Mittwoch, 16. August 2017

Rezension zu "Seraphim - Die Verdammten" von Benno Pamer



Buchdaten  :

Erscheinungsdatum : 27.04.2017
Verlag :  Retina
Seiten : 352
Preis Print : 19,90 € (gebundene Ausgabe)

Klappentext :

Schreckliche Träume und Visionen brechen in den Alltag des jungen Seraphim Noah. Und immer wieder enden sie mit den Worten: „Hilf uns!“ Noch kann Noah die Zeichen aus der Vergangenheit nicht deuten, aber er spürt, dass die Zeit gekommen ist, sich als einer der ranghöchsten Engel seinem Auftrag zu stellen: dem Kampf gegen das Böse. Gemeinsam mit seiner Freundin Mirjam macht er sich auf die Suche nach der uralten Vereinigung der Verdammten, die sich im Streit um die Vorherrschaft auf der Erde sowohl Engeln als auch Dämonen entgegenstellt. Sie führt das Paar auf die grausamen Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs und später nach Paris, wo Noah in die inneren Kreise islamistischer Attentäter vordringt. Mehr und mehr entwickelt sich das rauschhafte Abenteuer für den Engel zu einer Suche nach sich selbst und zu einem harten Ringen mit seiner eigenen dunklen Seite.

Über den Autor :

Benno Pamer, geboren 1977, ist diplomierter Kommunikationsdesigner, Vertriebsleiter eines internationalen Baustoffunternehmens.

Rezension :

Mit "Die Verdammten" hat uns Benno Pamer einen würdigen zweiten Teil seiner Seraphim-Trilogie beschert. Auch in diesem Teil kommt die Erotik nicht zu kurz. Das Cover zeigt wunderbar, dass manche nur eine Maske auf haben hinter der sich ihr wahres Ich versteckt.

Wir sind mit Noah dem neuen Seraphim unterwegs. Er wird von Alpträumen geplagt, die für ih sehr realistisch sind. Aus seinen Träumen weiß er was er als nächstes tun sollte. Mal komt er zu spät mal rechtzeitig. Das es an ihm hängt die Menschheit zu retten weiß er anscheinend nicht.

Noah ist ein junger Seraphim und weiß noch nicht was er alles mit seinen Kräften bewirken kann. Die Alpträume machen ihn fertig und seine Begleiterin kann ihn nicht wirklich beistehen. Er ist noch sehr unerfahren und das merkt man auch. Leider ist er auch sehr gutgläubig und tapt so in die eine oder andere Falle.

Rebecca, Noahs Großmutter, ist eine sehr mächtige Seraphim. Leider ist es ja so das die die Macht besitzen nie genug bekommen können und so auch sie. Sie benutzte Noah und manipulierte ihn für ihre Zwecke, zum Glück hatte sie aber keinen Erfolg. Auch sie hatte ihre zwei Gesichter.

Auch alle anderen Charaktere in dem Buch passen sich wunderbar in die Geschichte ein. Mir genügten die Informationen die ich von den Charakteren erhalten habe um mir ein passendes Bild der Personen zu machen. Auch fand ich es gut das man nicht alle Personen durchschuen konnte und immer wieder mit Überraschungen rechnen musste.

Die Handlungsorte, die oft wechselten waren für mich absolut ausreichend beschrieben und es passte alles ins Bild. Ich fand es gut das die Orte nicht totgeschrieben wurden, da sowas für mich den Lesefluss stört udn auch zum Abriss der Spannung bei trägt.

Der Schreibstil ist einfach nur toll den Benno Pamer an den Tag legt. Das Buch liest sich absolut flüssig und man kann es garnicht aus der Hand legen, da stören auch die teilweise sehr langen Kapitel nicht. Für ein Buch aus dem Genré Fantasy kommt es mit relativ wenigen Fremdwörtern aus, was mir widerum auch sehr gefiel. Die Spannung baut sich während des Buches richtig schön auf und das obwohl wir so möchte ich sagen teilweise 3 Handlungsstränge haben, zumindestens kam mir das so vor. Zum Schluß schießt die Spannung nochmals richtig nach oben und die Ereignisse überschlagen sich gerade zu.

Alles in allem kann ich nur sagen wem der ertse Teil gefiel sollte unbedingt auch den zweiten lesen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

Amazonlink :

Seraphim - Die Verdammten von Benno Pamer

Bewertung :

Dieser fantastische Fantasyroman erhält von mir 5 von 5 Sternen.



Montag, 5. Juni 2017

Rezension zu "666" von M. H. Steinmetz




Buchdaten 

Erscheinungsdatum : 05.11.2015
Verlag : Papierverzierer Verlag
Seiten : 292
Preis Print : 13,95 €

Klappentext

Lucy ist der neue Star der New Yorker Undergroundszene. Sie ist jung, schön und verdammt tough. Nach einem Auftritt ihrer Band 'Hell's Abyss' ändert sich jedoch alles. Rätselhafte Blackouts stoßen sie in einen Strudel voller Wahnsinn, Blut und Gewalt, aus dem es kein Entrinnen gibt. Aber was augenscheinlich nur als Mordserie beginnt, bedeutet vielleicht mehr als nur das Töten von Menschen.

Über den Autor 

M. H. Steinmetz, Jahrgang 1965, lebt im schönen Rheinland-Pfalz und verdient sein täglich Brot als Programmierer. Indirekt hat er seinem Beruf den Weg zur Feder zu verdanken. Lange Flüge und Auslandsreisen haben nicht nur seine sowieso schon rege Fantasie beflügelt, im Flugzeugsitz und in Hotelzimmern gab es zudem viel ungestörte Zeit, um seine Geschichten voranzutreiben.

Wenn er nicht gerade am Laptop sitzt und düstere Geschichten schreibt, treibt er sich auf Endzeit-Rollenspielen herum oder schlägt sein Lager als Reenactor im Mittelalter des 13. Jahrhunderts auf. Zwischen alldem findet er Entspannung auf dem Rücken seines Pferdes, tobt mit seiner kleinen Tochter durch die Wohnung oder widmet sich dem mittelalterlichen Fechten, um bei Kondition zu bleiben.


Schlaf? Wird total überbewertet ...


Als Kind der frühen New Wave / Gothic Bewegung hat es ihn schon in den späten Achtzigern in die Clubs der schwarzen Szene getrieben, der perfekte Nährboden, um sich finsteren Rollenspielen und Jahre später auch der Literatur aus eigener Feder hinzugeben.

Rezension 

Mit dem Roman "666" hat und M.H. Steinmetz einen schönen Horrorthriller beschert. Das Cover hat mich auf den ersten Blick neugierig gemacht durch die großen roten Augen die hinter der jungen Frau einen anstieren.

In dem Buch begleiten wir Lucy, die schon bereits von ihrer Mutter als ausgeburt der Hölle bezeichnet wurde. Als Liedsängerin ihrer Band steht sie gerne auf der Bühne bis sie entsetzliche Aussetzer hat und diese sich mit mysteriösen Morden überschneiden. Sie kommt auch ins Visier der Polizei und deren Ermittlungen. Was sie nicht weiß ist das sie zu einem bestimmten Zwdck auserwählt ist und das viele auf sie aufpassen.

Lucy ist eine junge Frau mit einem ausgefallenen Sexgeschmack. Als Liedsängerin ihrer Band Hell´s Abyss geht sie voll auf. Sie trägt aber auch ein Geheimnis in sich von dem sie nicht wirklich was weiß. Ansonsten wird sie als sehr attraktiv beschrieben, aber meiner Meinung nach auch sehr Naiv. Sie hat zwar Mum aber sie gibt auch sehr schnell nach und auf. Mich konnte sie noch nicht wirklich überzeugen, was ja aber noch kommen kann, da es ja wohl noch Fortsetzungen geben wird.

Andrew Eldritch ist Ermittler bei der Polizei und verliebt sich auch noch ausgerechnet in Lucy. Eigentlich will er den perfekten Cop raushängen lassen, aber das klappt nicht. Er ist blind vor Liebe zu Lucy und verdankt auch nur ihr das er noch lebt. Dann rennt er blindlings in Situationen wo der normale Menschenverstand sagt, nein mach es nicht. Für mich ist er zum Teil zu hitzköpfig und ich bin gespannt wie er sich noch weiterentwickelt.

Auch die vielen anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben und passen sich super in die jeweiligen Situationen ein. Ich hatte immer ein passendes Bild vor Augen. Auch war ich nie der Meinung das den Personen Tiefe fehlte oder das mir Hintergrundinfos fehlten.

Die Handlungsorte waren für meine Verhältnisse ausreichend beschrieben worden, so hatte man immer noch ein weing platz für seine Fantasie. Auch hier konnte ich mir immer einen passenden Ort vorstellen.

Der Schreibstil des Autors ist sehr schön, mir gefällt es ja etwas mehr Blutig und auch wenn Sex dabei vorkommt. Ich fand auch das das Buch stetig an Spannung aufbaute, kann mir aber leider nicht erklären warum es mich nicht fesselte. Ich kam nicht wirklich ins Buch rein, was ich eigentlich Schade fand, denn die Story ist gut und auch recht gut umgesetzt. Das einzige Manko was ich hier anzubringen habe ist, das die Kapitel doch teilweise sehr lang sind und man sich schon reiflich überlegt ob noch eins anfängt.

Alles in allem ist es ein sehr guter Horrorthriller, der auch etwas blutig und mit ein wenig Sex gespickt ist. Lesenswert auf alle Fälle.

Amazonlink

666 von M. H. Steinmetz

Bewertung 

Dieser Thriller bekommt von mir 
brutale 4 von 5 Sternen

Sonntag, 23. April 2017

Rezension zu "THE DEATH - Quarantäne" von John W. Vance



Buchdaten 

Erscheinungsdatum : 19.03.2015
Verlag : Luzifer-Verlag
Seiten : 280
Preis Print : 13,95 €

Klappentext

Devin Chase ging bloß seinem Alltag nach, als die Welt schlagartig aus den Angeln gehoben wurde. Binnen einer Woche suchte ein fatales Virus, dem man den Namen Der Tod gab, die Erde heim und streckte 90 Prozent aller Infizierten nieder. Nach sechs Monaten in selbst auferlegter Quarantäne tritt Devin hinaus in eine neue Welt. Unterwegs trifft er andere Menschen, die immun sind wie er, entdeckt aber auch, dass die Welt, wie er sie kannte, nicht mehr existiert. An ihre Stelle ist eine brutale, grausame Welt getreten, in der nur die Regel Töten oder getötet werden gilt. Auch die Welt von Lori Roberts, einer Mutter, Ehe- und Geschäftsfrau, steht im Zuge des Todes ebenfalls Kopf. Sie und die Überreste ihrer Familie wenden sich hilfesuchend an ein Camp der Katastrophenschutzbehörde, doch was hoffnungsvoll beginnt, wird zu einem Albtraum, sobald sie erfährt, was wirklich vor sich geht. Tausende Meilen voneinander entfernt - und dennoch verbunden im gleichen Verlangen - versuchen Devin und Lori irgendwie zu überleben.

Zum Autor 

Ist ein ehemaliger Marine und pensionierter Intelligence Analyst der CIA. Wenn er nicht schreibt verbringt er soviel Zeit wie er kann entweder auf dem Wasser oder mit seiner Familie. Er lebt in völliger Glückseligkeit irgendwo dort, wo die Wellen auf die Küste treffen.
(Quelle Buchrücken)

Rezension 

Mit dem Buch "The Death - Quarantäne" hat und der Autor John W. Vance einen wirklichen tollen Auftakt zu seiner Serie geliefert. Das Cover alleine hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es scheint sehr idyllisch, aber schein Schein trügt.

In dem Buch haben wir zwei Stränge, die sich bis jetzt schwer zusammenführen lassen. Zum einen haben wir den Strang von den Freilebenden, die nach dem Virus überlebt haben, sich aber nicht in ein Camp begeben. Und zum anderen gibt es den Strang wo sich die Menschen in vermeintlicher Sicherheit befinden.

Lori ist eine von denen die sich in die Obhut der vermeintlichen Sicherheit begeben hat. Mit ihrer Familie ist sie in einem Lager und hofft darauf verlegt zu werden. Sie bekommt die Möglichkeit sich bei der Erschaffung einer neuen Stadt zu beteiligen und  muss dafür ihren Mann und ihren Sohn zurück lassen. Ihre Tochter starb ja nun schon an diesem schrecklichen Virus. Sie ist sehr erfolgsorientiert und will auch nicht zurück stecken als ihr Mann sie darum bittet. Sie begibt sich in die Höhle des Löwen und kann nur durch eine Flucht entkommen. Bei ihrer Flucht ist sie aber sehr skrupellos, so hätte man sie nicht erwartet. Ich bin gespannt wie sich dieser Charakter noch entwickelt.

Devin ist ein Mann der sich nie viele Sorgen machen musste in der Welt vor dem Virus. Nun aber musste er überleben und hat es auch irgendwie geschafft. Er trifft auf Tess mit der er dann weiterzieht. Vom einstigen Angsthasen, der nicht mal mit einer Waffe umgehen konnte mausert er sich zum skrupellosen Mörder. Seine Wandlung, vorallem im Umgang mit der Waffe ist beträchtig, auch wird er total abgebrüht, obwohl manchmal noch seine weiche Seite durchkommt.

Auch alle anderen Charaktere passen sich gut in die Geschichte ein, obwohl ich zu dem einem oder anderen mir doch etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht hätte. Ansonsten hatte ich aber von den Personen immer ein passendes Bild vor Augen.

Die Handlungsorte waren ausreichend beschrieben, aber zum Glück auch nicht zu ausführlich, so konnte man seiner Fantasie genug Spielraum lassen, was bei diesem Genre aber auch wichtig ist.

Der Schreibstil von John W. Vance ist einfach nur Toll. Das Buch liest sich wirklich sehr leicht und man kann es einfach so weg lesen. Durch die zwei Handlungsstränge hat man mal sehr spannende Abschnitte, aber auch wieder welche wo man sich erholen kann. Die Länge der Tage und deren Unterkapitel sind in genau der richtigen Länge, so das man immer mal die Chance hat kurz zu unterbrechen. Auch finde ich das immer in den beiden Handlungsstränge die richtige Atmosphäre aufgegriffen ist und auch die Spannung nicht zu kurz kommt.

Ich finde das dieses Buch für Fans von Endzeitthrillern eine sehr Gute Entscheidung ist und in keinem Bücherregal fehlen sollte.

Amazonlink 

THE DEATH - Quarantäne von John W. Vance

Bewertung

Dieser Post-Apokalyptische Thriller bekommt von mir 
spannende 4 von 5 Sternen


Montag, 17. April 2017

Rezension zu "Geist" von Michael Barth



Buchdaten 

Erscheinungsdatum : 12.04.2017
Verlag : Books on Demand
Seiten : 256
Preis Print : 8,99 €

Klappentext 

Christian trägt die Mitschuld an einem Verkehrsunfall, bei dem sein bester Freund Daniel auf tragische Art und Weise ums Leben kommt.

Kurz nach dessen Beerdigung geschehen unheimliche Dinge in der Wohnung des Zwanzigjährigen. Bald muss er sich der Frage stellen, ob er es mit dem rachsüchtigen GEIST seines Freundes zu tun hat oder ob er zunehmend dem Wahnsinn zum Opfer fällt.

Ein Psychothriller, der mit Ihren Ängsten und Ihrem Verstand spielt.

Zum Autor 

Bereits mit seinem erfolgreichen Debütroman „SuTera“ gelang es Michael Barth, sich eine treue Fangemeinde zu erobern. Der im November 2014 erschienene Auftakt der Terra-Trilogie sollte erst der Anfang sein und den Weg für die ausschweifende Fantasie des Autors ebnen.
Die Entscheidung, all dies ohne einen Verlag im Rücken zu wagen, stellte sich schnell als richtig heraus, denn die Freiheit und Unabhängigkeit eines Selfpublishers grenzt die Fantasie nicht ein und erlaubt es einem Autor die Leser grenzenlos und unverfälscht an seinen Visionen teilhabenzulassen.

Der 1970 in Gelsenkirchen geborene Michael Barth musste viele Umwege gehen, um den richtigen Pfad zu erkennen und sich letztendlich selbst zu finden. Als ausgebildeter und selbstständiger Mediengestalter ist er in der glücklichen Lage, sich um das Design seiner Cover, Trailer, Werbung etc. zu kümmern. Kreativität ist sein Lebensinhalt und seine Leidenschaft in allen Bereichen.

Er lebt und arbeitet heute mit seiner Familie in Gevelsberg/NRW.
(Quelle Amazon)

Rezension 


Mit dem Buch „GEIST“ hat uns Michael Barth mal einen Psychothriller der anderen Art beschert, der ein Ende hat wie man es sich nicht vorstellen kann. Das Cover alleine hat mich schon super in seinen Bann gezogen, so dass das Buch einfach ein Muss ist.

In dem Buch haben wir eine Hauptperson und zwar Christian, der bei einem Autounfall seinen besten Freund Daniel verliert. Er findet sich immer wieder in einer Traumwelt wieder in der er auch wieder träumt und kann alle Welten nicht mehr auseinanderhalten. Mit der Zeit kommt es einem so vor als wenn er den Verstand verliert.

Silvia Ressmer ist die Mutter von Daniel, der beim Autounfall um Leben gekommen ist. Sie verkraftet natürlich nicht das sie ihren Sohn verloren hat und wird langsam paranoid. Sie stellt alles in Frage und flüchtet sich in die Rache für ihren Sohn. Hier ist eine Frau die an Gott glaubte auf einen Irrweg geraten.

Auch die anderen im Roman vorkommenden Charaktere sind für mich absolut schlüssig und passen super in die Geschichte. Für meinen Geschmack habe ich immer genügend Informationen zu den Personen erhalten, so dass ich keine Probleme mit ihren Rollen in der Geschichte hatte.

Die Handlungsorte fand ich immer sehr gut beschrieben und ich hatte vor meinem inneren Auge immer den für mich passenden Ort. Ich habe mich immer gut zurechtgefunden.

Der Schreibstil von Michael Barth ist einfach nur super. Das Buch liest sich nur so dahin und die Seiten fliegen nur so an einem vorbei. Das Buch ist einfach toll geschrieben, es sind keine großen Fremdwörter vorhanden die den Lesefluss stören würden. Die Kapitel haben für mich genau die richtige Länge, man muss nicht überlegen ob man noch ein Kapitel schafft, weil sie so lang sind. Ganz im Gegenteil das Buch möchte man gar nicht mehr aus der Hand legen, weil man einfach wissen will wie es weitergeht.

Alles in allem kann ich sagen das dieser Psychothriller mal was ganz anderes ist als man erwartet und daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.

Amazonlink 


Bewertung

Von mir erhält dieser Psychothriller absolute 
lesenswerte 5 von 5 Sternen

 

Rezension zu "Katerina - Schatten der Vergangenheit" von Jennifer Wego



Buchdaten 

Erscheinungsdatum : 19.02.2017
Verlag : Roman Verlag
Seiten : 222
Preis Print : 11,99 €

Klappentext

Bevor meine Mutter an Herzversagen starb, gab sie ihr Geheimnis weiter, das sie nicht mit ins Grab nehmen wollte. Auf ihrem Sterbebett gestand sie mir, dass sie und mein Vater mich einer anderen Familie wegnahmen, indem sie mich als Baby entführten und als ihr eigenes Kind aufzogen. Mein ganzes Leben stellte sich in diesem Moment als eine einzige Ansammlung von Lügen heraus und ich begann meine Suche nach meinen leiblichen Eltern.
Diese Suche führte mich durch die verschiedensten Länder und Zeitzonen, stellte mich vor Herausforderungen und Niederlagen. Ich lernte Menschen kennen und lieben, ich hoffte, lachte, weinte und kämpfte. Einen Kampf mit mir selbst und den Umständen, die meine Nachforschungen erschwerten.

Zur Autorin

Jennifer Wego wurde am 5. August 1995 in Krefeld geboren und wuchs dort auf. Schon in Kinderschuhen faszinierte sie die Welt der Bücher und so schrieb sie bereits als Jugendliche selbst Kurzgeschichten. In Ihrer Ausbildung sammelten sich an tristen Bürotagen einzelne Ideen zunächst auf Post-its, bis irgendwann, ganz unbewusst, der Plot zu „Katerina“ entstand. Schließlich verwirklichte sie sich selbst und ihren langjährigen Wunsch, indem sie ihren ersten Roman schrieb.
(Quelle Amazon)

Rezension

Mit dem Buch "Katerina - Schatten der Vergangenheit" hat uns Jennifer Wego einen wirklich spannenden Thriller aufs Papier gezaubert. Bei dem Cover dachte ich eher an einen Fatasy oder Sci-/Fi-Roman, worauf auch der Klappentext hätte hinweisen können, aber dieses ist nicht so. Das Cover ist auf alle Fälle sehr gelungen und ein Hingucker.

In dem Buch begleiten wir eine Hauptperson, von der mir nicht klar ist ob sie männlich oder weiblich ist, dazu kommt noch das das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Wir sind auf der Suche nach der leiblichen Mutter und haben viele Rückschläge zu verarbeiten, die wir einem Privatdetektiv zu verdanken haben, da wir von ihm falsche Informationen erhalten, doch durch viele Zufälle und neue Freundschaften kommen wir voran.

Die Hauptperson ist eine doch sehr taffe Person, die einen so manches mal überrascht. Anscheinend ist sie auch sehr zielstrebig in ihrem tun, so das sie meistens das schafft was sie sich vornimmt. Freunde hat sie zum Anfang des Buches nicht, aber sie schließt sehr schnell Menschen in ihr Herz. Auch scheint sie sehr umgänglich zu sein, da ich nie erlebt habe das sie irgendwo auf Widerstand stößt.

Victor ist ein noch minderjähriger Russe und begleitet unsere Hauptperson durch den Großteil des Buches. Trotz seines jungen Alters ist sehr analytisch und erkennt viele Situation wie kein anderer. Er wurde zu Hause von seinem Vater nur misshandelt und für den Drogenverkauf bzw Drogentransport benutzt. In seiner Freizeit geht er in einem Café jobben, wo er auch die Hauptperson kennenlernt und sich mit ihr anfreundet. Er war mir während der ganzen Zeit sehr sympathisch, obwohl auch manchmal noch das Kindhafte durchkam.

Auch die weiteren Personen im Roman waren sehr gut gewählt und passten in die Geschichte einfach rein. Die Beschreibungen sind sehr gut eingebaut und man hat immer ein passendes Bild von jeder Person vor Augen.

Die Handlungsorte, wovon wir viele haben, waren nicht imemr so beschrieben wie ich es mir gewünscht hätte, aber man konnte sich immer eine Bild vor Augen rufen, auch wenn es bei jedem wahrscheinlich anders sein wird, da es genügend Freiraum für Interpretationen gab.

Der Schreibstil von Jennifer Wege ist toll, das Buch liest sich einfach so weg und man kommt nicht ins stocken. Die Kapitel haben die richtige Länge um auch mal eine kurze Pause zu machen. Da man von Anfang an in der Geschichte drin ist, herscht auch sofort eine Art Spannung, die einen bis zum Ende des Buches nicht mehr loslässt. Es gibt keine schwierigen Satzkonstellationen oder Fremdwörter die man nachschlagen muss, wodurch ein schneller Lesefluß garantiert ist.

Ich kann nur sagen, wer mal einen Thriller ohne viel Mord und Totschlag lesen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Von mir gibt es hier eine absolute Leseempfehlung.

Amazonlink 

Katarina - Schatten der Vergangenheit von Jennifer Wego

Bewertung 

Dieser Thriller bekommt von mir
spannende 5 von 5 Sternen
 

Sonntag, 16. April 2017

Rezension zu "Jasper - Das Böse in dir" von Astrid Korten



Buchdaten

Erscheinungsdatum : 26.02.2017
Verlag : Independently published
Seiten : 270
Preis Print : 9,90 €

Klappentext

„In der Geborgenheit des Dunkels sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Unsere Seelen kommen zum Spielen heraus.“ Anna ist in psychotherapeutischer Behandlung bei Jörg Kreiler seit sie von einem brutalen Psychopathen missbraucht wurde. Zwar konnte der ermittelnde Beamte ihr das Leben retten, doch auch Jahre später kann die junge Frau sich nur schemenhaft an das Grauen erinnern. Schlimmer noch: Sie beginnt, zunehmend die Kontrolle über sich zu verlieren. Kann eine Hypnose ihr helfen? Kreiler ist davon überzeugt und setzt den Teddybären Jasper als Medium ein. Eine Tür wird geöffnet und sie führt direkt in den Abgrund … Zur gleichen Zeit ermittelt Hauptkommissar Lion Breckendorf in einem anderen Fall. Die Spuren führen weit in die Vergangenheit zurück – und zu einem bestialischen Verbrechen, das noch immer nicht gesühnt wurde … Ein atemberaubender Thriller über Machtmissbrauch und das grauenvolle Spiel mit einer verletzten Seele ...

Zur Autorin 

Die Autorin lebt Astrid Korten heute mit ihrer Familie in Essen. Sie studierte Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Leiden und Maastricht. Ihre große Leidenschaft ist das Schreiben, das sie 2004 zu ihrem Beruf machte. Ihr Spezialgebiet: Suspense-Thriller und Psychothriller, in denen sie das Böse poetisch und spannend pervertiert. Die Presse nennt sie "Thriller-Queen" und "Thriller-Herrin". Bei ihrer akribischen Recherche lässt sie sich von Forensikern, Psychologen, Gentechnologen, Pathologen und Medizinern beraten. Sie schreibt außerdem Biografien, satirische Kurzgeschichten, Romane, Dreh- und Kinderbücher unter Pseudonym.

Rezension

Mit dem Buch "Jasper - Das Böse in dir" hat uns Astrid Korten einen wirklich spannenden Psychothriller beschert. Das Cover macht duch den im Stacheldraht hängenden Teddy auf sich aufmerksam und bei genauerem hinschauen erkennt man auch eine Blutspur im Schnee.

In dem Buch begleiten wir zum einen Anna die wirklich durch die Hölle geht und von ihrem Psychiarter nicht kompetent behandelt wird. Und zum anderen haben wir einen Rachefeldzug der bis ins Jahr 1944 zurück reicht.

Anna ist eine junge Frau die schon viel erlebt hat, da es ja einen ersten Teil gibt den ich leider noch nicht kenne, kann ich mich über Anna nur so äußern wie sie mir in diesem Roman erschien. Zum einen muss ich sagen das sie für ein ehemaliges Entführungsopfer doch noch sehr taff auftritt. Anfangs hatte man Angst das sie ihrer Tochter etwas anhaben könnte, aber dieses bestätigt sich zum Glück nicht. Auch finde ich es bemerksawert das sie sich kurz nach einer fehlgeschlagenen Therapie wieder einer neuen Therapie öffnen kann. Dieser Frau gebührt ein großer Respekt.

Jörg Kreiler seines Zeichens Psychiarter hat seine Finger in beiden Handlungssträngen im Spiel. Er ist ein perfekter Drahtzieher und Manipulator. Leider nutzt er seine Macht auch aus. Trotzdem kann man ihn dafür nur bewundern, auch wenn man es eigentlich nicht dürfte.

Auch die anderen Charaktere im Roman sind wirklich passend und kommen einem nicht wirklich fehl am Platz vor. Für mich passten sie immer in die entsprechende Szene und hatten auch als nicht Kenner des ersten Teils genug Tiefe.

Die Handlungsorte fand ich immer gut beschrieben, auch die entsprenchenden Atmosphären waren für mich perfekt erschaffen. Ich hatte immer vor meinem inneren Auge ein für mich entsprechendes Bild.

Der Schreibstil von Astrid Korten ist sehr flüssig, das einzige was mich ein wenig störte waren doch die öfter auftretenden Fremdworte, vorallem aus dem med. Bereich, was sich aber leider nicht bei einem Buch wie diesem vermeiden lässt. Trotzdem störte es bei mir den Lesefluß ein wenig. Ansonsten ist ein stetiger Aufbau an Spannung gegeben und sie reißt auch nicht ab. Das Buch liest sich wirklich schön, auch durch die nicht zu langen Kapitel. An manchen Stellen mag man das Buch garnicht aus der Hand legen und möchte nur weiterlesen. Gemein widerum finde ich den riesen Cliffhänger am Ende des Buches. Man fiebert also auf den nächsten Teil.

Alles in allem kann ich nur sagen das dieser Psychothriller seinen Namen wirklich verdient und deshalb erhält dieser Roman von mir eine absolute Leseempfehlung.

Amazonlink

Jasper - Das Böse in dir von Astrid Korten

Bewertung 

Dieser Psychothriller bekommt von mir 
spannende 5 von 5 Sternen 

 

Dienstag, 4. April 2017

Autorenvorstellung E.F. v. Hainwald


Die LBM liegt ja nun schon ein paar Tage zurück. Und ich muss sagen, wenn ich die Tage so Revue passieren lasse, waren es ein paar sehr schöne, aber auch anstrengende Tage. Natürlich im positiven Sinn.

Wir sind ganz ohne große Erwartungen nach Leipzig gefahren, ok vielleicht hat man nach 3 Jahren doch einige kleine Erwartungen, aber hey, wer hat die nicht. 
Um so schöner war es, dass wir wieder alte Bekannte und auch neue Menschen dort kennenlernen durften.
Sowohl Leser und Blogger als auch Autoren, was mir besonderen Spaß gemacht hat. (Welche das sind könnt ihr nochmal genau in unserer Gruppe "Bücher im Blut" nachsehen, es sind einige tolle Fotos zu stande gekommen.

Wir haben uns in Gespräche verwickelt und interessante neue Buchideen und natürlich auch Autoren kennengelernt. Selbstverständlich waren wir auch für euch unterwegs, denn wir haben nur für unsere Follower und Mitglieder tolle Autoren interviewt.

Und damit wir euch nicht länger auf die Folter spannen fangen wir auch direkt mit einem ganz tollen Autor an, den ich auf der LBM kennengelernt habe. Ein wirklich sehr netter Mensch, lasst euch einfach verzaubern und mitnehmen auf eine Reise in die Fantasiewelt eines fantastischen Autors.

 


Ich wandle 31 Jahre schon hier auf Erden, bin in einem verträumten Dörfchen im Wald aufgewachsen und lebe nun zusammen mit meinem Wild-Kater Bob in Dresden. ;)







1.Frage

Wann hast du mit dem Schreiben angefangen ?
 
Ich habe im Februar 2016 angefangen - das erste Buch erschien dann im Oktober 2016.

2.Frage

Welches war dein erstes Buch, das Du geschrieben hast ?
 
Mein Debütroman war "Geborene des Lichts" und wurde auch promt für den Fantastikpreis nominiert. Das ehrt mich sehr und spornt natürlich unglaublich an!

3. Frage 

Wie lange braucht es von der Idee bis zum fertigen Buch ?

Das geht bei mir sehr schnell - im Schnitt so 4-6 Monate von der ersten wilden Idee im Kopf bis zum Buch in Rohfassung. Dann muss man ca. 3 Monate rechnen für den Endschliff in Lektorat, Buchcover, eventuell Illustrationen und Klappentext.

4.Frage

Hast Du ein bestimmtes Genre, das Du schreibst ?
 
Das erste Buch bewegt sich durch verschiedene Genre: Fantasy, SciFi, Romantik und Dystopie. Meine weiteren Buchideen werden auch nicht auf eines festgelegt sein, aber ich denke ein gewisser "entrückter" Aspekt wird immer darin sein. 

5.Frage

Ist das schreiben deiner Bücher nur ein Hobby, oder eher hauptberuflich ?

Mein Beruf ist im visuellen Bereich - aber ich habe schon mit der Intension geschrieben, dass es ein Standbein in meinem Leben sein könnte.
Daher habe ich auch gleich mein ganzes Herzblut hineingesteckt. Aber die Zeit wird zeigen, ob die Leser meinen Schreibstil und meine Bilder im Kopf mögen und dieser Traum wahr wird.

6. Frage

Wie viele Bücher hast Du schon geschrieben ?

Nun, bisher nur eines - das zweite ist in Arbeit und erscheint im Sommer 2017. Ich habe ja aber auch gerade erst angefangen. :)

7. Frage

Woher stammen deine Ideen, oder wo holst Du dir deine Inspiration ?

Also die Ideen kommen aus den Tiefen meines verschrobenen Hirns. ;)
Ich lass mich aber gern von Stimmungen inspirieren - das kann Musik sein, eine Filmszene, ein reales Ereignis oder ein Gespräch - alles ist möglich.
 
8. Frage

Hast Du einen Verlag hinter Dir, oder verlegst du selbst deine Bücher ?

Meine Ebooks erscheinen über Bookrix auf den unterschiedleichen Webplattformen. Das ist wirklich superpraktisch und der Support sehr hilfsbereit, wenn mal Fragen aufkommen.
Die Drucke mache ich selbst - ich bin zugegebenermaßen auch pingelig was das anbelangt, da ich die Bilder ja selber erstellt habe und genau weiß, wie ich sie haben will.
 
9. Frage 

Arbeitest Du mit festen Bloggern zusammen ? Wenn nein warum nicht und wenn ja warum ?

Ich habe ein paar wenige Blogger, die ich nicht missen möchte. Sie sind von Anfang an an meiner Seite gewesen, haben mich in Höhen und Tiefen stets unterstützt und jeder hat seine individuelle Stärke bei einer Zusammenarbeit.
Aber ich bin immer auf der Suche nach neuen Bloggern, da jeder die Dinge anders sieht und andere Leser erreichen kann. Geschmäcker und Menschen sind eben so wunderbar vielfältig.
 
10. Frage

Wie wichtig sind dir Rezensionen ? 

Rezensionen sind ein gutes Feedback zu den Stärken und Schwächen eines Buches - und viele Leser schauen sie sich an, um ein Gefühl für den Roman zu bekommen, bevor sie ihn kaufen.
Außerdem verbreitern sie die Erreichbarkeit, denn jeder Blogger hat andere Follower. Das ist pragmatisch betrachtet schon wichtig, denn ein Buch kann noch so großartig sein - wenn es niemand kennt, wird es auch niemand lesen.


Jetzt habt ihr einen kleine Einblick aus dem Leben eines "neuen" Autoren mit einem tollen Fantasy-Roman bekommen. Ich hoffe euch hat unser kleines Interview gefallen. Und damit ihr auch wisst worauf ihr euch einlasst, haben wir hier noch einmal den Klappentext und den Link zum Buch, das derzeit als eBook erhältlich ist. Aber vielleicht mit ein bisschen Augenklimpern und Glück auch vom Autor direkt als Print käuflich erworben werden kann. Ich wünsche euch jedenfalls ganz viel Spaß beim Stöbern und Lesen.

Eure Mandy


Klappentext

Der Auftakt einer Legende...

Zeemiras Zukunft sieht Großes für sie vor - als Lichtgeborene trägt sie die Gabe der Heilung in sich.

Doch ihre ständige Unachtsamkeit droht ihr bisheriges Leben zu gefährden, denn in der Kathedrale duldet man keine unnützen Lasten.
Sie flüchtet sich in das Leben der einfachen Soldaten - Zukunftsängste sind ihnen unbekannt, da jeder Tag könnte der letzte sein könnte. In Gesellschaft des Kriegers Jaleel und seiner Kameraden scheinen ihre Sorgen weit entfernt.

Sie ahnt jedoch nicht, dass ihre Gefühle zu ihm und seine düstere Vergangenheit, ihr Schicksal auf unvorhergesehene Weise verändern werden.

Amazonlink 




Montag, 3. April 2017

Rezension zu "Der Raub" von Daniel Silva



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 09.01.2017
Verlag : HarperCollins
Seiten : 512
Preis Print : 10,99 €

Klappentext :

Für den Restaurator war Frieden nur die Zeit zwischen dem letzten Krieg und dem nächsten. Frieden war eine Täuschung, ein flüchtiges Trugbild …

Der israelische Geheimagent und Restaurator Gabriel Allon bessert gerade ein Altarbild in Venedig aus, als die italienische Polizei seine Hilfe verlangt: Ein krimineller Kunstsammler wurde brutal in dessen Villa am Comer See ermordet. Ausgerechnet Gabriels langjähriger Weggefährte Julian Isherwood gilt als Hauptverdächtiger. Um die Unschuld des Kunsthändlers zu beweisen, muss Allon den wahren Täter aufspüren. Seine Ermittlungen führen ihn quer durch Europa bis in den Nahen Osten. Dabei stößt er auf ein mörderisches Komplott von gigantischem Ausmaß – und kommt dem berühmtesten gestohlenen Gemälde der Welt auf die Spur …

Zum Autor :

Daniel Silva, bis 1997 Top-Journalist des CNN, verbrachte lange Jahre als Auslandskorrespondent im Nahen Osten, in Kairo und am Persischen Golf. Seit dem großen internationalen Erfolg seines Thrillers »Double Cross – Falsches Spiel« widmet er sich ganz dem Schreiben. Übersetzt in mehr als zwanzig Sprachen, gehört Daniel Silva zur ersten Garde amerikanischer Thrillerautoren

Rezension :

Mit dem Buch "Der Raub" hat uns Daniel Silva einen Thriller beschert, der nicht wie normale Thriller auf Aktion aufbaut. Das Cover finde ich eher unspektakulär, der goldene Türklopfer auf blauen Grund ist nicht gerade ein Hingucker. Ich bin durch den großen Aufdruck vom Namen des Schriftstellers auf das Buch aufmerksam geworden, da ich schon ein Buch von ihm gelesen habe.

Diesesmal übernimmt Gabriel Allon den Auftrag ein verschwundenes Altarbild zu suchen, dabei stößt er auf den Syrieschen Präsidenten, der anscheinend darin verwickelt ist. Ab diesem Zeitpunkt wendet sich die Geschichte ins politische.

Gabriel Allon der eine Auszeit vin seinem Agentendasein genommen hat und als Restauretor sich die Zeit vertreibt, soll der Chef des israelischen Geheimdienstes werden. Er sit sehr gut verzweigt und nutzt alle seine Kontakte für legale, aber vorallem illegale Unternehmungen. Seinen Kontakten ist er aber sehr treu und loyal gegenüber. Er liebt seine zweite Frau über alles und freut sich auf seinen Nachwuchs.

Jihan Nawaz spielt in diesem Roman eine Schlüsselrolle. Als in Hamas geborene Syrierin wächst sie in Hamburg auf und arbeitet nun in einer Linzer Bank. Ihr Chef ebenfalls Syrier hat mit dem Vermögen des Präsidenten von Syrien zu tun, was sie auf die Bildfläche schickt. Sie wird von Allon in einem Täuschungsmanöver indirekt rekrutiert und liefert viele wichtige Informationen. Leider wird sie entführt, aber von Allon durch Erpressung frei bekommen. Sie scheint eine sehr taffe Frau zu sein, die zwar im inneren mit sich kämpft, nach aussen aber scheint alles in Ordnung.

Alle anderen Personen sind gut in die Geschichte eingepasst und waren nicht fehl am Platz. Manchmal war es mir ein wenig zu viel Input zu den doch dann nur kurz auftretenen Personen.

Die Handlungsort waren meiner Meinung nach gut beschrieben, aber auch hier war teilweise die Beschreibung zu viel. Durch dieses zu genaue beschreiben zog sich das Buch doh sehr in die Länge.

Der Schreibstil war recht entspannend, ausser durch die vielen verschiedenen Schreibweisen von Strassen etc wo man dann ins stocken kam. Die Seiten flogen nur so dahin, wenn dann mal die Spannung aufkam. Ich fand das zuviel drum herum geschrieben wurde und dadurch dann der Lesefluß sehr ins stocken kam, was einem das ein oder andere mal die Lust nahm weiter zu lesen. Das einzige was einem am lesen hielt war das man wissen wollte was Allon ausgetüfftelt hat.

Alles in allem muss ich sagen das die Idee wahrscheinlich gut ist, nur mir persönlich die Umsetzung nicht wirklich gefallen hat.

Amazonlink :

Der Raub von Daniel Silva

Bewertung :

Dieser Thriller bekommt von mir 3 von 5 Sternen

Sonntag, 19. März 2017

Rezension zu "Zwei Sekunden" von Christian v. Ditfurth



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 08.08.2016
Verlag :  carl's books
Seiten : 460
Preis Print : 14,99 €

Klappentext :

Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken – doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben.

Zum Autor :

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin. Neben Sachbüchern und Thrillern hat er Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht. Zuletzt erschien der Thriller Heldenfabrik, der erste Fall für Kommissar de Bodt.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit dem Thriller "Zwei Sekunden" hat uns Christian v. Ditfurth einen wirklich spannenden Roman mit politischen Hintergrund beschert. Das Cover ist sehr dunkel gehalten und der Titel sticht gläzend in einem Blau hervor, sehr gut gefällt mir auch die Jalousie die leicht geöffnet  ist und dahinter sieht man noch Rauch und Feuer. Es hat auf alle Fälle meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

In dem Buch begleiten wie De Bodt und seine beiden Kollegen Salinger und Yussuf dabei einen Anschlag auf die Kanzlerin und den russischen Prasidenten zu untersuchen. Dabei kommt es natürlich zu Konflikten mit der Taskforce für diesen Fall. De Bodt ist denen immer mindestens eine Nasenlänge voraus.

De Bodt ist ein Kommissar der aus Hamburg nach Berlin versetzt wurde. Seine Ehe ist kaputt und seinen zwei Töchtern war er nie ein richtiger Vater, da er von seinem Vater auch nie wirklich liebe bekommen hat. Er hat anscheinend Philosophie studiert und ist auch weit bekannt dafür das er sehr unkonventionelle Ermittlungsmethoden hat, Dieses führt dazu das er von vielen Kollegen nicht gerade gemocht wird und den meisten ein Dorn im Auge ist.

Merkow ist russischer Agent und eigentlich soll er die Deutschen unterstützen, aber eigentlich nutzt er die Taskforce nur um an Informationen zu kommen. Er merkt schnell das wenn dann etwas von De Bodt zu erwarten ist, aber der arbeitet mit seinem Team ja einzeln und nicht in der Taskforce. Merkow ist ein alter Hase in seinem Job und er macht ihn gut. Als Kämpfer ausgebildet ist er auch noch in vordersten Front dabei. Er wird sogar von De Bodt akzeptiert und ich denke auch mal geschätzt. Auch wenn für ihn die Sache eigentlich abgeschloßen ist, sieht er es als selbstverständlich sich nochmals in Gefahr zu begeben um De Bodt das Leben zu retten. DesWeiteren zeichnet er sich durch seine schnelle Schlußfolgerung und auch seine Cleverness aus .

Auch alle anderen Charaktere, die hier aufzuzählen würde zu lange dauern, waren einfach passend für die Geschichte. Einige kamen sehr witzig (z.B. Yussuf) oder auch sehr eifersüchtig ( z.B. Krüger) rüber, aber das machte das lesen echt zum Vergnügen. Für mich waren alle Personen gut beschrieben, auch die Eingreiftruppe zum Schluß die nur kurz auftrat war trotzdem kurz beschrieben. Ich hatte genug Hintergrundwissen für jede Person und das gefiel mir.

Die Handlungsorte waren manchmal schnell wechselnd und da muss ich sagen war es manchmal etwas verwirrend für mich. Ich konnte mir öfters nur schwammig vorstellen wie es dort aussah. Eigentlich schade.

Der Schreibstil des Autors gefiel mir widerum gut und ich kam gut damit zu recht. Die Handlungsstränge oder auch Orte wurden immer durch Kapitel getrennt, was zwar manchmal sehr kurze Kapitel zur Folge hatte, aber widerum animierte das zum immer weiterlesen. Auch toll fand ich die Zitate von De Bodt, wo wir auch immer erfahren haben von wem diese waren. Oftmals waren diese wirklich passend und haben die Situation entsprechend bereichert. Die Spannung im Buch war immer auf einem sehr hohen Niveau, welches sich im letzten Viertel nochmals steigerte.

Ich kann diesen Thriller allen empfehlen, die ein Fan von politischen Thrillern sind. Bis auf ein paar Kleinigkeiten, wie das alles bei den Russen sehr glatt ging, gefiel mir dieses Buch wirklich gut.

Amazonlink :

Zwei Sekunden von Christian v. Ditfurth

Bewertung :

Dieser Ploitische Thriller erhält von mir spannende 
4 von 5 Sternen

 

Sonntag, 19. Februar 2017

Rezension zu "Der Zar" von Ted Bell



Buchdaten :

Erscheinungsdatum : 15.02.2015
Verlag : Luzifer-Verlag
Seiten : 640
Preis Print : 14,95 €

Klappentext :

Irgendwo in Russland gibt es einen Mann – einen mächtigen Mann –, dessen Namen niemand kennt. Über seine Existenz wird lediglich spekuliert. Obwohl er unsichtbar zu sein scheint, zieht er dennoch seine Fäden ― und er zieht sie gnadenlos. Plötzlich stellt Russland eine weitaus unheilvollere Bedrohung dar, als es selbst die hartgesottenen Veteranen des Kalten Krieges jemals für möglich gehalten hätten.

Die Russen haben ihre Finger am Hebel zur europäischen Wirtschaft und den Schwachpunkt Amerikas im Visier. Was ihnen jedoch am wichtigsten ist: Sie möchten das Reich wieder einen! Sollte Amerika versuchen, Russlands Pläne einer »Rückführung« seiner ehemaligen Sowjetstaaten zu durchkreuzen, dann wird es dafür blutig bezahlen.
Ted Bells actiongeladene Tour de Force, die jeden Puls höher schlagen lässt, stellt seinen Agenten Alex Hawke vor einen globalen Albtraum gewaltigen Ausmaßes. Während die politische Krise ihren Lauf nimmt, erlangt Russland ein neues Oberhaupt – nicht nur einen Präsidenten, einen neuen Zaren! Ein Signal an den Rest der Welt, dass das alte Russische Reich wieder erwacht ist und darauf wartet, dass seine große Stunde schlägt.
Währenddessen ermordet in Amerika ein mysteriöser Killer, den man nur als »Happy the Baker« kennt, brutal eine unschuldige Familie und macht das kleine Städtchen Salina im Mittleren Westen buchstäblich dem Erdboden gleich. Wenn es nach dem neuen Zaren geht, nur ein Vorgeschmack dessen, was passieren wird, sollte Amerika nicht einlenken.
Hier kommt Alex Hawke ins Spiel, Geheimagent der Extraklasse und der Einzige, so sind sich Amerika und Großbritannien einig, der diesem absoluten Wahnsinn ein Ende setzen kann.

Zum Autor :

Manchmal, wenn es sehr, sehr glücklich läuft, darf man im Leben genau das tun, wovon man als Kind geträumt hat. Für mich war es das Schreiben. Das Schreiben von langen und kurzen Geschichten auf dem Rücksitz eines alten Kombis mit geschlossenen Fenstern und Türen gegen den Lärm der Geschwister und Nachbarskinder.
Und lesen. Ständig lesen.
Das Leben als professioneller Schriftsteller begann für mich erst nach langem, meist glücklichen Aufenthalt im Jetlag-Dschungel der internationalen Werbeindustrie. Ich wuchs in Florida auf und besuchte dann ein kleines College in Virginia, wo ich Englisch studierte. Das inoffizielle Motto der Schule lautete: Wir können nicht alle Wissenschaftler werden, aber wir können alle Gentlemen sein.

Nach dem Studium arbeitete ich für genau 365 Tage in einer Bank (nicht fragen), und wirklich, ich hasste es. Später ging ich nach Europa, um Schriftsteller zu werden, aber die meiste Zeit habe ich wohl nur versucht, so wie Scott Fitzgerald zu sein, der war und – glaube ich – ist mein lebenslanges Idol. Ich besuchte Italien und Frankreich. In Rom wurde ich als Cowboy für einem Spaghetti-Western gecastet, der nie veröffentlicht wurde, und dann bekam ich einen Job bei einer großen New Yorker Werbeagentur. Meine Karriere brachte mich an Orte wie New York, Chicago oder London. Ich endete als Vorsitzender und Worldwide Creative Director der weltweit größten Werbeagentur Young & Rubicam. Ganz okay, aus meiner Sicht. In England schrieb ich einen Abenteuerroman mit dem Titel NICK OF TIME. Später folgte THE TIME PIRATE, bis heute eines meiner Lieblingsbücher von mir.

TSAR (dt. ZAR) mein sechster Roman, schaffte es auf Platz 5 der New-York-Times Bestsellerliste. Heute bin ich ein Vollzeit-Autor und lebe am Rand des Pazifik inmitten der Pracht Nord-Kaliforniens. Der Blick aus meinem Fenster auf die kleine Bucht von Sausalito begeistert mich immer wieder.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie das Leben noch besser sein könnte und dafür bin ich wirklich dankbar.
(Quelle Amazon)

Rezension :

Mit den Thriller "Der Zar" hat uns Ted Bell eine wirklich spannenden Agententhriller beschert. Das Cover alleine macht schon durch den geteilten Aufbau auf sich Aufmerksam. Unten die goldenen Blende wie man sie von James Bond kennt und oben 2 markante Gesichter die in schwarz/weiß gehlten wurden.

In dem Roman begleiten wir Alex Hawke auf einer heiklen Mission. Es geht eine globale Gefahr von Russland aus und er soll es richten. Wird es wieder eienn eisernen Vorhang geben ?

Alex Hawke ist ein Agent von dem Format James Bond. Er ist zu einer Kampfmaschine ausgebildet und überlebt sehr brisante Situationen. DesWeiteren hat er trotzdem einen Adelstitel, auf den er keinen Wert legt. Als Agent des britischen MI6 muss er mit den USA zusammenarbeiten, was auch gut gelingt. Hawke kommt mir aber lieder sehr wie ein Superheld vor, der sich aber auch noch ausgerechnet in die Tochter seines Feindes verliebt.

Iwan Korsakow ist die Person die vermeintlich Russland aus dem dunkeln regiert. Er ist ein Genie und eigentlich auch sehr guter Stratege, aber er ist auch machtgeil und will deshalb alles und sei es durch gewalt. Dadurch das er den Westen provoziert wird es auch nicht besser. Er ist ein sehr unsympathischer Charakter.

Alle anderen Charaktere die im Buch mehr oder weniger auftauchen passen sich der Geschichte gut an, auch wenn meiner Meinung nach einige sehr übertrieben sind in ihren Handlungen.

Die Handlungsorte konnte ich mir zum größten Teil sehr gut vorstellen und ich hatte iegentlich immer ein für mich passendes Bild vor Augen. Mnachmal hätte ich mir etwas mehr Beschreibung gewünscht und an manchen Stellen doch etwas weniger.

Der Schreibstil erschien mir sehr flüssig, das einzige was mir ein wenig den Lesespass nahm, war das es doch öfters Schreibfehler und wahrscheinlich auch falsche Übersetzungen gab, so das ich eine Sätze und auch Absätze öfter lesen musste. Die Kapietllängen gefielen mir sehr gut man konnte immer mal eine Pause einlegen, auch wurde anscheinend bei der Übersetzung auf komplizierte Worte verzichtet.

Zum Schluß kann ich nur sagen, wer sich für Agenten Thriller ala James Bond interessiert, sollte diesen Thriller nicht verpassen.

Amazonlink :

Der Zar von Ted Bell

Bewertung :

Dieser Thriller bekommt von mir 
spannende 4 von 5 Sternen