natürlich tanzt er aus der Reihe und Winter lässt ihn machen was er will. Nicht nur das er Musik hört die weder seiner Mutter noch Winter mag, er lackiert sich auch die Nägel etc. Trotzdem fand ich ihn sehr erfrischend in der Geschichte.

Anja Schäfer ist Kommissarin in Cuxhaven und für das Nest wo Winter ermittelt zuständig. Sie ist anfangs gar nicht erfreut das Winter ermitteln soll, aber mit der Zeit wurde sie ein tolles Team mit ihm. Auch glaube ich das da etwas zwischen den Beiden geknistert hat.

Auch die anderen Charaktere in dem Buch sind einfach nur passend gewählt. Für mich hatte es nie den Anschein das irgendeine Person unlogisch oder auch nur Fehl am Platze war. Die Personen haben genügend Hintergrund und Tiefe. Ich konnte mich in die Personen gut versetzen und auch mitfühlen.

Auch die Handlungsorte sind sehr gut gewählt worden und für mich mit genügend Details beschrieben. Das eine oder andere mal war es mir zwar etwas zu viel, aber es hielt sich in Grenzen. 

Der Schreibstil ist einfach toll vom Autor. Das Buch liest sich wirklich schön und man möchte es gar nicht aus der Hand legen. Die Kapitel haben die richtige Länge und man kann mal kurz eine Pause machen ohne mitten in einem Kapitel zu pausieren. Manchmal war mir etwas zu viel beschrieben, was aber zum Glück nicht oft vorkam und so auch nicht den Lesefluss gestört hat. Die Spannung baute sich wie auch schon im ersten Teil stetig auf um dann zum Schluss nochmal einen richtigen Sprung zu machen. Auch mit dem Ende rechnet man so nicht direkt, aber zum Schluss ist es dann doch sehr vorhersehbar.

Alles in allem ist es ein sehr gelungener 2ter Teil um Ex-Kommissar Richard Winter und wem der erste Teil gefiel, der wird auch von diesem Teil nicht enttäuscht sein.

Amazonlink :


Bewertung :

Auch dieser Teil von Ex-Kommissar Winter
erhält von mir
5 von 5 Sterne

Montag, 2. April 2018

Rezension zu "Die Akte Harlekin" von Thomas Vaucher




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 17.08.2016
Verlag : Riverfield Verlag
Seiten : 352
Preis Print :  18,00 € (gebundene Ausgabe)

Klappentext :

Ein Serienkiller, der seine Opfer sämtlicher Körperflüssigkeiten beraubt, versetzt die Bevölkerung in der Hansestadt Bremen in Angst und Schrecken. Die Angehörigen der Ermordeten begehen wenige Tage nach den Verbrechen Selbstmord, nachdem sie angegeben haben, ihnen seien die Getöteten als Geister erschienen. Die Polizei tappt im Dunkeln und engagiert den ehemaligen Kommissar und Experten für Okkultes, Richard Winter, als externen Ermittler für den Fall. Im Laufe seiner Nachforschungen macht Winter eine grauenvolle Entdeckung, die ihn jedoch bald selbst ins Visier des Killers geraten lässt …

Zum Autor :

Thomas Vaucher, 1980 in Freiburg (CH) geboren, ist Autor, Musiker, Schauspieler und Lehrer. Er war seit jeher vom Mittelalter und dem Fantasy-Genre begeistert, welches er bei Rollenspielen lieben lernte. Selbst aktiver Spieler und Organisator von Rollenspielen und Live-Rollenspielen (LARPs), schrieb er schon als Kind Fantasy-Kurzromane.
Seine Geschichte "Tyrions Wacht" aus der Anthologie "Der Treue geopfert (Arcanum Fantasy Verlag) erreichte beim Deutschen Phantastik Preis 2009 den 2. Platz.
2010 wurde sein erster Roman (der historische Roman "Der Löwe von Burgund") publiziert. Zahlreiche weitere folgten.
Thomas Vaucher ist auch Mitglied der Heavy Metal Formation EMERALD (CH), welche bisher sechs CDs (zwei davon bei Shark Records (D), drei davon bei Pure Steel Records (D)) veröffentlicht hat.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch "Die Akte Harlekin" hat uns Thomas Vaucher einen tollen Thriller beschert, der mal etwas anderes ist. Das Cover passt wirklich gut zum Buch, was man im Verlaufe der Geschichte bemerkt.

In dem Buch begleiten wir Ex-Kommissar Richard Winter der nach einer missglückten Geldübergabe bei der Polizei seinen Job verloren hat. Jetzt wird seine Hilfe von der Polizei benötigt, in einem Fall mit einem Serienmörder. Nur leider kommt er ins Visier der Polizei und er muss seine Unschuld nun beweisen.

Richard Winter ist ein Ex-Kommissar der sich nun nach seiner Entlassung bei der Polizei sein Geld als Privatdetektiv verdient. Er ist dem Alkohol verfallen und anscheinen auch Kettenraucher. Hier wurde das typische Klitschee bedient. Im Laufe der Geschichte scheint er aber weniger zu Rauchen und zu Trinken. Auch verträgt er sich wieder mit seinem Adoptivvater mit dem er sich vor Jahren verkracht hat. Er ist ziemlich Clever und hat eine schnelle Auffassungsgabe. Seine Schlussfolgerungen sind immer sehr schlüssig. Er macht eine für mich sehr positive Entwicklung durch.

Cathrine Weiß ist anscheinend die einzige die wirklich an Richard Winter glaubt. Sie unterstützt ihn in jeder Situation und rettet ihm anscheinend auch öfters das Leben. Anscheinend ist sie Richard persönlicher Schutzengel.

Auch alle anderen Chararktere, die einem im Buch begegnen, passen sich wunderbar in die Geschichte ein. Eine wirklen sehr mystisch und andere haben einen eher kurzen Auftritt. Aber trotzdem haben alle genügend Tiefe um sie einordnen zu können. Auch das es Charaktere gibt die nicht menschlich sind finde ich mal ganz interressant in einem Thriller.

Die Handlungsorte sind alle sehr gut gewählt und ausreichend beschrieben. Ich habe immer ein passendes Bild vor meinen Augen gehabt.

Der Schreibstil des Autors ist einfach toll. Das Buch liest sich einfach sehr schön und die Kapitel haben genau die richtige Länge. Die Seiten fliegennnur so dahin und man möchte garnicht aufhören zu lesen. Die Spannung ist immer auf einem Niveau das man garnicht aufhören will zu lesen, zum Schluss des Buches kommt nochmals richtig Fahrt auf und die Spannung steigt rapide,

Alles in allem ist das mal ein Thriller der anderen Art. Mir hat er sehr gut gefallen und ich kann ihn nur weiterempfehlen.

Amazonlink :

Die Akte Harlekin von Thomas Vaucher

Bewertung :

Dieser Thriller bekommt von mir geisterhafte 
5 von 5 Sternen

Samstag, 31. März 2018

Rezension zu "Der Serbe" von H.C.Scherf




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 06.03.2018
Verlag : Books on Demand
Seiten : 248
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

»Der ist definitiv ertrunken. Die haben ihn noch lebend ins Wasser geworfen, dabei nicht mal seine Hände gefesselt.«

Die Aussage der Rechtsmedizinerin Karin Hollmann ist klar und deutlich. Sven Spelzer, mit dem sie schon den Serienmörder Pehling zur Strecke brachte, weiß von Anfang an, wen er für diesen Zeugenmord zur Verantwortung ziehen muss.
Die Soko wurde gebildet, um den ›SERBEN‹, wie sie den Gewaltverbrecher nennen, nach Jahren der Erfolglosigkeit, endlich zur Strecke bringen zu können.

Brutalster Drogen- und Menschenhandel wird ihm zur Last gelegt. Mögliche Belastungszeugen verschwinden meist spurlos.

Doch wer ist der unsichtbare Helfer im Hintergrund?
Gibt es einen Maulwurf in den Reihen der Polizei?

Wieder werden die beiden Ermittler in einen Einsatz hineingezogen, der sie, wie schon im ersten Band dieser Reihe, an die Grenzen treibt. Als sie bereits an den sicheren Zugriff glauben, hat der Teufel längst die Falle gebaut

Zum Autor :

Der Autor wurde 1948 in Essen/Germany geboren und erlernte das ehrbare Schriftsetzer-Handwerk.

Eine verantwortungsvolle Führungsaufgabe, erlaubte es zeitlich nicht, sich dem Schreiben widmen zu können. Erst mit dem Eintritt in den Ruhestand, veröffentlichte H.C. Scherf seine ersten Romane.

Bücher sind Träume und Visionen, die der Autor in Worte gekleidet hat. Sie sollen erreichen, dass Leser oder Leserinnen sich in eine Geschichte hineingezogen fühlen. Erst wenn sie mit den Protagonisten leiden, den Schmerz, die Freude fast körperlich fühlen können, dann hat das Buch einen Level erreicht, der es einzigartig machen kann. Genau das versucht der Autor zu erreichen.

Spannendes lesen ist eine Sache - Spannung fühlen ist das Optimum. Immer schwingt in den Romanen die Nähe zur Realität mit, was den Büchern trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, eine eigene Magie verleiht.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch " Der Serbe " hat uns H.C. Scherf eine wirklich gelungene Fortsetzung seines ersten Thrillers beschert. Das Cover macht schon neugierig auf das Buch und im Verlaufe des Buches merkt man auch das es sehr gut passt.

Wir ermitteln wieder mit Spelzer in einem Fall, der ihn und alle anderen an die Grenzen bringt. Als auch noch Pehling den Justizbeamten entkommt ist das Chaos perfekt. Eine tolle Jagd beginnt mit einem unerwarteten Ende.

Sven Spelzer ist jetzt Hauptkommissar und noch immer in psychologischer Behandlung nach dem ersten Fall. Er ist jetzt mit der Pathologin Karin Hollmann zusammen, was ihm sehr gut tut. Seine Schlussfolgerungen sind immer sehr schlüssig und ergeben auch Sinn. Leider ist er sehr auf Pehling fixiert, so das er ein wenig abgelenkt wirkt. Trotzdem mag ich ihn.

Pehling ist wie im ersten Teil ein brutaler Mörder, der seine Morde aber am liebsten inszeniert. Sie sind immer sehr brutal und auch sehr blutig. Er hat aber auch einen Narren an Karin Hollmann gefressen und man könnte denken das er sie beschützt. Zwar mordet er aber irgendwie macht er auch eine Wendung durch.

Kladicz "Der Serbe" ist ein Ganove wie man ihn sich vorstellt. Hat alles im Griff überall seine Leute und anscheinend den einen oder anderen auch auf seiner Gehaltsliste. Zwar versucht er sich immer rauszureden, aber das klappt nicht immer. Auch bei ihm sieht man das Geld und macht nicht alles sind.

Alle anderen Charaktere sind in dem Buch sehr gut gewählt und passen absolut in die Geschichte ein. Ich hatte nie das Gefühl das eine Person Fehl am Platz ist. Für mich hatten die neuen Charaktere genügend Tiefe und die alten ja sowieso durch den ersten Teil.

Die Handlungsorte waren sehr gut gewählt und sie waren für mich ausreichend beschrieben, so konnte auch die Fantasie noch etwas arbeiten.

Der Schreibstil con H.C. Scherf ist einfach toll, er sit sehr leicht und auch schnell zu lesen und es macht richtig Spaß in das Buch abzutauchen. Das Buch möchte man eigentlich gar nicht aus der Hand legen, da man wissen möchte wie es weitergeht. Leider ist das Buch dann auch schnell zu Ende, ich könnte immer noch länger lesen, was aber bedeuten würde das es wohl dann sehr lang sein müsste. Mir macht es echt Spaß die Bücher dieses Autors zu lesen.

Alles in allem kann ich diesen Thriller allen ans Herz legen die bereits den ersten Teil kennen. Ich hoffe auf noch viele weitere Bücher dieser Serie.

Amazonlink :


Bewertung :

Diese gelungene Fortsetzung des ersten Teils
bekommt von mir
spannende 5 von 5 Sternen



Sonntag, 25. März 2018

Rezension zu "Der Krieg der Zwerge" von Markus Heitz



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : März 2007
Verlag : Piper Taschenbuch
Seiten : 608
Preis Print : 10,00 €

Klappentext :

Im Geborgenen Land herrscht Festtagsstimmung. Während Zwerg Tungdil mit seinen Freunden den Sieg über den verräterischen Magus Nôd›onn feiert, wälzt sich ein Heer hinterhältiger Orks heran, um das Zwergenreich zu zermalmen. Das Schwarze Wasser, ein düsteres Geheimnis, hat sie unsterblich gemacht, und schon bald müssen Tungdil und seine Gefährten ihre ganze Tapferkeit aufbieten, um sich den Bösewichtern entgegenzuwerfen. Inzwischen braut sich ein entsetzliches Unheil zusammen: Elf Verkörperungen des Gottes des Bösen stehen mit ihrem Heer an der Westgrenze des Landes. Doch ein Zwerg gibt seinen Besitz erst auf, wenn die letzte Axt geschwungen ist …

Zum Autor :

Geboren am 10. Oktober 1971 im saarländischen Homburg, macht er vieles, was man Waage-Geborenen nachsagt. Wenn man daran glaubt, was Sternzeichen so tun. Vermutlich hätte er es aber auch getan, wenn er am 10. Juni oder am 10. Januar zur Welt gekommen wäre.
Schon immer von der seltsamen Idee besessen, eines Tages Schriftsteller zu sein, studierte er zuerst auf Lehramt, um sich intensiv mit der Gegenseite zu beschäftigen. Dann wechselte er zum Magister, weil er den Titel "Meister" als Anrede besser fand, und arbeitete danach mehrere Jahre als freier Journalist für die Saarbrücker Zeitung.
Nebenbei schrieb er diverse Bücher, bis der Erfolg mit einem kleinen Volk, das gerne "Die Zwerge" genannt wird, im Jahr 2004 genug Geld in die Haushaltskasse spülte, um vorerst nur von der Schriftstellerei leben zu können.
Mehr als 40 Büchern entstanden seitdem, pro Jahr kommen mindestens zwei neue Werke dazu. Genres sind vorwiegend Phantastik, Horror und Space Fiction, sogar zwei Kinderbücher und politische Kurzgeschichten in "Kommando Flächenbrand" gesellten sich hinzu.

Den bislang größten internationalen Erfolg bildet die Serie "Die Zwerge", die von Europa bis USA, Japan, Russland und China einmal um den Globus wanderte.
In Deutschland landeten etliche seiner Bücher in der Top 10 und Top 20 der SPIEGEL-Bestsellerliste, von Vampiren, Drachen bis zu Zwergen und Albae. Kein anderer Fantasy-Autor erhielt in den vergangenen Jahren öfter den DEUTSCHEN PHANTASTIK PREIS als er.

Viel Spaß macht die Zusammenarbeit mit Musikbands aus der Gotik-, Mittelalter- und HeavyMetal-Szene, wie QNTAL, PERSEPHONE, CORVUS CORAX und BLIND GUARDIAN.
Er gibt eine eigene Buchserie namens Justifiers heraus und ist mit der außergewöhnlichen Band Lambda (www.lambda-band.de) unter die Musikproduzenten gegangen. Ein Musical (Timm Thaler) ist bereits entstanden, ein zweites und ein Fantastical sind zur Zeit in der Mache
Dafür ist er in Mathe und im Handwerken eine Niete. Man muss nicht alles können...
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Buch " Zwerge - Krieg der Zwerge" hat Markus Heitz eine wirklich gelungene Fortsetzumg zu Teil 1 geschaffen. Das Cover ist wirklich sehr gelungen und es macht auf alle Fälle Lust aufs Buch.

Im 2. Teil sind wir wieder mit Tungdil unterwegs um auch dieses mal das geborgene Land zu retten. Diesesmal hat sich die Gefahr bestehend aus 11 Verkörperungen eines Gottes in das geborgene Land verirrt. Dazu kommt noch das ein Zwergenstamm die Macht an sich reißen will. Auch die Orks sind fast unbesiegbar geworden, aber für alles gibt es eine Lösung.

Tungdil, der ja auch schon im ersten Teil sich bewährt hat, ist auch diesmal wieder eine der Hauptfiguren. Er ist jetzt bei den Zwergen sehr etabliert und wird geachtet. Auf seine Meinung hält man viel und er ist sehr gefragt. Seine Entwicklung unter den Zwergen läuft sehr gut, doch leider ist seiner Liebe ein Riegel vorgeworfen worden. Trotz alledem ist er mir sehr sympathisch und ich mag ihn.

Narmora eine Halbalbien und auch jetzt Maga, hatte einen langen weg vor sich bis zu ihrem derzeitigen Punkt. Auch hat sie noch ein Kind geboren und sie steht Tungdil zur Seite im Kampf gegen die Verkörperungen des Gottes. Sie strickt Intrigen und Hnterhalte das es richtig Spass macht ihr durch das Buch zu folgen.

Auch alle anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und passen sich wunderbar in die Geschichte ein. Sie passen wunderbar zu ihren Völkern und sind sehr bildlich dargestellt und man hat immer einen passendes Bild vor sich.

Auch bei den Handlungsorten hatte ich immer sofort ein passendes Bild vor den Augen, was auch sehr der bildlichen Beschreibung geschuldet ist. Ich fand mich sofort wieder sehr gut im geborgenen Land zurecht.

Der Schreibstil von Markus Heitz ist einfach toll. Ich lese seine Bücher sehr gerne, da sie einen richtig fesseln und man das Buch garnicht aus der Hand legen will. Er schafft es die Spannung zu steigern und dann auf einem hoehn Niveau zu halten. Auch sind bis auf die Namen und Eigennamen wenig Fremdwörter vorhanden, was das lesen sehr leicht macht. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, die wenn sie etwas länger sind nicht ins Gewicht fallen, da man das Buch eh nicht aus der Hand legen will.

Ich muss sagen mit dem 2.Teil ist Markus Heitz eine absolut gelungene Fortsetzung gelungen und ich hoffe das es so weiter geht. Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung.

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Der Krieg der Zwerge von Markus Heitz

Bewertung :

Dieser Teil von Zwerge erhält von mir auch 
fantastische 5 von 5 Sternen.

Rezension zu "Hilboss - ein tödliches Geschäft" von Anouk Kaan



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 14.06.2017
Verlag : epubli
Seiten : 336
Preis Print : 10,99 €

Klappentext :

Dem Traditionsunternehmen Hilboss droht nach drei Jahren Missmanagement durch den Erben Marek Hilboss die Insolvenz.
Nachdem die Bank ihm einen Kredit kündigt, lässt er sich auf ein verhängnisvolles Geschäft mit dem durchtriebenen Politiker Jens
Naumann ein. Doch mit der Zeit nagen tiefgründiger Neid, zerstörte Illusionen und verzehrende Eifersucht an dem perfekt scheinenden Ablauf.
Basierend auf Fakten verspricht der Thriller Hilboss – ein tödliches Geschäft ein spannendes Lesevergnügen!

Zur Autorin :

Anouk Kaan lebt mit ihrem Partner in einer beschaulichen Gemeinde in Süddeutschland. Hier konzipiert, recherchiert und schreibt sie fesselnde und unterhaltsame Thriller zu aktuellen Themen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Thriller "Hillboss - ein tödliches Geschäft" hat uns Anouk Kaan zwar eine spannendes Buch beschert, wo das Ende leider zu vorhersehbar ist. Das Cover hat mich sofort angesprochen und neugierig auf die Story gemacht.

In dem Buch geht es um Korruption im großen Stil. Wir erfahren wie es zustande kommt das es illegale Waffenexporte überhaupt geben kann und mit welchen Folgen das für alle enden kann.

Marek Hillboss ist Chef einer Waffenfirma und mit der Leitung anscheinend überfordert. Er kann nicht wirtschaften und bringt deshalb seine Firma an den Rand des Ruin. Er will taff wirken ist es aber nicht. Eigentlich ist er nur eine Marionette für viele andere.

Ben ist ein Sensationsreporter, dem nichts zu gefährlich ist wie mir scheint. Er geht seiner Recherche meist unauffällig nach, wobei er aber mehr zufällig einige Personen aus seiner Story trifft. Anscheinend muss er das gewisse Etwas haben, damit ihm die Frauen zu Füßen liegen.

Auch die anderen Charaktere des Romans sind passend in der Geschichte. Manche estwas Geheimnissvoll, andere widerum echt ätzend. Aber alles in allem eine sehr gute Mischung.

Die Handlungsortesind nach meiner Meinung gut beschrieben und auch sehr gut gewählt. Ich konnte mir immer ein passendes Bild vor meinen Augen machen.

Der Schreibstil ist schön einfach und das Buch liest sich nur so weg. Ich fand das keine großen schwer zu lesenden Textpassagen dabei sind. Die Autorin hat es auch geschafft einen Spannungsbogen aufzubauen, welcher für mein Geschmack aber zu klein war.

Ich kann das Buch denen empfehlen, die gerne mal etwas mit Politik lesen und denen es nicht so sehr auf die Story ankommt.

Amazonlink  :


Bewertung : 

Dieser Thriller bekommt von mir 4 von 5 Sternen

Sonntag, 18. Februar 2018

Rezension zu "Stumme Wut" von Michael Wood




Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 02.01.2018
Verlag : HarperCollins
Seiten : 416
Preis Print : 9,99 €

Klappentext :

Das Harkness-Massaker jährt sich zum 20. Mal. Es gibt keine Spuren und nur einen damals elfjährigen Zeugen, der nicht spricht. DCI Matilda Darke wird nach einer mehrmonatigen Zwangspause mit dem unaufgeklärten Doppelmord betraut. Genau das, was die Leiterin der Mordkommission nicht wollte: das Abstellgleis. Doch plötzlich weist ein neues Verbrechen Verbindungen zum Harkness-Fall auf. Entgegen ihrer Befehle ermittelt Matilda in dem aktuellen Mord. Es ist ihre letzte Chance, den Täter von einst zu fassen und sich ihren Vorgesetzten zu beweisen.

Zum Autor : 

Michael Wood ist freiberuflicher Journalist und Lektor und lebt in Sheffield. Als Reporter hat er über viele Kriminalfälle in der Stadt berichtet und dadurch einen intensiven Einblick in die Ermittlungsarbeit der Polizei gewinnen können. Zudem rezensiert er Bücher für Crimesquad, eine Webseite, die sich der Kriminalliteratur verschrieben hat.
(Quelle Amazon)

Rezension : 

Mit dem Buch "Stumme Wut" hat uns Michael Wood einen Krimi beschert, der mich nicht wirklich überzeugt hat. Die Geschichte ist einfach nur zäh und Spannungslos. Das Cover verspricht in diesem Fall mehr als man meiner Meinung nach bekommt.

In der Geschichte begleiten wir Mathilda Darke die nach einer langen Auszeit wieder in den aktiven Dienst soll, bekommt aber einen alten kalten Fall der gerade wieder für Aufmerksamkeit sorgt.

Mathilda Drake ist eine DCI bei der Polizei von South Yorkshire, die aber eine lange Pause wegen eines Falles gemacht hatte den sie wohl leicht vermasselt hat, dazu ist auch ihr Mann noch früh gestorben. Sie war in Behandlung und soll nun wieder in den Dienst. Sie macht für mich eine zu schnelle Wendung die sie vollzog, denn von jetzt auf nichts vom Alkoholabhängigen zur absolut klaren und abgekläreten DCI zurück, das passte nicht.

Jonathan der in seiner Kindheit seine Eltern verloren hat und dann jetzt auch ncoh seinen Bruder kann einem eigentlich nur Leid tun, aber jeder ist seines Lebens selber Schmied. Er hat sich sehr zurückgezogen und verzichtet auf alles was es an Elektronik gibt. Er liebt seine Bücher und er liebt seinen geregelten Zeitablauf. Er verzichtet auch auf alle sozialen Kontakte. Man könnte sagen er ist ein richtiger Einsiedler.

Auch die anderen Charaktere passten schon zum Buch, man hätte sich aber hier und da etwas mehr Info gewünscht. Die Personen passten aber alles in allem zu der Geschichte.

Der Schreibstil ist gut, man kann das Buch sehr schön lesen, nur leider kam bei mir keine richtige Spannung auf, so das mir das Buch etwas langweilig wurde. Mir fehlte so der richtige Spannungsbogen den ich nicht richtig gefunden habe. Die Geschichte hätte bestimmt mehr hergegeben.

Idee ist gut aber leider konnte mich das Buch nicht fesseln oder abholen. Die Geschichte war mir zu langweilig und spannungslos.

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Stumme Wut von Michael Wood

Bewertung :

Dieser Krimi bekommt von mir 
enttäuschende 3 von 5 Sternen.